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Die
vorliegende Erfindung betrifft Landmaschinen, die gemeinhin als
Trennvorrichtungen, Siebvorrichtungen oder Entsteiner-Krümler bezeichnet werden
und zur Trennung von Bodenelementen, wie zum Beispiel Steinen, Klumpen
oder Wurzeln, verwendet werden (siehe zum Beispiel die US-A-1328697).
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Die
Schriften US-A-4548275 und GB-A-2238219 beschreiben Trennvorrichtungen,
die mindestens ein gitterartiges Transportband umfassen, durch das
Bodenelemente, die eine bestimmte Größe unterschreiten, passieren
und zum Boden zurückkehren
können,
wobei die größeren Elemente bis
zum Ende des Transportbands befördert
werden, damit sie in Furchen gekippt oder gegebenenfalls in einem
Behälter
rückgewonnen
werden.
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Die
Schrift US-A-5671839 beschreibt ein gitterartiges Transportband,
das mit einer Trennvorrichtung wie oben beschrieben verwendet werden
kann.
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Das
Trennen von Bodenelementen kann des Weiteren mittels einer Anordnung
von Zylindern erfolgen, die in einem Abstand voneinander getrennt
sind, der im Wesentlichen der maximalen Größe der auf den Boden zurückkehrenden
Elemente entspricht. Zur Veranschaulichung dieser zweiten Trennungsart wird
auch auf die Schrift GB-A-2238219 verwiesen.
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Die
Trennzylinder können
des Weiteren einen Querschnitt aufweisen, dessen Form im Wesentlichen
einem Stern ähnelt.
Die Maschinen CombiStar CS 1500/CS 1700 der Firma GRIMME können mit dieser
Zylinderart ausgestattet werden.
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Die
Maschinen nach dem Stand der Technik weisen jedoch mehrere Nachteile
auf.
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Der
Verschleiß der
Trennmittel (Transportband, Zylinder usw.) erfolgt aufgrund der
hohen Belastung, die durch die Masse der zu trennenden Elemente
ausgeübt
wird, ziemlich schnell.
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Weiterhin
kann aufgrund dieser Belastung nicht mit hohen Transportgeschwindigkeiten
gearbeitet werden, was zu einem relativ langen Trennprozess führt.
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Wenn
ein wirksames Trennen angestrebt wird, ist es dabei wichtig, Trennmittel
vorzusehen, die über
eine große
Strecke verteilt sind, daher rührt
das Erfordernis, eine relativ lange Trennvorrichtung einsetzen zu
müssen,
die schwer zu beherrschen ist.
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Die
ein Transportband der in der Schrift US-A-5671839 beschriebenen
Art verwendenden Trennvorrichtungen weisen des Weiteren den großen Nachteil
auf, dass sie keine zufrieden stellende Korngröße produzieren.
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Bei
der Bewegung der Elementenmasse auf dem Transportband führt dabei
die Zerkleinerung der Klumpen – die
in jedem Fall erfolgt, mit oder ohne Gegenkette – zu einer Erdablagerung auf
der Fläche der
Stangen. Dieses Phänomen
des „Verklebens" führt zu einer
Verkleinerung des Abstands zwischen den Stangen, so dass nur die
kleinen Elemente auf den Boden zurückkehren können. Diese feine Siebung ist
nicht erwünscht,
denn sie kann zur Bildung einer zementartigen kompakten Erdmasse
führen, die
die erforderliche Belüftung
des Bodens verhindert.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass dieses Problem nicht einfach durch
Vorsehen eines größeren Abstands
zwischen den Stangen als die Größe der Elemente,
die auf den Boden zurückkehren
sollen, gelöst
werden kann. Durch eine solche Vorgehensweise könnten auch Steine mit relativ
großem
Durchmesser auf den Boden zurückkehren,
wodurch dieser zur Bestellung ungeeignet werden würde.
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Die
vorliegende Erfindung weist unter anderem den Vorteil auf, die oben
genannten Probleme zu überwinden.
