DE599673C - Unterdruckgefaess fuer Vakuumfoerderanlagen, insbesondere fuer Anlagen zur Foerderungvon Milch und fluessigen Milcherzeugnissen - Google Patents
Unterdruckgefaess fuer Vakuumfoerderanlagen, insbesondere fuer Anlagen zur Foerderungvon Milch und fluessigen MilcherzeugnissenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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Description
- Unterdruckgefäß für Vakuumförderanlagen, insbesondere für Anlagen zur Förderung von Milch und flüssigen Milcherzeugnissen Gegenstand der Erfindung ist die Ausgestaltung von Unterdruckgefäßen für Anlagen zur Förderung insbesondere von Milch und flüssigen Milcherzeugnissen im Saug- bzw. Unterdruckverfahren, welche die Flüssigkeit von einer tiefer gelegenen zu einer höher gelegenen Stelle abwechselnd in im Verhältnis zur stündlichen Förderleistung kleinen Flüssigkeitsmengen anheben und abgeben.
- Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Unterdruckgefäß als Rohr ausgebildet und horizontal gelagert ist.
- Die neue Ausgestaltung des zum Ansaugen und Abgeben in kleinen Flüssigkeitsmengen bestimmten Unterdruckgefäßes bringt es mit sich, daß das Vakuum während des Einströmens der Flüssigkeit in dos Unterdruckgefäß auf eine große Oberfläche bei seichtem Flüssigkeitsstand, d. h. bei geringer Flüssigkeitstiefe, einwirkt. Dies hat bei geringem Kraftbedarf eine außerordentlich intensive Entgasung und Schaumbeseitigung zur Folge. Für die gesamte Anlage macht es sich kraftsparend bemerkbar, daß der Querschnitt der abzusaugenden Luft oder Flüssigkeit seitlich klein ist im Verhältnis zur Oberfläche, die der Flüssigkeitsspiegel der Einwirkung des Vakuums darbietet.
- Die Verwendung eines liegenden Rohres als Unterdruckgefäß bringt auch in der Richtung einen Vorteil, daß das Unterdruckgefäß in einfacher Weise z. B. auf Kühlerschalen oder auf dem Rand von Sammelbehältern angebracht werden kann. Die Raumbeanspruchung ist im Verhältnis zur Leistung sehr gering, was sich namentlich in bezug auf die Bauhöhe von Saugförderanlagen günstig auswirkt. Die Armaturen sind leicht anzubringen, und die leichte Anbringungsmöglichkeit zusammen mit der Einfachheit in bezug auf Zusammenbau bedeutet eine Verbilligung der ganzen Anlage, so daß die Vorteile des Unterdruckverfahrens insbesondere für Milchförderung auch weiteren Kreisen zugänglich gemacht werden können. In Verfolg des Erfindungsgedankens besteht das Unterdruckgefäß aus einem vorzugsweise nahtlos gezogenen Rohr, das auf beiden Stirnseiten durch Deckel verschlossen wird, welche die Armaturen tragen. Die Armaturen, d. h. die Anschlüsse für die Luft- und die Steigleitung sowie gegebenenfalls auch der Anschluß für die Flüssigkeitsableitung, sind so in den Deckeln angeordnet, daß durch eine zentrale Stange beide Deckel gleichzeitig gegen die Ränder des Unterdruckgefäßes gepreßt werden können, was wiederum eine Vereinfachung in bezug auf den Zusammenbau und das zum Zwecke der Reinigung stattfindende öftere Ausbauen bringt.
- Der Einlauf ist in dem betreffenden Deckel durch gewölbte Ausführung des Deckels in Verbindung mit einer in das Deckelinnere vorspringenden Führungszunge so ausgebildet, daß die in das Unterdruckgefäß einströmende Flüssigkeit ruhig und gleichmäßig über die ganze Breite verteilt einfließt.
- Des weiteren bringt die Erfindung eine Verbesserung in bezug auf die Anbringung der selbsttätig öffnenden bzw. schließenden, dem Unterdruckgefäß zugeordneten Ventile, dahingehend, daß eine größtmöglichste Förderung bei geringstem Kraftbedarf erreicht ist.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Fig. = zeigt die Anordnung eines Unterdruckgefäßes auf einem Flachkühler; Fig. 2 zeigt im größeren Maßstab als Fig. x einen Längsmittelschnitt durch einen Deckel. Mittels des Unterdruckgefäßes 42 wird aus dem Behälter 43 über die Leitung 44 und die Auslaßleitung 45 Flüssigkeit, insbesondere Milch, dem oberen Auffangbecken 46 eines Flachkühlers 47 zugeführt. Das Unterdruckgefäß ist als langgezogener rohrförmiger Körper ausgebildet, welcher auf diese Weise eine sehr geringe Bauhöhe hat und außerdem auch in bezug auf das Aussehen der ganzen Anlage eher befriedigt.
- Die Saug- bzw. Steigleitung 44 ist am Deckel 48 angeschlossen, und zwar erfolgt der Anschluß vorzugsweise derart, daß die höchste Mantellinie des Rohres 44 mit der höchsten Mantellinie des als Rohr ausgebildeten Gefäßes 42 übereinstimmt. Das selbstschließende Ventil 49 in der Steigleitung ist nicht dem Gefäßeinlauf, sondern dem Bassinauslauf zugeordnet, so daß in,der Saugleitung auch nach Schluß der Saugperiode eine zusammenhängende Flüssigkeitssäule vorhanden ist. Dieses Vorhandensein einer Flüssigkeitssäule in der Steigleitung zu Beginn der nachfolgenden Saugperiode wirkt sich kraftsparend für den Betrieb der Anlage aus in Verbindung mit der rohrförmigen Ausbildung des Unterdruckgefäßes 42, welches günstigste Strömungs- und Entlüftungsverhältnisse bringt.
