DE444413C - Spritzvergaser - Google Patents
SpritzvergaserInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M5/00—Float-controlled apparatus for maintaining a constant fuel level
- F02M5/02—Float-controlled apparatus for maintaining a constant fuel level with provisions to meet variations in carburettor position, e.g. upside-down position in aircraft
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M7/00—Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
- F02M7/12—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves
- F02M7/18—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel-metering orifice
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- Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)
Description
- Spritzvergaser. Bei Vergasern für Motoren, die in der Bewegungsrichtung starke Neigungen erfahren und mit konstantem Flüssigkeitsspiegel arbeiten, ist es bereits bekannt, die Brennstoffausflußstelle in eine Ebene zu legen, die durch den Schwerpunkt des Schwimmers hindurchgeht und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Fahrzeugs steht, und sie so nahe als möglich an den Schwimmerbehälter heranzurücken. Die Erfinderin hat nun erkannt, daß Vergaser mit einer innerhalb der Hauptluftdüse liegenden, die erste Zerstäuberstufe bildenden kleinen Luftdüse für eine solche`Ausbildunglbesonders geeignet"sind, da bei ihnen die erste Mischstelle des Brennstoffes und der Luft von'-der Mündungsstelle des Brennstoffkanals in der Zerstäuberluftdüse räumlich leicht zu trennen ist. Die Erfindung besteht demnach darin, daß die Verlegung der Brennstoffaustrittsstelle innerhalb eines Düsensystems mit Vermischung des Brennstoffes und der Luft in eine Ebene, die durch den Schwerpunkt des Schwimmers hindurchgeht und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Fahrzeugs steht, und zwar in möglichste Nähe des Schwimmerbehälters, angewendet wird auf Vergaser mit einer innerhalb der Hauptluftdüse liegenden, die erste Zerstäuberstufe bildenden kleinen Luftdüse.
- Auf der Zeichnung ist die Anwendung der Erfindung bei einem für Flugzeugmotoren bestimmten Vergaser Zenithscher Bauart veranschaulicht. Abb. z ist ein Grundriß des Vergasers, Abb. 2 ein Schnitt nach Linie B-B in Abb. z. Abb. 3 zeigt den Benzinverteiler---in größerem Maßstabe. Abb. 4 ist ein Schnitt nach Linie A -A in Abb. r. Abb. #5 ist ein Schnitt durch den Vergaser, wagerecht durch das Saugrohr.
- Der Behälter mit konstantem Brennstoffspiegel (Abb. q.) enthält einen kugelförmigen Schwimmer b, der um einen Zapfen c schwingbar gelagert ist und bei seinen Schwingbewegungen ein mit einem Gegengewicht d versehenes Körnerventil mitbewegt. Gewöhnlich wird durch den Schwimmer dasIKörnerventil in gehobener Stellung gehalten. Es sperrt den Benzinzufluß unter Einwirkung des Gewichtes d ab, wenn der Schwimmer durch das Benzin emporgetrieben wird. Der Schwimmer hat eine kugelige Form und ist so beschaffen, daß sein Schwerpunkt stets in Höhe des Brennstoffspiegels liegt, ohne Rücksicht auf die Neigungen, die das Fahrzeug annimmt.
- Die in sehr geringer Entfernung von der Achse C-C angeordneten Brennstoffdüsen x und ä werden demnach für verschiedene Neigungen des V ergasers in bezug auf den konstanten Brennstoffspiegel stets auf annähernd gleicher Höhe stehen. Der Vergaser ist sonach unempfindlich gegen Längsneigungen eines Flugzeuges, d. h. gegen Neigungen, die um eine parallel zu C-C-verlaufende Achse erfolgen.
- Außerdem ist die Ringnut e des Gegengewichtes d (Abb. q.) so breit ausgeführt, daß das Körnerventil unter dem Einfluß seines Eigengewichtes geöffnet bleiben kann, wenn der Vergaser auf dem Kopf steht. In diesem :Augenblick stößt der Schwimmer b gegen den Druckknopf ze, und das Körnerventil läßt dann das Benzin frei in den Schwimmerbehälter einfließen, was dem Motor gestattet, unter einigermaßen annehmbaren Bedingungen weiterzuarbeiten, wenn man den Handhahn der Benzinleitung in geeigneter Weise einstellt.
- Soll jedoch der Benzinzufluß abgesperrt sein, wenn das Flugzeug auf dem Kopf steht, so kann die Ringnut e so schmal ausgeführt werden, daß sie der Breite des in sie eingreifenden Endes des Schwimmerhebelarmes entspricht. Dadurch wird beim Kopfstand des Vergasers durch das Gewicht des Schwimmers b der Benzinzufluß durch das Körnerventil gesperrt gehalten.
- Mittels einer den Schwimmerbehälter mit einer Stelle der Luftentnahme verbindenden Leitung q (Abb. i) kann im Schwimmerbehälter der statische Druck der in den Vergaser einströmenden Luft aufrechterhalten werden.
