DE601201C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Offenhalten von Ausloeseventilen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Offenhalten von Ausloeseventilen

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Publication number
DE601201C
DE601201C DEK130771D DEK0130771D DE601201C DE 601201 C DE601201 C DE 601201C DE K130771 D DEK130771 D DE K130771D DE K0130771 D DEK0130771 D DE K0130771D DE 601201 C DE601201 C DE 601201C
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Germany
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release
release valve
valve
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release valves
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Expired
Application number
DEK130771D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Hildebrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
Original Assignee
KNORR BREMSE AG
Knorr Bremse AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/54Other control devices or valves characterised by definite functions for controlling exhaust from triple valve or from brake cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

Auslöseventile dienen zum Entlüften der Behälter und Bremszylinder von Druckluftbremsen. , Dies Entlüften nimmt, wenn es einwandfrei gemacht wird, ziemlich viel Zeit in Anspruch. Werden die Bremsapparate nicht genügend entlüftet, so kann es vorkommen, daß die Bremsen beim Rangieren anspringen und dadurch Schaden angerichtet wird.
Man hat aus diesem Grunde automatische Auslöseventile vorgeschlagen, die an Stelle der bisherigen handbetätigten gesetzt werden und die, nachdem sie durch Handzug in Tätigkeit getreten sind, so lange offen bleiben, bis der Bremsapparat vollkommen entlüftet ist.
Alle bisher vorgeschlagenen Konstruktionen haben den Nachteil, daß sie nicht mit den vorhandenen Auslöseventilen zusammen benutzt werden können, sondern an deren Stelle treten müssen. Außerdem ist für jedes Bremssystem je nach der Anzahl der zu entlüftenden Räume und der Bauart überhaupt ein besonders dafür konstruiertes, selbsttätiges Auslöseventil erforderlich. '
Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung, die mit jedem vorhandenen, handbetätigten Auslöseventil zusammen verwendet werden kann und die für alle Bremssysteme die gleiche ist.
Erreicht wird dies durch eine Hemmvorrichtung, die in den normalen Auslösezug eingeschaltet ist und die der Bewegung des Auslösegriffes, die· Z1Um Öffnen führt, wenig Widerstand entgegensetzt, während sie das Schließen für eine bestimmte Zeit selbsttätig verhindert. In dieser Zeit können sich die Behälter der Bremse vollständig !entlüften.
Abb. ι der Zeichnung zeigt ein Schema einer Vorrichtung nach der Erfindung in ^0 Normalstellung,
Abb. 2 in der Stellung kurz nach Einleitung des selbsttätigen Auslösevorganges.
Die Auslösezüge L wirken über ein Gestänge auf den Betätigungshebel des normalen Auslöseventils AV. An das Gestänge ist die Kolbenstange der Hemmvorrichtung// angelenkt. Die Hemmvorrichtung ist am Wagen befestigt.
Die Wirkung ist folgende:
Will man den Bremszylinder nur ein wenig entlüften, um z. B. eine Überladung zu beseitigen, so zieht man den Lösezug L etwas heraus, bis der Gelenkpunkt α in der Schleife b zum Anliegen kommt. Das Auslöseventil AV wird dadurch etwas angehoben und Luft aus dem Bremssystem ausgelassen. Läßt man den Zug L los, so schließt sich das Auslöseventil sofort wieder. Will man aber den Bremszylinder ganz entlüften, so zieht
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ing. Friedrich Hildebrand in Berlin-Lankzvits.
man den Auslösezug kräftig durch; dadurch wird durch den Hebel α und die Stange c der Kolbenk% der Hemmvorrichtung// mitgenommen. Die Hemmvorrichtung ist mit öl, Glycerin oder einem ähnlichen Medium gefüllt. Dieses folgt dem Kolben kt ungehindert durch das Rückschlagventilrt. Der Kolben k2 folgt nach Maß des- entweichenden Öles. Die Vorrichtung bietet also in der ίο Öffnungsrichtung des Auslöseventils keinen Widerstand. Beim Rückgang (Abb. 2) jedoch muß der Kolben kx das Öl durch die Drossel d zurückdrücken. Dies erfordert eine gewisse Zeit je nach Bemessung der Drosselung. Erst nach Ablauf dieser Zeit ist das Auslöseventil wieder vollständig geschlossen. Die Drossel d muß so bemessen sein, daß in der Zeit des Rückgangs der Hemmvorilchtung der Bremsapparat vollkommen entlüftet ist. Gegebenenfalls kann die Drossel durch eine Stellschraube veränderlich gemacht werden. Die Feder/7 dient dazu, den Weg der Hemmvorrichtung zu verlängern. Ihre Vorspannung ist so bemessen, daß sie erst gespannt wird, wenn das Auslöseventil voll geöffnet ist. Infolgedessen muß die Hemmvorrichtung erst wieder den Federweg zurücklegen, ehe das Auslöseventil sich zu schließen beginnt. Dadurch wird eine genügende Zeitspanne für das Entlüften erreicht, ohne daß die Drosselung d so klein sein muß, daß ein schnelles Verstopfen befürchtet werden muß.
Hat man versehentlich den Auslösezug zu stark gezogen, während man den Druck in der Bremse nur etwas herabsetzen wollte, so stößt man den Auslösezug kräftig zurück und drückt dadurch Öl durch das federbelastete Rückschlagventil unter Umgehung der Drosselung d zurück, so daß sich das Auslöseventil schließen kann.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum selbsttätigen Offenhalten von Auslöseventüen von Druckluftbremsen, die nach vollständiger Entlüftung des Bremsapparates das Auslöseventil wieder selbsttätig zum Abschluß bringt, dadurch gekennzeichnet, daß in das Auslösegestänge eine Hemmvorrichtung (H) eingeschaltet ist, die den Rückgang des Auslösehebels des normalen Auslöseventils (AV) in die Abschlußstellung verzögert.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmvorrichtung aus zwei Kammern besteht), die untereinander durch Düse (d) und Rückschlagventil (^1) verbunden sind und nach außen durch Kolben (Jk1, k2) abgeschlossen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Auslösegestänge eine Feder !eingeschaltet ist, die eine Vorspannung hat, die etwas größer ist als die Widerstände des Auslöseventils gegen Öffnen, so daß der Beginn des Abschlusses des Auslöseventils bis zum Entspannen der Feder aufgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    . cbonucKT if» der Riiicilsbiibcfcfeitfcl
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