- Die Be- und Entlüftungsleitung 5o ist unter Zwischenschaltung eines Ventils 51 zur Sicherung gegen übersaugen des Gefäßes an den Gefäßdeckel 52 angeschlossen und führt zu einer in der Zeichnung nicht dargestellten Zeitschaltereinrichtung und Pumpe, durch welche gemeinsam eine periodische Absaugung bzw. Evakuierung und eine Belüftung des Unterdruckgefäßes stattfinden. Die Leitung 50 ist knieartig nach -oben abgebogen, um die Anbringung des Ventils 51 bzw. der Ventilschwimmerkugel 53 derart zu ermöglichen, daß jeweils das Unterdruckgefäß bis zur höchsten Mantellinie gefüllt werden kann. Die Auslaßleitung 45 ist gekrümmt ausgeführt und ist an- ihrem freien Ende mit einem Klappen- oder Kugelventil 54 versehen, welches bei Beginn der Saugperiode selbsttätig schließt und bei Beginn der Belüftung selbsttätig öffnet. Trotz der periodischen Arbeitsweise ist durch die Anbringung der Auffangschale auf dem Flachkühler und durch Anordnung entsprechender Durchtrittsöffnungen in dem Flachkühler 47 dafür gesorgt, daß ein ständiges Durchfließen durch den Flachkühler stattfindet. Die Montage kann in einfacher Weise durch Auflegen des Unterdruckgefäßes 42 auf den Flachkühler erfolgen. Zu diesem Zweck sind an dem Rohr Pratzen 55 angebracht, die sowohl nach der Seite als auch nach unten vorspringen können und ein seitliches Herunter-_schieben des Unterdruckgefäßes vom Flachkühler verhindern. Gegebenenfalls kann die Ablaßleitung 45 auch im Deckel 48 oder im Deckel 52 angebracht sein, wobei auch das Gefäß leicht zu dem Auslaß 45 gegenüber der Horizontalen geneigt aufgehängt-werden kann.
- Die Befestigung der Deckel48 und 52 kann durch Überwurfmuttern 56 erfolgen, welche bei ihrem Anziehen den Deckel fest auf die Dichtung 57 drücken.
- Eine einfachere Verbindungsmöglichkeit der Deckel in dem Rohr ist dadurch gegeben, daß eine zentrale Stange, z. B. eine verzinnte Messingstange 58, benutzt wird, die beide Deckel durchsetzt und an ihren freien Enden mit Schraubengewinden versehen ist, auf welchen nach Zwischenlagerung von Dichtungsscheiben 59 Kappenmuttern 6o festgezogen werden.
- Es ist ersichtlich, daß das rohrartige Unterdruckgefäß im Verhältnis zu der einströmenden Flüssigkeitsmenge eine große Oberfläche der Flüssigkeit der bVakuumwirkung aussetzt und daß wiederum die abzusaugende Luft einen Strom voll geringem Querschnitt bildet, der sich leicht bewegen läßt. Ein ruhiges Einströmen der Flüssigkeit in das Unterdruckgefäß ist dadurch ermöglicht, daß der Deckel 48 gewölbt ausgeführt ist und außerdem eine Führungszunge 61 angeordnet ist, welche ebenfalls dafür sorgt, daß die Flüssigkeit in der durch den Pfeil 62 angedeuteten Weise in einem möglichst breiten Schleier ruhig in das Unterdruckgefäß einströmt.
Claims (6)
- PATrNTANSPRÜcHr: i. Unterdruckgefäß für Vakuumförderanlagen, insbesondere für Anlagen zur Förderung von Milch und flüssigen Milcherzeugnissen, dadurch gekennzeichnet, da£ das Unterdruckgefäß (42) als Rohr ausgebildet und horizontal gelagert ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterdruckgefäß aus einem (nahtlos gezogener) Rohr besteht, das auf beiden Stirnseiten durch Deckel (48, 52) verschlossen wird, welche die Anschlüsse für die Leitungen (44, 50) tragen.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckel durch eine zentrale Stange (58) auf den Rand des Rohres (42) aufgepreßt werden. 4..
- Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse für die Leitungen in den Deckeln (q.8, 52)' exzentrisch angeordnet sind.
- 5. Einrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die obersten Mantellinien der Anschlüsse für die Leitungen in den Deckeln (q8, 52) in Höhe der obersten Mantellinie des rohrartigen Unterdruckgefäßes (q.2) liegen und innerhalb des Deckels (q.8) eine Führungszunge (61) für die einströmende Flüssigkeit vorgesehen ist.
- 6. Einrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Deckel (52) angeschlossene Be- und Entlüftungsleitung (5o) in einem nach oben weisenden Knie geführt ist, so daß innerhalb dieser Leitung ein Ventil zum Schutze gegen übersaugen so hoch angeordnet werden kann, daß eine vollständige Füllung des Unterdruckgefäßes (q.2) gewährleistet ist.
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| DE599673C true DE599673C (de) | 1934-07-07 |
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1933
- 1933-02-19 DE DER87287D patent/DE599673C/de not_active Expired
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