DE600671C - Trogartige Schienen und Weichen fuer Spielzeugeisenbahnen - Google Patents

Trogartige Schienen und Weichen fuer Spielzeugeisenbahnen

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DE600671C
DE600671C DEW90227D DEW0090227D DE600671C DE 600671 C DE600671 C DE 600671C DE W90227 D DEW90227 D DE W90227D DE W0090227 D DEW0090227 D DE W0090227D DE 600671 C DE600671 C DE 600671C
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rails
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/30Permanent way; Rails; Rail-joint connections

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Description

  • Trogartige Schienen und Weichen für Spielzeugeisenbahnen Für Spielzeugeisenbahnen werden allgemein Blechgleise und Blechweichen verwendet, die denen aus der Großtechnik nachgeahmt sind. Die Festigkeit dieser Blechgleise .gegen Zerdrücken und Verbiegen ist gering.
  • Es sind auch aus Holz gefräste Rillenschienen oder einfache Spielbretter, in denen zur Führung von Spielfahrzeugen vorgeschriebene, nicht abänderliche Schienen eingefräst sind, bekanntgeworden. Die ersteren besitzen zwar große Festigkeit und sind durch ihre Unterteilung in gleicher Weise wie normale Blechschienen verwendbar. Sie weisen aber den Nachteil auf, daß ohne besondere Vorkehrungen sich die Bahnebene verzieht. Auch werden einfache Holzrillen - ohne Bewehrung im Gebrauch aufgerauht und damit der Bahnwiderstand erhöht. Auch sind die bekannten Schienenausführungen dieser Art nicht mit normalen Blechschienen zusammen verwendbar. Die Spielbretter besitzen die gleichen Nachteile; sie sind zudem nur in der einmal festgelegten Form brauchbar. Es sind auch trogförmig ausgebildete Blechschienen bekannt, die aus einem Blechstück hergestellt sind. Sie besitzen keine besonderen Festigkeitseigenschaften gegen Zerdrücken und Verbiegen. Die Anschlußvorrichtungen weichen bei diesen Schienen von den für normale Blechschienen gebräuchlichen so ab, daß sie nicht mit Normalschienen zu verbinden sind. Das gleiche gilt für andere Arten von Holzschienen, die aus hiegsamen Holzleisten und Querschwellen aufgebaut sind. Selbst bei Blechbewehrung der hochkant gestellten Holzleisten ist nur eine mäßige Festigkeit zu erreichen.
  • Die Erfindung verwendet als Grundform für Schienen und Weichen einen trogförmigen Körper, der jedoch, abweichend von bekannten Ausführungen, aus .einem Vollkörper mit vierkantiger Querschnittsform besteht (Abb.1 bis 12). Diese Querschnittsform kann nach der Erfindung auch aus abgepaßten Einzelteilena bis d, die entsprechend verzapft sind, aufgebaut sein (Abb.2, 5, 6, 1o bis 12). Die Erfindung sieht ferner vor, die den Rädern zugekehrte Seite des trogförmigen Schienenkörpersmit Blech c zu bewehren (Abb. 5, 6, 7, 8, 9 bis 12). Der trogförmige Körper besitzt schon an und für sich eine große Festigkeit gegen Zerdrücken, gleichgültig, ob er aus Pappe, Holz oder einem anderen an sich weichen Baustoff hergestellt ist. Durch die Bewehrung mit Blech, besonders wenn das Blech dem Trogprofil angepaßt ist (Abb. 1 o und i i), ergibt sich eine wesentliche Festigkeit gegen Zerdrücken; andererseits wird .eine erhöhte Stabilität gegen Verbiegen erreicht, die mit normalen Blechschienen oder trogförmigen, nur aus Blech bestehenden Schienen nicht möglich ist. Die mit Blech bewehrte Schienenbahn weist etwa die gleich guten Fahreigenschaften auf wie die gewöhnlichen Blechschienen, da nach der Erfindung auch beim Aufbau der Schienen aus Holz oder anderen geeigneten Stoffen die Fahrbahn nicht aufgerauht wird. Die Abmessungen des trogförmigen Schienen-oder Weichenkörpers sind nach der Erfindung gleich denen normaler Blechschienen. Dabei sind diese Trogschienen mit Anschlußvorrichtungen ausgestattet, um sie untereinander und mit normalen Blechschienen in gleicher Weise zu verbinden, wie das bei den normalen Blechschienen üblich ist (Abb. ia, ib sowie iea, i2b und 12c).
  • Die Tiefe des Troges wird gemäß der Erfindung in zwei verschiedenen Arten ausgeführt. Entweder wird die Trogtiefe so gehalten, daß der Radspurkranz nur auf dem Trogschienenprofil läuft, ohne den Grund des Troges zu berühren (Abb. 7), oder die Trogtiefe ist so gehalten, daß der Radspurkranz auch den Troggrund berührt (Abb.8). Diese Anordnung ergibt bei Ausführung von Weichen nach der Erfindung die Möglichkeit, die Räder während der ganzen Weichenfahrt auf dem Troggrund zu führen und einen ruhigen Lauf des Zuges zu erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trogartige Schienen und Weichen für Spielzeugeisenbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß der trogartige Schienen-oder Weichenkörper aus Vollmaterial aus Holz, Pappe o. dgl. an sich weichem Baustoff besteht, der die Abmessungen und Schienenverbindungen der normalen Blechschienen besitzt, so daß eine Verbindung mit den üblichen Schienen möglich ist.
  2. 2. Schienen- und Weichenkörper nach Anspruch i, gekennzeichnet durch den Aufbau aus abgepaßten Einzelteilen nach Baukastenart.
  3. 3. Schienen- und Weichenkörper nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenbahnen und das Mittelstück der Schienenkörper auf der Laufseite der Radkränze mit flachen oder schienenprofilähnlichen Blechen bewehrt sind, die bei Verwendung für elektrische Bahnen zugleich als Leiter benutzbar sind. q.. Schienen- und Weichenkörper nach Anspruch 1,' 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Trogform entsprechend der Spurkranzhöhe normaler Räder von Spielzeugeisenbahnen gehalten. ist, so daß die Räder reit dem Spurkranz den Troggrund berühren.
DEW90227D 1932-10-29 1932-10-29 Trogartige Schienen und Weichen fuer Spielzeugeisenbahnen Expired DE600671C (de)

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