DE359262C - Resonanzboden fuer Klaviere - Google Patents

Resonanzboden fuer Klaviere

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DE359262C
DE359262C DEK78582D DEK0078582D DE359262C DE 359262 C DE359262 C DE 359262C DE K78582 D DEK78582 D DE K78582D DE K0078582 D DEK0078582 D DE K0078582D DE 359262 C DE359262 C DE 359262C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/06Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

  • Resonanzboden für Klaviere. Die bisher bekannten Resonanzböden für Klaviere bestehen aus dünnen, aus mehreren Teilen zusammengesetzten, geraden Holzplatten, welche durch feste Verbindung mit gewölbten Leisten selbst eine gewölbte Form annehmen. Um der ursprünglich geraden Platte die gewölbte Form zu geben, sind aber derart viele gewölbte Formleisten notwendig, daß die Platte wohl eine feste Spannung bekommt, jedoch am freien Schwingen verhindert ist, so daß die Resonanzwirkung teilweise oder vollständig verlorengeht.
  • Dies ist bei dem die Erfindung bildenden Resonanzboden nicht der Fall. Das Eigentümliche besteht bei ihm in seiner besonderen Herstellung. Er wird aus einer starken, aus mehreren schräg verlaufenden und aneinandergeleimten Brettern gebildeten Platte zunächst muldenförmig herausgearbeitet, so daß er nach allen Seiten gleichmäßig gewölbt ist, und dann durch Aufleimen von mehreren diagonal und parallel zueinander angebrachten Leisten oder Rippen durchgedrückt und geradegespannt. Hierdurch erhält der Boden eine sehr hohe und dauernd bleibende unveränderliche Resonanzwirkung.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar stellen die Abb. i bis 3 den halbfertigen, Abb. 4 und 5 den fertigen Resonanzboden dar. Abb. i ist eine Ansicht der gewölbten Platte; Abb. z stellt sie im Querschnitt nach der Linie A-B und Abb. 3 im Längsschnitt nach der Linie C-D dar. Abb. 4 stellt die Rückseite des fertigen Bodens in Ansicht dar, und Abb. 5 ist ein Querschnitt desselben nach der Linie E-F.
  • Der Resonanzboden wird auf folgende Weise hergestellt: Zunächst wird eine rechteckige, aus mehreren gleich starken (5 bis 7 cm) in schräger Richtung verlaufenden und fest zusammengefügten, d. h. aneinandergeleimten Brettern a gebildete gerade Platte (vgl. in Abb. z und 3 die punktiert gezeichneten Linien) so von beiden Seiten bearbeitet, daß eine nach allen Seiten gleichmäßig gewölbte, -etwa i cm starke Platte b entsteht (Abb. z und 3).
  • Auf einer Seite dieser Platte b werden nun, und zwar im rechten Winkel, zu den Stoß-oder Leimfugen ihrer Bretter a mehrere Holzleisten oder Rippen c in bestimmtem Abstande voneinander und parallel nebeneinander befestigt, d. h. festgeleimt (Abb. 4) ; hierbei wird der gewölbte Boden b ganz oder nahezu geradegezogen (Abb. 5) und erhält dadurch eine starke Spannung, welche ihm eine sehr hohe Resonanzwirkung verleiht und <furch andere Einflüsse (den Saitendruck usw.) nicht beeinflußt werden kann, also dauernd bleibt.
  • Die Anbringung der Leisten oder Rippen c ist beliebig; sie können entweder auf der hohlen oder auf der erhabenen Seite des Bodens b befestigt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFi: Verfahren zum Herstellen von Resonanzböden für Klaviere, die aus mehreren schräg verlaufenden Streifen oder Brettern zusammengesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (b) zunächst auf etwa % bis 1/$ ihrer Stärke muldenförmig herausgearbeitet, und daß diese gewölbte Platte (b) dann durch mehrere die Leimfugen der Platte kreuzende Rippen (c) zu einer geraden Fläche niedergedrückt und gespannt wird.
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