DE600142C - Dampfbuegeleisen - Google Patents

Dampfbuegeleisen

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DE600142C
DE600142C DEK128506D DEK0128506D DE600142C DE 600142 C DE600142 C DE 600142C DE K128506 D DEK128506 D DE K128506D DE K0128506 D DEK0128506 D DE K0128506D DE 600142 C DE600142 C DE 600142C
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DE
Germany
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steam
chamber
iron
evaporation
evaporation chamber
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DEK128506D
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HANS KNECHT AMMANN
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HANS KNECHT AMMANN
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/10Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed
    • D06F75/12Hand irons internally heated by electricity with means for supplying steam to the article being ironed the steam being produced from water supplied to the iron from an external source

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Irons (AREA)

Description

  • Dampfbügeleisen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein elektrisch heizbares Dampfbügeleisen mit eingebautem Heizkörper. Es hat in bekannter Weise eine sich an die Wasserzuleitung anschließende Verdampfungskammer, einen Verteilerraum mit Bodenöffnungen für den Dampfaustritt und eine zwischen beiden liegende zweite Dampfkammer nebst einem ihrer Durchgangsöffnung nach dem Verteilerraum vorgelagerten Ventil. Erfindungsgemäß schließt sich die Verdampfungskammer an eine dem gewünschten Dampfdruck im Bügeleisen entsprechend hohe Wassersäule an, und es werden in die zweite, für die Expansion des Wasserdampfs bestimmte Kammer gelangende Wasserteilchen in dieser augenblicklich verdampft. Der entstehende Dampfüberschuß bewirkt eine die Entleerung der Verdampfungskammer herbeiführende Drucksteigerung, wobei in der Wassersäule hochsteigender Dampf in dieser kondensiert. Es folgt daraus, und das bildet die hauptsächlichsten Vorteile der Erfindung, eine selbsttätige Druckregulierung im Bügeleisen, eine restlose Verdampfung des zugeleiteten Wassers und eine Entleerung der Verdampfungskammer bei Wasserüberschußabzw. eine Sperrung des weiteren Wasserzutritts kraft der einer plötzlichen Verdampfung in die Expansionskammer gelangender Wasserteilchen entsprechenden augenblicklichen Drucksteigerung. Des weitern gestattet bei diesem Bügeleisen das zwischen Expansionsdampfkammer und Verteilerraum liegende Ventil durch seine Schließung die willkürliche Drucksteigerung und dementsprechende Entleerung der Verdampfungskammer, während die wärmeleitend auf dem Bügeleisenboden aufliegende Expansionsdampfkammer diesen heizt, so daß beim Bügeln der Stoff, der von dem aus den im Kranz angeordneten Bodenaustrittsöffnungen entweichenden Dampf angefeuchtet wurde, durch den heißen Bügeleisenboden unmittelbar wieder aufgetrocknet und folglich das Glättestück in einem einzigen Arbeitsgang gebügelt und getrocknet wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. r die schematische Anordnung des Bügeleisens sowie den zugehörigen Frischwasserbehälter, Abb. a das Bügeleisen in Seitenansicht in größerem Maßstab, Abb. 3 eine Draufsicht desselben und Abb. q. einen Längsschnitt durch das Bügeleisen.
