DE598917C - Spritzvergaser fuer Flugzeugmotoren - Google Patents

Spritzvergaser fuer Flugzeugmotoren

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DE598917C
DE598917C DES109076D DES0109076D DE598917C DE 598917 C DE598917 C DE 598917C DE S109076 D DES109076 D DE S109076D DE S0109076 D DES0109076 D DE S0109076D DE 598917 C DE598917 C DE 598917C
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ANONIMA ITALIANA CARBURATORI M
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M5/00Float-controlled apparatus for maintaining a constant fuel level
    • F02M5/02Float-controlled apparatus for maintaining a constant fuel level with provisions to meet variations in carburettor position, e.g. upside-down position in aircraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Spritzvergaser für Flugzeugmotoren Den Gegenstand des Patentes 584 657 bildet ein Spritzvergaser für Flugzeugmotoren, der auch bei Kehrlage des Flugzeuges arbeitet und einen bei Normalflug wirksamen Schwimmerbehälter mit einem selbsttätig beim Kippflug die Lufteinlaßöffnung absperrender Ventil enthält sowie außer dem üblichen über diesen Behälter gehenden Brennstoffweg für den Normalflug auch noch einen für den Kippflug bestimmten, unmittelbar zum Vergaser führenden Brennstoffweg mit einem selbsttätigen Ventil aufweist, das diesen zu. sätzlichen Brennstoffweg bei Normalflug absperrt und bei Kippflug freigibt.
  • Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung eines derartigen Spritzvergasers für Flugzeugmotoren -und betrifft insbesondere eine weitere Ausbildung des zur Umschaltung der Brennstoffwege für Normal- und für Kippflug beim Wechsel der Flugart bestimmten selbsttätigen Ventils. Erfindungsgemäß wird dieses Ventil mit stoßdämpfenden Mitteln versehen, welche die Schlußkraft des Ventils beim Umkehren des Vergasers allmählich auf ihren Höchstwert ansteigen lassen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß das Umschaltventil beim Auftreffen auf die von ihm abzuschließenden Ventilsitze, auch wenn @es darauf einen kräftigen Stoß bei seiner Verstellung ausübt, keine Beschädigung der Ränder dieser Ventilsitze hervorrufen kann und daher die Dichtheit der Ventilabschlüsse dauernd gewährleistet ist. Die stoßdämpfenden, Mittel können aus zwei unter Federwirkung stehenden, im Ventilkörper verschiebbar geführten Kegeln oder aus die Vierstellung des Ventils bewirkenden Verdrängerkörpern bestehen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise einige Ausführungsformen des Spritzvergasers nach der Erfindung. Fig. i ist ein Längsschnitt einer ersten Bauart dieses Spritzvergasers, und Fig. 2 veranschaulicht das zugehörige Umschaltventil in Einzeldarstellung. Fig.3 und 4 lassen ebenfalls im Längsschnitt zwei weitere Ausführungsformen des Umschaltventils erkennen.
  • Gemäß Fig. i wird das im zylindrischen Hohlraum 27 verschiebbare selbsttätige Ventil 23a durch die Wirkung seines Eigengewichts beim Übergang vom Normal- auf den Kippflug von einer die Öffnung 38' freigebenden und die Öffnung 40' abschließenden Stellung in eine die Öffnung 40' freilegende und die Öffnung 38' absperrende Lage und umgekehrt umgeschaltet. In dem hohlen Ventilkörper sind die beiden Kegel44' und 44", die zum wechselnden Schließen und Freigeben der Öffnungen 38' und 4o' dienen, in der aus Fig.2 näher ersichtlichen Weise mittels der Bohrungen 54' und 54" verschiebbar geführt und stehen unter der Einwirkung ,einer im Inneren des Ventilkörpers 23a angeordneten Feder 55. Ein Stoß, den das Umschaltventil 23a gegen die eine oder andere der Öffnungen 38' und 40' ausführt, auch wenn :er heftig ist, wird elastisch von der Feder 55 aufgenommen und kann daher die Ränder der Öffnungen nicht verletzen.
