DE598340C - Erdausheber - Google Patents

Erdausheber

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DE598340C
DE598340C DEG78692D DEG0078692D DE598340C DE 598340 C DE598340 C DE 598340C DE G78692 D DEG78692 D DE G78692D DE G0078692 D DEG0078692 D DE G0078692D DE 598340 C DE598340 C DE 598340C
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bell
earth
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rod
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Expired
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DEG78692D
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GODWIN GANSS
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GODWIN GANSS
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G24/00Growth substrates; Culture media; Apparatus or methods therefor
    • A01G24/60Apparatus for preparing growth substrates or culture media

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Erdausheber zum Herstellen von Erdlöchern, wie sie insbesondere zum Einsetzen von Pfählen benötigt werden. Für diesen Zweck sind schon Erdausheber vorgeschlagen worden, bei denen eine an ihrer Angriffsfläche angeschärfte Metallglocke mit einem Holzstiel verbunden ist und letzterer am oberen Ende zur besseren Hantierung mit einem quer gestellten Griff versehen ist. Dabei ist im Innern der Metallglocke noch eine Erdauswurfscheibe verschiebbar angebracht, dergestalt, daß durch den Stiel ein Eisenstab geführt ist, der an seinem unteren Ende mit der Erdauswurfplatte verbunden und am oberen Ende mit einem Knopf versehen ist.
Diese Erdlochausheber werden nun so in das Erdreich geführt, daß die auszunehmende Erde von der Metallglocke aufgenommen wird. Dabei wird die Auswurfplatte in der Metallglocke zwangsläufig bis zum oberen Ende gedrückt, wobei gleichzeitig der Stab um die gleiche Länge aus dem Querholzende oben herausgeschoben wird. Der so gefüllte Ausheber wird dann aus dem Erdreich gehoben und die Metallglocke entleert, indem die oben aus dem Stiel herausragende Führungsstange wieder nach unten geschoben wird.
Derartige Vorrichtungen haben aber den großen Nachteil, daß sie nur bei lockerem oder nassem Erdreich anzuwenden sind, da sie nur so eingedrückt werden können, wie man beispielsweise einen Spaten in die Erde treibt. Die Anwendung von Kraft, insbesondere das Einschlagen des Gerätes mittels eines Hammers, ist nicht möglich, da, je weiter die Glocke in die Erde eindringt, um so weiter auch die die Auswurfscheibe tragende Stange oben aus dem Gerät herausragt. Ohne Einschlagen mit einem Hammer ist es aber unmöglich, bei hartem oder auch steinhaltigem Erdreich mit einem derartigen Gerät Löcher auszuheben.
Diese Nachteile der bekannten Geräte sind erfindungsgemäß beseitigt. Die den Auswerfer tragende Stange ist an ihrem Ende seitlich abgebogen. Das abgebogene Stück ist in einem Schlitz des Gerätstieles geführt, der oben in einen Bajonettverschluß einmündet. An dem abgebogenen Ende, das als Handgriff ausgeführt ist, kann die Auswurfscheibe entgegen dem Druck einer Feder nach oben geführt und durch Einhaken des Griffes in dem Bajonettverschluß festgestellt werden. In diesem Zustand wird das Gerät in die Erde getrieben. Nach dem Herausziehen des Gerätes wird der Verschluß ausgelöst, worauf die Auswurf scheibe unter dem Druck der Feder vorschnellt und die in der Glocke befindliche Erdmasse auswirft.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Erdaushebers dargestellt, und zwar in
Abb. ι im Längsschnitt in der Arbeitslage, und in
Abb. 2 in Ansicht und teilweisem Schnitt nach dem Auswerfen des Erdreiches.
Das Gerät besteht aus dem glockenartigen Ausheberkörper a, an dem ein Stiel b befestigt ist mit einem oberen Knöpf c. Die Glocke a ist unten zugeschärft-oder auch mit Zacken versehen, um das Eindringen des Gerätes in das Erdreich zu erleichtern. In dem hohlen Stiel b befindet sich eine Feder d, die durch eine Stange e geführt ist, die oben zu einem Handgriff f umgebogen ist. Am umgebogenen Teil kann die Stange e in einen Bajonettverschluß g eingehakt werden. In diesen Bajonettverschluß mündet ein Längsschlitz h, der die gleiche Länge hat wie die Glocke a. Die Stange e trägt an ihrem unteren Ende eine Auswerferscheibe i. Die Glocke ist oben mit Löchern k versehen.
Beim Ausheben von Löchern wird die Feder i durch Emporziehen der Stange e am Handgriff f gespannt und durch Einhaken der Stange in den Bajonettverschluß g festgestellt. Die Auswerferscheibe i befindet sich dann in der höchsten Lage. Die Glocke α ist innen frei, um Erdreich aufzunehmen. Der Auswerfer wird dann auf die Erde aufgesetzt und durch Schlagen mit einem Hammer u. dgl. auf den Knopf c in die Erde eingetrieben.
Ist die gewünschte Tiefe erreicht, so wird die Vorrichtung wieder aus der Erde herausgezogen. Die Stange e wird dann aus dem Bajonettverschluß g ausgehakt, worauf die Feder d die Scheibe / nach außen drückt und dabei das Erdreich aus der Glocke ausstößt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Erdausheber, bei dem eine am unteren Ende messerartig angeschärfte, zur Aufnähme der Erdmasse dienende Glocke einen in senkrechter Richtung verschiebbaren Auswerfer aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerferplatte (i) entgegen der Wirkung einer um die die Platte (i) tragende Stange (e) gelagerten Druckfeder (d) mittels Bajonettverschlusses (g) in der Gebrauchslage gehalten wird und bei Auslösung des Verschlusses selbsttätig vorschnellt und die in der Glocke (a) befindliche Erdmasse auswirft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEG78692D 1931-01-28 1931-01-28 Erdausheber Expired DE598340C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531297A (en) * 1947-01-16 1950-11-21 John J Rose Planting implement
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DE102005016909A1 (de) * 2005-04-13 2006-10-19 Kuhoff, Andreas, Dr. Gerät/Gegenstand/Werkzeug zur manuellen Aushebung von weichem Untergund z.B. Sand

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