  • In eine Aussparung. im Bügeleisenoberteil a ist eine aus einem Blechgehäuse bestehende Verdampfungskammer c eingelassen, die jedoch durch die Aussparung im Bügeleis@enoberteil selbst gebildet sein kann. In diese Verdampfungskammer mündet ein -mit dem Regulierventil f ausgestatteter Rohrstutzen f, von dem ein Gummischlauch d nach dem in--erhöhter Lage aufgehängten Wasserbehälter e führt. Die Verdampfungskammer c ist durch ein sie obernends verlassendes Rohr g mit einer Trockendampfkammer lt verbunden. Diese liegt in einer Aussparung des Bügeleisenunterteils i. Verdampfungskammer und Trockendampfkammer sind durch einen zwischenliegenden elektrischen Heizkörper z voneinander getrennt, während weiter eine zwischenliegende Isolierplatte I einer Erhitzung des Oberteils a weitgehendst vorbeugt. Die Trockendampfkammer h bildet ein Gehäuse aus gut wärmeleitendem Material, z. B. aus Kupferblech; um diese Kammer herum führt der gleichfalls aus der Aussparung des Bügeleisenunterteils gebildete Verteilerraum in. In eine den Verteilerraum in mit der Trockendampfkammer h verbindende Öffnung p eines Ventilgehäuses ist der kegelförmige Ventilkörper k eingelassen. Dieser gestattet die Regulierung der Menge des aus der Trockendampfkammer nach dem Verteilerraum abziehenden Dampfes und zugleich eine den Wassereintritt in die Verdampfungskammer beeinflussende Drucksteigerung oder -minderung in den beiden Dampfkammern. Eine Reihe im Bügeleisenboden vorgesehenerDampfaustrittsöffnungen q läßt den Dampf aus dem Verteilerraum entweichen bzw. auf das Glättestück ausströmen.
  • Aus dem Behälter e durch den Schlauch d und den Rohrstutzen f' fließendes Wasser verdampft unter der Wärmewirkung des Heizkörpers z in der Verdampfungskammer q, wobei die zweckmäßige Menge abfließenden Wassers durch das Ventil feingestellt wird. Von der Verdarnpfungskammer c strömt der Dampf durch das Rohr g in die Trockendampfkammer h, in welcher er unter Verdampfung der mitgerissenen Wasserteilchen getrocknet, der Naßdampf also überhitzt wird. Durch Freigeben der Durchlaßöffnung p gelangt der Dampf in den Verteilerraum m und aus diesem durch die Bodenöffnungen q auf das zu bügelnde Glättestück. Innerhalb des Verteilerraumes in wird der überhitzt abziehende Dampf durch die heiße Umfangswand der Trockendampfkammer h ständig heißgehalten. Dadurch, daß das Kupferblechgehäuse lt einerseits am Heizkörper z, andererseits an der Bodenplatte des Bügeleisenunterteils anliegt, wird es von oben erhitzt, wobei es seine Wärme vorwiegend an den aus der Verdampfungskammer c einströmenden Frischdampf abgibt, so daß das Gehäuse lt einen Temperaturabfall erfährt und diese reduzierte Temperatur auf die Bodenplatte des Bügeleisens übertragen wird. Es wird auf diese Weise erreicht, daß die von dem aus den Öffnungen q ausströmenden Dampf durchdrungenen Gewebe beim Befahren mit dem Bügeleisen unter dem heißen Bügeleisenboden getrocknet werden. Dabei erzielt man den wesentlichen Vorteil, daß der Bügeleisenboden nicht die hohe Temperatur des elektrischen Heizkörpers, sondern ungefähr diejenige des Dampfes in der Kammer h annimmt und in der Folge einer Schädigung des Glättestückes durch Übertemperatur vorgebeugt wird. Die Bodenöffnungen q bilden einen den mittleren, von der Trockendampfkammer k geheizten Teil des Bügeleisenbodens umgebenden Kranz, so daß also beim Bügeln dem Dämpfen des Glättestückes das Auftrocknen der gedämpften Stellen, sogleich nachfolgt, während zum vollständigen Auftrocknen bzw. der Entfernung letzter Dampfreste aus dem Textilgewebe das Glättestück mit gesperrtem Regulierventil p, k fertig gebügelt wird. , Das Öffnen und Schließen des Regulierventils p, k erfolgt durch Drücken auf den Knopf t' bzw. durch Freigeben desselben. Dieser Knopf sitzt verstellbar an der Stange t. Der Anschlag am Handgriff b begrenzt die Weite der Ventilöffnung, die dadurch zustande kommt, daß die Stange t auf den Hebel u einwirkt, welcher die Ventilstange r zurückdrängt und dadurch den Ventilkörper k aus dem Ventilgehäuse herausschiebt, wogegen