DE59978C - Schuhleisten - Google Patents
SchuhleistenInfo
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- DE59978C DE59978C DENDAT59978D DE59978DA DE59978C DE 59978 C DE59978 C DE 59978C DE NDAT59978 D DENDAT59978 D DE NDAT59978D DE 59978D A DE59978D A DE 59978DA DE 59978 C DE59978 C DE 59978C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D3/00—Lasts
- A43D3/02—Lasts for making or repairing shoes
- A43D3/025—Longitudinally expansible lasts
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Schuhleisten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. November i8go ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung
an solchen Schuhleisten, bei welchen sich der Fufstheil von dem Schaft- und Hackentheil
des Leistens abnehmen läfst. Dieselbe besteht darin, dafs der aus mehreren an einander
verschiebbaren Theilen zusammengesetzte Fufstheil sich beim Herausziehen aus dem.
Schuhwerk selbsttätig verschmälert und so das Herausnehmen erleichtert und keine Gestaltsverä'nderung
des Schuhwerks veranlassen kann.
Die Ausführung des Fufstheils ist auf der Zeichnung in mehreren Abänderungen durch
Fig. ι bis 4, Fig. 5 bis 10, Fig. 11 bis 15
dargestellt.
Der Fufstheil besteht im wesentlichen aus
drei Theilen, dem Obertheil A, über welchen das Oberleder gespannt wird, und aus einem
zusammengesetzten Untertheil, welcher in der Folge der Sohlentheil genannt sei, und dessen
Bestandteile mit JSi?2 und Bz benannt sind.
In Fig. ι bis ι ο bildet B 8 den mittleren Theil,
welcher keilartige Gestalt hat und mit dem Obertheil A ein Ganzes bildet. Wie in Fig. 11
bis 13 dargestellt ist, kann dieser mittlere
Theil B 3 auch fortfallen. Die -beiden Sohlenleisten
B und JB2 sind nun entweder an dem
Obertheil oder an dem keilförmigen Zwischenstück B3 dergestalt verschiebbar angebracht,
dafs, wenn man die Sohlenleisten festhält und den Obertheil über denselben zurückzieht,
erstere sich einander nähern; der Fufstheil läfst sich also in die Länge ziehen, während seine
Breite abnimmt. Die Sohlenleisten können sich einander nur dann nähern, wenn zwischen
ihnen ein freier Raum ist, der in Fig. 1 bis 10 bei geschlossenem Fufstheil durch den mittleren
Theil B 3 ausgefüllt wird, in Fig. 11 bis 15
aber leer bleibt.
Eine Art der verschiebbaren Verbindung der Sohlenleisten B B 2 und des Obertheils A ist
in Fig. ι bis 4 angegeben. In diesem Falle ist in jeder Sohlenleiste ein Längsschlitz G angebracht,
worin sich die Schraube H führt; diese dient zugleich zur Befestigung der Sohlenleisten
an dem Obertheil·. Die Schlitze G sind parallel oder nahezu gleich gerichtet zu den
Seitenflächen FF2 des keilförmigen Zwischenstückes
B3, das den Sohlenleisten gleichzeitig zur besseren Führung dienen kann und bei
geschlossenem Fufstheil eine Gegenlage für die Sohlenleisten bildet. Die Einführung der
Schrauben H geschieht durch die Oeffnungen J von der Unterseite der Sohlenleisten aus.
Die Sohlenleisten B und B2 können fast nie
symmetrisch sein, da sie sich ganz der Gestalt des Fufses anpassen müssen, wie auch die Vergleichung
von Fig. ι bis 4 mit Fig. 5 bis 8 zeigt. ....
In Fig. 5 bis 10 sind die Sohlenleisten an dem Keilstück B3 verschiebbar angebracht. Die
Anordnung der Führungsschlitze G und der Befestigungsschrauben H, welche durch die
Oeffnung J eingeführt werden, weicht von der vorbeschriebenen Art nicht ab. Zweckmäfsig
ist aber in diesem Falle (Fig. 8 und 9) noch die Hülfsführung vorgesehen, welche für jede
Sohlenleiste aus dem Schlitz H besteht, in den der durch das Keilstück B3 hindurchgesteckte
Stift L eingreift.