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Sie
betrifft eine Trennvorrichtung wie beansprucht, mit den folgenden
Elementen:
- – einem Rahmen, der zum Ziehen
durch einen Schlepper oder unabhängigen
Bewegen ausgeführt
ist,
- – Transport-
und Trennmitteln, die zum Transportieren und Trennen der Elemente
mit dem Rahmen verbunden sind,
- – Hubmitteln,
die von dem Rahmen getragen werden und an dessen vorderen Teil angeordnet
sind, wobei die Hubmittel zum Anheben einer Erdschicht ausgeführt sind,
deren Elemente getrennt und dann auf Transport- und Trennmittel
befördert werden
sollen,
- – Aufnahmemitteln,
die sich zum rückwärtigen Teil der
Maschine hin befinden und durch die Transport- und Trennmittel festgehaltene
Elemente aufnehmen und wahlweise umlenken sollen,
wobei die
Trennvorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, dass sie Folgendes
umfasst:
- – erste
Transport- und Trennmittel, die aus einem gitterartigen Transportband
bestehen und zu Anfang die zu trennenden Elemente erhalten, um von
ihnen nur jene festzuhalten, die größer sind als eine bestimmte
Größe R, und
sie zu den Aufnahmemitteln zu befördern,
- – zweite
Transport- und Trennmittel, die aus einem gitterartigen Transportband
bestehen, unter den ersten Mitteln angeordnet sind und Elemente, deren
Größe kleiner
ist als R und die nicht durch die ersten Mittel festgehalten worden
sind, aufnehmen sowie die Elemente festhalten, die größer als
S sind, und sie zu den Aufnahmemitteln befördern.
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Es
versteht sich, dass die Größe S kleiner
ist als R.
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Somit
kehren nur die Elemente, die kleiner sind als S, auf den Bodenteil
zurück,
der unter den Transport- und Trennmitteln liegt.
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Die
Elemente, die größer sind
als R, werden durch die ersten Mittel zum hinteren Teil der Trennvorrichtung
befördert,
wo sie in Furchen gekippt oder in einem Behälter rückgewonnen werden. Auf ähnliche
Weise werden die Elemente, deren Größe zwischen R und S liegt,
von den zweiten Mitteln zum hinteren Teil der Trennvorrichtung befördert, um
in Furchen gekippt oder in einen Behälter gekippt zu werden, bei
dem es sich zum Beispiel um den gleichen handeln kann, wie im vorhergehenden
Absatz beschrieben.
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Die
ersten und die zweiten Transport- und Trennmittel bestehen aus einem
gitterartigen Transportband. Ein solches Band kann der in der US-A-5671839
beschriebenen Art sein.
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Außer der
Tatsache, dass die erfindungsgemäße Trennvorrichtung
bei einer bestimmten Trennleistungsfähigkeit kompakter ist als jene
nach dem Stand der Technik, weist sie den Vorteil auf, dass sie den
Verschleiß der
Transport- und Trennmittel beträchtlich
verringert.
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Wie
gerade gesehen, werden die aus dem Boden extrahierten Elemente dabei
zunächst
auf die ersten Transport- und Trennmittel befördert. Alle Elemente, die kleiner
sind als R, können
die ersten Mittel durchqueren und sich auf den zweiten Mitteln wieder finden.
Somit wird die durch die Masse der Elemente ausgeübte hohe
Belastung schnell auf die beiden Transport- und Trennmittel verteilt,
wobei der Verschleiß der
Transport- und Trennmittel folglich beträchtlich verringert wird.
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Aufgrund
der Verringerung der Belastung der Transport- und Trennmittel ist es möglich, sie
schneller laufen zu lassen, wodurch sich eine Verringerung der Dauer
des Trennprozesses ergibt.
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Als
Alternative dazu gestattet die vorliegende Erfindung bei einer gegebenen
Geschwindigkeit eine Verringerung des Energieverbrauchs gegenüber Trennvorrichtungen
nach dem Stand der Technik.
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Darüber hinaus
sei darauf hingewiesen, dass bei Trennvorrichtungen, deren zweite
Trenn- und Transportmittel aus einem gitterartigen Transportband
bestehen, die vorliegende Erfindung gestattet, das oben erwähnte Problem
des „Verklebens" merklich zu reduzierten,
wenn nicht sogar vollständig zu
lösen.
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Das
Zerkleinern der Klumpen, die, wir erinnern uns, die Ursache für das „Verkleben" sind, erfolgt nämlich im
Wesentlichen an den ersten Trenn- und Transportmitteln.
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Die
auf das Transportband der zweiten Mittel übertragene Elementenmasse erfährt dann
nur eine leichte Zerkleinerung oder sogar gar keine Zerkleinerung.
Da folglich der Abstand der Stangen aufrechterhalten wird, gilt
dies auch für
die angestrebte Korngröße. In dem
gerade beschriebenen Fall versteht sich, dass die Zerkleinerung
an den ersten Transport- und Trennmitteln zu einer Verringerung
der Größe der Elemente
führen
kann, die die ersten Mittel durchqueren können. Dies schadet jedoch nicht
der angestrebten Korngröße für die Elemente,
die auf den Boden zurückkehren,
denn die maximale Größe der Elemente,
die die ersten Mittel durchqueren können, ist viel größer und
liegt in den meisten Fällen mindestens
in einem Bereich von 40% gegenüber der
der Elemente, die die zweiten Mittel durchqueren können.