die Schließung des Ventils bei Freigabe des Knopfes t' durch die Wirkung der Feder s erfolgt. Die Führung der Ventilstange r erfolgt in der einen Teil des Ventilgehäuses bildenden Büchse Der Wasserbehälter e ist gewöhnlich in einer Höhe von etwa r bis 1,5 m über dem Bügelbrett angeordnet; man hat gefunden, daß eine Wassersäule von'dieser Höhe den Dampf im Bügeleisen unter einem für den Gebrauchszweck geeigneten Drucke zu halten vermag. Diese Wassersäule wirkt nun aber auch als Druckregulator, indem bei einem den Säulendruck übersteigenden Dampfdruck der Dampf durch den Gummischlauch d nach oben steigt und sich im Wasser des Behälters e verdichtet, dabei das Wasser vorwärmt. Durch das Zurückdrängen der Wassersäule wird aber auch dem Nachfließen frischen Wassers in die Verdampfungskammer vorgebeugt und in der Folge die Dampfentwicklung in der Verdampfungskammer c selbsttätig unterbrochen, wenn das Regulierventil p, k nach dem Verteilerraum gesperrt ist und folglich kein Dampf verbraucht wird. Der Dampf in den beiden Kammern c und k wird nun bei gesperrtem Regulierventil k, p weiter überhitzt, so daß er beim Wiederöffnen dieses Ventils und dem folgenden Nachströmen von Frischwasser in die Verdampfungskammer c in der Lage ist, an die nun einsetzende Frischdampfbildung Eigenwärme abzugeben und so die Dampfentwicklung zu fördern.
  • Es ist auch vorgesehen, den Wasserbehälter e durch mehrere Gummischläuche mit einer entsprechenden Anzahl von Bügeleisen zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfbügeleisen mit elektrischem Heizkörper und einer sich an die Wasserzuleitung anschließenden Verdampfungskammer, einem Verteilerraum mit Bodenöffnungen für den Dampfaustritt sowie einer zwischen beiden angeordneten zweiten Dampfkammer nebst einem ihrer Durchgangsöffnung nach dem Verteilerraum vorgelagerten Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen außerhalb des Bügeleisens erhöht angeordneten Wasserbehälter (e) und eine zur Verdampfungskammer (c) führende Schlauchleitung (d) eine Wassersäule gebildet wird, deren Höhe dem gewünschten Dampfdruck im Bügeleisen entspricht, und daß in der Strömrichtung hinter der Verdampfungskammer (c) die Expansionsdampfkammer (h) für die Überhitzung des Dampfes angeordnet ist, in welcher in sie gelangende mitgerissene Wasserteilchen derart verdampft werden, daß durch entstehenden Dampfüberschuß eine die Entleerung der Verdampfungskammer herbeiführende Drucksteigerung bewirkt wird, so daß der durch den Schlauch (d) hochsteigende Dampf im Vorratsbehälter (e) aufgefangen wird, in welchem er kondensiert. a. Dampfbügeleisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Verteilungskammer (m) vorgelagertes Ventil (p, h) den Verdampfungsvorgang derart regelt, daß durch Schließen des Ventils ein entstehender Dampfüberschuß in den Kammern (c, lt) zu einer die Verdampfungskammerentleerenden Drucksteigerung führt. 3. Dampfbügeleisen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Expansionsdaxripfkammer (h) wärmeleitend auf dem Bügeleisenboden aufliegt und diesen heizt, während die Bodenaustrittsöffnungen der Verteilungskammer (m), die um die Expansionskammer herum führt und von dieser erhitzt wird, einen den mittleren, von der Expansionsdampfkammer (h) erhitzten Teil des Bügeleisenbodens einschließenden Kranz bilden.
DEK128506D 1932-11-09 1933-01-05 Dampfbuegeleisen Expired DE600142C (de)

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US2427264A (en) * 1944-03-21 1947-09-09 Dowinsky Samuel Steaming and pressing iron
US2533995A (en) * 1946-06-05 1950-12-12 Chester M Chapin Steam electric pressing iron

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