In abgeänderter Weise sind die Sohlenleisten B und B2 in Fig. ii bis 15 an dem
Obertheil A verschiebbar angebracht. In diesem Falle ist das Keilstück fortgefallen und die
Führungsschlitze G sind in einer in die Unterfläche des. Obertheils A eingelassenen Platte B 4
angebracht und stärker gegen einander geneigt als in Fig. 1 bis 4. Die Führungsbolzen H
an den Sohlenleisten genügen allein nicht, um letztere sicher in ihrer Lage zu halten. Die
Sohlenleisten sind deshalb an ihrem Vorderrande bei P an einer Platte O drehbar angebracht
und diese Platte führt sich mit dem Schlitz M an einem in den Obertheil A eingeschraubten
Stift N. Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist dieselbe wie bei der vorher
beschriebenen. Zieht man . den Obertheil A über die Sohlenleisten aus der Lage Fig. 13
in diejenige der Fig. 12 zurück, so nähern
sich dabei die Sohlenleisten, wie ein Vergleich der Abstände, der Flächen E und E2 in beiden
Fällen beweist.
Die beschriebenen Fufstheile werden aus einander gezogen, also in der schmalen Gestalt
in das Schuhzeug eingeführt, dann durch. Verschieben des Obertheils in die richtige Gestalt
gebracht und schliefslich der Schaft- oder Hackentheil des Leistens eingetrieben und in
bekannter Weise in dem Schuhzeug befestigt. Nach Beendigung der Arbeit nimmt man zunächst
den Schaft- oder Hackentheil heraus und zieht dann den Fufstheil des Leistens mit
dem Obertheil A zurück, wobei dieser also nach dem Hacken zu bewegt wird; die durch
die Spannung zurückgehaltenen Sohlenleisten nähern sich dabei, der Fufsleisten wird also
schmäler. Er läfst sich infolge dessen leicht ohne Gefahr für Beschädigung der Gestalt des
Schuhwerks herausnehmen.
Claims (4)
1. Ein Schuhleisten, bei welchem der' Fufstheil aus einem Obertheil (A) und zwei
unter demselben in der Längenrichtung verschiebbaren Sohlenleisten (B B2J besteht
und die letzteren dergestalt schräg gegen einander laufend an dem Obertheil geführt
sind, dafs beim Zurückschieben des letzteren über den Sphlenleisten diese einander sich
nähern, wodurch sich der Fufstheil leichter aus dem fertigen Schuhwerk herausziehen
läfst.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Fufstheil eines Schuhleistens die Verbindung
der Sohlenleisten (BB2J mit dem Obertheil
A durch Schrauben (HJ, wobei die Sohlenleisten sich an den Schrauben mit
Schlitzen (GJ verschieben, während ein Keilstück (B3J zwischen den Sohlenleisten
mit seinen Seitenkanten zur Führung der Sohlenleisten dienen kann (Fig. 1 bis 4).
3. Die Abänderung der unter 2. gekennzeichneten Construction in der Weise, dafs
die Schrauben in dem Keilstück (Bs) befestigt sind, während die Führungsschlitze
in den auf dem Keilstück gleitenden Seitenflächen der Sohlenleisten liegen, wobei noch
Hülfsführungen (L K) vorgesehen sein können (Fig. 5 bis 10).
4. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Fufstheil eines Schuhleistens die Führung des
hinteren Theils der Sohlenleisten in gegen einander schräg gestellten Schlitzen (GJ des
Obertheils (AJ mittelst der Führungsbolzen (HHJ, oder umgekehrt, wobei die Sohlenleisten
mit dem Vorderende (bei P) drehbar an einem Schieber (OJ angebracht sind,
der sich an dem Obertheil (A) verschiebt (Fig. 11 bis 15).
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59978C true DE59978C (de) |
Family
ID=334149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59978D Expired - Lifetime DE59978C (de) | Schuhleisten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59978C (de) |
-
0
- DE DENDAT59978D patent/DE59978C/de not_active Expired - Lifetime
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