  • Die Brennstoffzufuhr zum Ventil 23a :erfolgt von der Leitung 9a durch den Kanal 3 5, der in einen den Ventilkörper 23a umgebenden Ringraum 36 mündet. Die für den Kippflug freizugebende Öffnung 40' steht über den Kanal 19a und die Bohrung Zia der Düse 20a mit einem Hohlraum A in Verbindung, in welchen außerdem ein Kanal 56 mündet, welcher mit der bei Normalflug freizugebenden öffnung 38' über eine durch die Ventilnadel 811 beherrschte Öffnung 39 und einen Kanal ioa in Verbindung steht. Die Nadel 8a wird durch den um den Zapfen 7a schwenkbaren Schwimmer 6a gesteuert und tritt mit geringem Spiel durch das im Boden 58 des Schwimmergefäßes 5a vorgesehene Führungsloch 57. Das Innere des Schwimmergefäßes 5a steht über eine Öffnung 59 mit dem Hohlraum A in Verbindung. Beim Aufwärtshub der Nadel 8a kommt der Kanal 56 unmittelbar mit dem Kanal i oa in Verbindung, und der Brennstoff gelangt daher unmittelbar in den Hohlraum Ä, während bei Abschluß der Öffnung 39 durch die Nadel 8a die Zufuhr zum Raum A durch die Öffnung 59 des Schwimmerbehälters erfolgt. Der Raum A steht durch die Düse 4i' und den Kanal 42' mit der in den Diffusor 3a des Vergasers i unterhalb der Klappe 2a mündenden Ausflußdüse 4a in Verbindung.
  • Wenn sich der Vergaser in aufrechter Stellung befindet oder um einen gewissen Winkel geneigt ist, tritt Luft durch -die Öffnung 6o ein, die sich im Boden 13a des Hohlraums 17- befindet, in dem das die Öffnung i 5a beherrschende Ventil 16- verschiebbar ist. Von der Öffnung 15 gelangt die Luft über die Kanäle 6i, 62, 63 nach dem Kanal 42'. Ein weiterer, im Deckel i ia des Schwimmergefäßes vorgesehener Kanal 64 mündet in das an den Kanal 42' angeschlossene Ende 65 der Aus$ußdüse 4a.
  • Bei der Anordnung nach Fig.3 hält das Ventil 23U beim Normalflug den üher die Öffnung 40b -und das Schwimmergefäß gehenden Brennstoffweg offen und den zusätzlichen, über die Öffnung 38b unmittelbar zum Vergaser führenden Brennstoffweg geschlossen und bewirkt beim Kippflug die umgekehrte Schaltung. Die Verstellung des Ventils 23b beim Übergang von der einen auf die andere Flugart wird hier durch Verdrängerkörp:er 5o erzielt, die in der das Ventil 23b @enthaltenden, mit Flüssigkeit gefüllten Kammer 37b angeordnet und an den um die Zapfen 52 drehbaren Hebeln 5 i befestigt sind, die an den anderen Enden mit einem das Ventil 23b umgebenden Ring verbunden sind. Durch die Bewegung der Körper 50 wird das Ventil 23b derart verstellt, daß @es bei der Normallage des Flugzeuges die Öffnung 38b und beim Kippflug die Öffnung 40b verschließt. In gleicher Weise wirkt auch die Vorrichtung nach Fig. 4, bei welcher die Masse des Ventils 23c auf die Form einer Spindel verkleinert ist, um die Wirkung der Verdrängerkörp:er 5oc zu steigern, welche das stoßfreie Anlegen des Ventils 23c an die Ventilsitze 38c und 4oe bewirken.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzvergaser für Flugzeuge nach Patent 584657,. dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Umschaltventil (23a, 23b, 23c) mit stoßdämpfenden Mitteln versehen ist, welche die Schlußkraft des Ventils beim Umkehren des Vergasers allmählich auf ihren Höchstwert ansteigen lassen.
  2. 2. Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltventil (23'a) zwei unter der Einwirkung einer Feder (55) stehende Kegel (44@ 44") aufweist, welche im Ventilkörper verschiebbar geführt sind (Fig._ i und 2).
  3. 3. Spritzvergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltventil (23b oder 23c) durch die Einwirkung von Verdrängerkörpern (5o, 5oc) verstellt wird (F19.3 und 4).
DES109076D 1932-04-18 1933-04-19 Spritzvergaser fuer Flugzeugmotoren Expired DE598917C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT598917X 1932-04-18

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DE598917C true DE598917C (de) 1934-06-21

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DES109076D Expired DE598917C (de) 1932-04-18 1933-04-19 Spritzvergaser fuer Flugzeugmotoren

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