DE59825C - Vorrichtung zum Vorschieben des Materials für Düngerstreu- und Sämaschinen, Mühlen und Getreidereinigungsmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Vorschieben des Materials für Düngerstreu- und Sämaschinen, Mühlen und Getreidereinigungsmaschinen

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DE59825C
DE59825C DE189159825D DE59825DD DE59825C DE 59825 C DE59825 C DE 59825C DE 189159825 D DE189159825 D DE 189159825D DE 59825D D DE59825D D DE 59825DD DE 59825 C DE59825 C DE 59825C
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Application number
DE189159825D
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O. SCHWARTZ in Lohstampfmühle bei Berlinchen
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um den wirkungslosen Rückgang der langen Schieber yl des Haupt-Patentes No. 51695 und den damit verbundenen absatzweisen Vorschub des Streuguts zu verringern, werden diese Schieber durch zwei Gruppen von schmalen Flachschiebern ersetzt, von welchen ein Schieber der einen mit einem Schieber der anderen Gruppe in der Reihenfolge abwechselt, und auf diese beiden Schiebergruppen wird derart Bewegung übertragen, dafs, wenn die eine Gruppe auf der nach hinten sich neigenden Fläche des Kastens vorrückt, die andere Gruppe zurückgeht. Dadurch wird zugleich die in der Praxis sich zeigende Schwierigkeit vermieden, die Schieber in ihrer ganzen Länge gerade zu erhalten und ebenso der Uebelstand, dafs sich irgendwo Streugut unter den Schiebern festsetzt und das Ausstreuen in der ganzen Länge der Schieber ungünstig beeinflufst.
Auf der Zeichnung ist diese Abänderung in Ansichten, Schnitten und Einzelheiten dargestellt.
Auf der nach hinten geneigten Fläche U des Vorrathskastens liegen statt langer Schieber A schmale Schieber A1 auf, die in der Reihenfolge mit schmalen Schiebern A^ abwechseln. Die Schieber beider Gruppen geben sich gegenseitig Führung und werden derart bewegt, dafs, wenn die eine Gruppe von Schiebern A1 auf der Fläche U vorrückt, die andere Gruppe von Schiebern A2 zurückgeht, und umgekehrt, wodurch im Streuen keine Unterbrechung eintritt.
Diese Bewegung der beiden Schiebergruppen wird · im dargestellten Beispiel vom Fahrrad aus durch Stirnräder und ein Excenter oder einen Kurbelzapfen R abgeleitet. Durch letzteren wird mittelst Schubstange S der Arm H der Welle W mit Hebeln E in Schwingung versetzt, deren obere Arme durch Stangen G1 an die mit den Schiebern A1 verbundenen Stangen F und deren untere Arme durch Stangen G2 an die mit den Schiebern A% verbundenen Stangen F1 angreifen, Fig. 1 bis 3, mit welchen die Schieber A1 bezw. A2 lose und drehbar verbunden sind.
Nach Fig. 4 greifen die Arme der Hebel E an die Stangen F F1 der beiden Schiebergruppen unmittelbar an, doch ist die in Fig. 2 und 3 dargestellte Einrichtung vorzuziehen, weil bei dieser die Entfernung der Schieber A1 A^ vom Ausstreuschlitz geändert werden kann, was bei manchem Streugut von Vortheil ist.
Die Schieber A1 der einen Gruppe können auch, wie in Fig. 6, durch Querverbindungen fest mit einander verbunden sein, ebenso die Schieber A2 der zweiten Gruppe, es wird dadurch wesentlich nichts geändert.
Damit der Absperrschieber X einen auf der ganzen Kastenlänge allenthalben gleich weiten Schlitz mit der geneigten Fläche U des Kastens
bildet, sind zur Einstellung dieses Absperrschiebers an Hebeln h der Einstellachse G, und zwar an den Enden und auf der Mitte des Kastens Zapfenmuttern i1 angeordnet, welche Schraubenspindeln k1 tragen, die an Zapfenmuttern i2 des Absperrschiebers angreifen. Im übrigen kann die Achse G einen an einem Stellbogen feststellbaren Hebel tragen, um den Streuschlitz beliebig eng und weit stellen zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ϊ. Der Ersatz der auf geneigter Fläche (U) vor- und zurückbewegten langen Schieber (A) der Streumaschine des Haupt-Patentes durch schmale Schieber (A1J, die in der Reihenfolge mit schmalen Schiebern (A2) abwechseln und mit letzteren vom Fahrrad aus derart bewegt werden, dafs, wenn die eine Gruppe von Schiebern (A1) auf der Fläche (U) vorrückt, die andere Gruppe von Schiebern (A2) zurückgeht, und umgekehrt, zum Zwecke, eine Unterbrechung im Streuen zu vermeiden.
    Bei der unter i. bezeichneten Einrichtung die Verbindung des Absperrschiebers (X) mit Schraubenspindeln (k1), die an Zapfenmuttern (i2) des Schiebers angreifen und in Schraubenmuttern (i1) der von Einstellachse (G) getragenen Hebel (h) stellbar sind, um eine überall gleiche Weite des Streuschlitzes erzielen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189159825D 1889-08-28 1891-04-09 Vorrichtung zum Vorschieben des Materials für Düngerstreu- und Sämaschinen, Mühlen und Getreidereinigungsmaschinen Expired DE59825C (de)

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DE59825T 1891-04-09

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