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Die
Korngröße der Elemente,
die zum Boden zurückkehren,
kann noch viel genauer definiert werden, indem Mittel zum Ändern der
Laufgeschwindigkeit der Transportbänder hinzugefügt werden.
Die Geschwindigkeit jedes Bands kann unabhängig von der des anderen Bands
eingestellt werden.
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Die
Mittel zum Ändern
der Geschwindigkeit der Bänder
können
in Form eines Potentiometers vorliegen, das sich entweder aus der
Ferne vom Schlepper aus oder direkt an der Landmaschine in der Nähe der Transportbänder einstellen
lässt.
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Des
Weiteren sei darauf hingewiesen, dass der Gegenstand der vorliegenden
Erfindung in Maschinen des Stands der Technik integriert werden kann.
Als Beispiel für
eine solche Maschine kann jene genannt werden, die in der Schweizer
Patentanmeldung Nr. 1999 0075/99, die ebenfalls von dem Autor der
vorliegenden Erfindung eingereicht worden ist, beschrieben wird.
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Schließlich sei
noch darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Landmaschine so konzipiert
sein kann, dass sie hauptsächlich
an ihrer Breite umgeklappt werden kann, um ihren Straßentransport zu
erleichtern.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung wird nachfolgend anhand der folgenden Figuren beschrieben:
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1 zeigt
eine erfindungsgemäße Trennvorrichtung
in Seitenansicht;
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2 zeigt
eine Vergrößerung eines
Teils von 1;
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3 zeigt
eine Vergrößerung eines
Teils von 2.
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Wie
in 1 zu sehen, umfasst die Trennvorrichtung ein geneigtes
Messer (7) zum Abschneiden und Zuführen einer Erdschicht (8)
in die Trennvorrichtung, wobei Letztere aus einem ersten gitterartigen
Transportband (4) besteht, das über einem zweiten gitterartigen
Transportband (6) angeordnet ist. Die beiden Transportbänder (4, 6)
sind aus mehreren Stangen gebildet, die sich senkrecht zur Laufrichtung
der Trennvorrichtung erstrecken und voneinander beabstandet sind,
so dass sie Elemente, die kleiner als eine Größe R sind, am ersten Transportband
(4) und Elemente, die kleiner als eine Größe S sind,
am zweiten Transportband (6) durchlassen. Des Weiteren
ist die Trennvorrichtung mit einem dritten gitterartigen Transportband
(2) versehen, das sich zwischen dem geneigten Messer (7)
und dem ersten und dem zweiten Band (4, 6) befindet.
Eine Gegenkette (3) ist über dem ersten Transportband (4)
angeordnet. Schließlich
sind Ablenkleitungen (9) zum Ende des ersten und des zweiten
Bands (4, 6) hin angeordnet.
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Wenn
die Trennvorrichtung in Betrieb ist (siehe auch 2 und 3)
wird eine Erdschicht (8) von dem geneigten Messer (7)
abgeschnitten, um so auf das dritte (Band 2) befördert zu
werden, wo eine erste Grobtrennung stattfindet. Dann werden die
verbleibenden Elemente auf das erste Band (4) befördert, wobei
die Gegenkette (3) eine Verkleinerung der Größe bröckliger
Elemente (zum Beispiel von Klumpen) gestattet. Die Elemente, die
größer sind
als eine bestimmte Größe und zum
Beispiel 36 mm groß sind, können das
erste Band (4) nicht durchqueren und werden folglich am
Ende des Bands (4) in Ablenkleitungen (9) befördert und
in sich auf jeder Seite der Trennvorrichtung befindende Furchen
gekippt.
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Die
kleineren Elemente passieren zwischen den Stangen des ersten Bands
(4) und werden auf dem zweiten Band (6) empfangen. Ähnlich wie
beim vorhergehenden Schritt können
die Elemente, die größer sind
als eine bestimmte Größe und zum
Beispiel 26 mm groß sind
das zweite Band (6) nicht durchqueren und werden folglich
am Ende des Bands (6) in die Ablenkleitungen (9)
befördert
und in sich auf jeder Seite der Trennvorrichtung befindende Furchen
gekippt.
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Die
kleineren Elemente mit zum Beispiel einer Größe von weniger als 26 mm kehren
in den Boden zurück,
der sich unter den Transportbändern
(2, 4 und 6) befindet.
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Des
Weiteren umfasst die vorliegende Erfindung Trennvorrichtungen, bei
denen mehr als zwei gitterartige Transportbänder übereinander gelagert sind.