- Aus dem Schwimmerbehälter fließt das Benzin nach der Ausgleichdüse x, welche einerseits die Vorrichtung y für den Langsamlauf und anderseits bei vollem Gang den Kanal o versorgt, der die in Abb. z mit punktierten Linien angedeutete kleine Luftdüse p mit Ausgleichsbrennstoff speist. Anderseits fließt das Benzin über die Öffnung f der Düse ra zu, welche mit einer besonderen Vorkehrung zur Regelung des Brennstoffdurchflusses versehen ist. In dieser Düse dreht sich das Küken g. Das Küken ist an dem Rohr h festgelötet, dass sich gleichzeitig mit der Gasdrosselklappe dreht. Die Bewegung wird durch die Hebel R und L vermittelt, die durch die Stange ? miteinander verbunden sind. Der Hebel L dient zur Betätigung der um die Achse i. (Abb. i) schwingbar gelagerten Drosselklappe.
- Das Küken g (Abb. ,;) besitzt einen Schlitz m, der sich bei der Drehung des Kükens gegenüber der in der Düse v. vorgesehenen trapezförmigen Öffnung a bewegt. Zufolge dieser Anordnung werden dem durch die Öffnung a fließenden Benzin mehr oder weniger große Durchflußquerschnitte dargeboten, je nach Lage der Drosselklappe. Sonach kann man unter gleichzeitiger Wahrung der Selbsttätigkeit an jedem Punkte für jede Lage der Drosselklappe über eine veränderliche Düsenöffnung verfügen, die für jedes Kraftmaschinensystem durch Versuche bestimmt wird. Das durch den freigelegten Schlitz hindurchgeflossene Benzin strömt nach dem Innern des Kükens g und des Rohres lt und begibt sich von hier aus durch die Löcher 7v und den Kanal o (Abb. i und 2) nach der in der Hauptluftdüse v angeordneten kleinen Luftdüse P.
- Um ferner von Hand aus die Karburierung auf die jeweilige Höhenlage des Flugzeuges einstellen zu können, ist ein durch einen Hebel M drehbares Küken S vorgesehen, welches gestattet, den Luftraum des Schwimmerbehälters mit dem Kanal H und demzufolge mit der in die kleine Luftdüse p mündenden Leitung o in Verbindung zu setzen. Der Unterdruck an der Düsenöffnung ist einerseits von dem in der kleinen Luftdüse p herrschenden Unterdruck und anderseits von der Querschnittsgröße der Öffnung f abhängig, über welche die Luft in die Kanäle H und o einströmt. Je größer die Durchtrittsöffnung des die Düse mit dem Venturirohr verbindenden Kanals gemacht wird, um so mehr wird der Unterdruck an der Düse verringert. In dieser Weise hat man ein sehr einfaches und wirksames Mittel an der Hand, um nach Belieben den Brennstoffzufluß zu verringern.
Claims (3)
- PATENT ANSYRÜCH C: i. Anwendung der Verlegung der Brennstoffaustrittsstelle innerhalb eines Düsensystems mit Vormischung des Brennstoffs und der Luft in eine Ebene, die durch den Schwerpunkt des Schwimmers hindurchgeht und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Fahrzeuges steht, und zwar so nahe als möglich an den Schwimmerbehälter, auf Vergaser mit einer innerhalb der Hauptiuftdüse liegenden, die erste Zerstäuberstufe bildenden kleinen Luftdüse, bei denen die diese Düsen enthaltende Mischkammer räumlich getrennt von dem Schwimmerbehälter angeordnet ist.
- 2. Vergaser nach - Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer eine einen Symmetriemittelpunkt besitzende Form (z. B. Kugelgestalt) aufweist, um eine feste, in einer in der Ruhelage durch den Schwerpunkt des Schwimmers gelegten Horizontalebene befindliche Achse (c) schwingt und mittels einer mit ihm vereinigten Gabel (cl) das rein achsial verschiebbare Brennstoffzuflußventil steuert, zum Zweck, die Höhe des Brennstoffspiegels unabhängig von der Neigung des Fahrzeuges zu machen.
- 3. Vergaser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Gabel (cl) des Schwimmers (b) zwischen zwei das Brennstoffzuflußventil belastende Gewichte (d, d') so eingreift und der gegenseitige Abstand dieser Gewichte so gewählt ist, daß die Gabel (cl) für gewöhnlich nur gegen das obere Gewicht (d) drückt, dagegen das zweite Gewicht (dl) mit ihr in Berührung kommt, wenn sich das Flugzeug um mehr als 9o° um seine Querachse gedreht hat, wobei in letzterem Falle der Schwimmer durch einen Anschlag (u) in seiner Schwingbewegung begrenzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR444413X | 1917-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE444413C true DE444413C (de) | 1927-05-20 |
Family
ID=8900360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES53357D Expired DE444413C (de) | 1917-04-21 | 1920-06-13 | Spritzvergaser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE444413C (de) |
-
1920
- 1920-06-13 DE DES53357D patent/DE444413C/de not_active Expired
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