DE598155C - Handdeckgeraet fuer Flachstrickmaschinen - Google Patents

Handdeckgeraet fuer Flachstrickmaschinen

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DE598155C
DE598155C DEA71093D DEA0071093D DE598155C DE 598155 C DE598155 C DE 598155C DE A71093 D DEA71093 D DE A71093D DE A0071093 D DEA0071093 D DE A0071093D DE 598155 C DE598155 C DE 598155C
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DE
Germany
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needles
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flat knitting
knitting machines
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Expired
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DEA71093D
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IDA ALBUSCHAT
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IDA ALBUSCHAT
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B37/00Auxiliary apparatus or devices for use with knitting machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/02Loop-transfer points

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Handdeckgerät für Flachstrickmaschinen Um bei Flachstrickmaschinen nach den ersten Arbeitsgängen die Maschen von dem einen Nadelbett auf das andere zu übertragen, bedient man sich bisher des Deckers, d. h. einer oder mehrerer an ihrem einen Ende mit einem Griffstück und an ihrem anderen Ende mit einer bhrartigen Öffnung versehener Nadeln. Mit diesem Decker werden jeweils eine oder mehrere Maschen von den Nadeln abgenommen und auf andere Nadeln übertragen. Dieser Vorgang ist insofern schwierig, als die Maschen leicht von der glatten Decknadel abgleiten können, wodurch Fallmaschen entstehen.
  • Um dies zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, am Deckgerät selbst Haltefinger vorzusehen, die bei entsprechender Verschwenkung der Decknadeln in deren ühre eingreifen und so die Maschen vor dem Abgleiten bewahren. Diese Maßnahme bedingt jedoch eine derart umständliche Bauart des Deckgerätes, daß seine Verwendung auf Sonderfälle beschränkt ist.
  • Durch den vorliegenden Erfindungsgegenstand wird ein Handdeckgerät geschaffen, das in seiner Einfachheit den bekannten Deckkämmen gleichkommt und das die Gefahr des Abgleitens der Maschen und die besondere Mühewaltung beim Umhängen von Maschen beseitigt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Decknadeln an beiden Enden Decköffnungen aufweisen und daß nach der Maschenaufnahme beide Enden durch je eine abnehmbare Sicherungsschiene, die gleichzeitig als Halteschienen für die Nadeln dienen, abgedeckt werden, während zwecks Maschenaufnahme oder -abgabe die eine oder die andere Sicherungsschiene abgenommen wird.
  • Auf diese Weise ist es möglich, beide Enden der Decknadeln für das Umhängen von Maschen zu benutzen und die aufgenommenen Maschen während des. Übertragungsvorganges dadurch vor dem Abfallen zu bewahren, daß die freien Enden der ;Decknadeln sogleich in die freie Sicherungsschiene eingesteckt werden, worauf dann zum Zwecke der Abgabe der Maschen an die Nadeln des anderen Nadelbettes die andere Sicherungsschiene abgenommen wird.
  • Die abnehmbaren Sicherungsschienen müssen mit Einstecklöchern zur geordneten Festhaltung der Decknadeln versehen sein, damit die. Stellung, die die Decknadeln zueinander einnehmen, unveränderlich bleibt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Abb. r eine Vorderansicht des Handdeckgerätes, Abb.2 und 3 in vergrößertem Maßstabe Schaubilder, bei denen jeweils eine der Sicherungsschienen abgenommen ist, und Abb.4 bis 8 schematisch dargestellte Seitenansichten der einzelnen Folgen des Arbeitsvorganges.
  • Es sind a die Decknadeln, die gemäß der Erfindung an ihren beiden Enden mit Öhrartigen nffnungen b versehen sind. Ungefähr 2o bis 25 solcher Nadeln a werden durch die Sicherungsschienen c und rt derart zusammengehalten, daß ihre 'Teilung derjenigen der Nadeln des Nadelbettes der Strickmaschine entspricht.
  • Die Sicherungsschienen e und ia, die aus Metall oder anderem geeignetem Werkstoff hergestellt sind, besitzen in der Nadelbettteilung der Maschine angepaßten Abständen Einstecklöcher d (Abb. 3), in die die Enden der Decknadeln a eingeführt werden. Die Einstecklöcher d sind in bezug auf die Enden der Decknadeln a so knapp gehalten, daß die Nadeln einen genügend festen Sitz in den Schienen besitzen und somit nicht herausfallen können.
  • Die Anwendungsweise des Gerätes ist folgende.
  • Die Masche g der Ware, die sich in Abb. q. auf der Nadellt des einen Nadelbettes befindet, soll auf die Nadel! des anderen Nadelbettes übertragen werden und ebenso gleichzeitig noch z9 bis 24 weitere derartige Maschen vom einen Nadelbett auf das andere. Da der Abstand der Decknadeln a untereinander der Nadelteilung entspricht, so geschieht das, was in der Zeichnung schematisch an einer Masche g und einem Nadelpaar lt, i dargestellt ist, gleichzeitig mit 19 bis 24 weiteren Maschen und Nadelpaaren. Der Einfachheit halber beziehen sich die folgenden Erläuterungen nur auf die Vorgänge bezüglich einer Masche g.
  • Nachdem die Zungen der NadelnIZ geöffnet sind, wird die Sicherungsschiene tt von dem Hilfsgerät abgenommen, und die Decknadeln a werden mit ihren Öffnungen b auf die Haken der Nadeln lt in an sich bekannter Weise aufgehakt (Abb.5). Wird nun das Hilfsgerät etwas nach unten gedrückt, so gleitet die Masche g auf die Decknadel a, und das Hilfsgerät wird dann so weit angehoben, daß die Haken der Nadeln h die Öffnungen b der die Maschen g . haltenden Decknadeln verlassen, wie dies in Abb.6 veranschaulicht ist. Nunmehr wird die Schienen wieder auf die freien Enden der Decknadeln a aufgesetzt, und das Hilfsgerät wird dem die Nadeln! enthaltenden Nadelbett zugewendet, indem es um seine Längsachse geschwenkt wird.
  • Um die Maschen g den Nadeln i zuzufüh-, ren, wird nunmehr die andere Sicherungsschiene c abgenommen, wie Abb. 7 zeigt. Nach dem Aufhaken der Öffnungen der Decknadeln a auf die Haken der Nadeln i wird das Hilfsgerät derart geneigt, daß, die Maschen g von den Decknadeln a herunter und auf die Nadeln i gleiten, wie es in Abb. 8 dargestellt ist.
  • Als besonders vorteilhaft hat sich das Gerät bei der Herstellung von Strümpfen auf Flachstrickmaschinen _ gezeigt, und zwar vor allem auch dann, wenn die Maschine von Blinden bedient wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handdeckgerät für Flachstrickmaschinen, bestehend aus einer Anzahl mittels einer Schiene zusammengefaßter Decknadeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Decknadeln (a) an beiden Enden Deck-Öffnungen (b) aufweisen und daß nach der Maschenaufnahme beide Enden durch je eine abnehmbare Sicherungsschiene (c und n), die gleichzeitig als Halteschienen für die Nadeln dienen, abgedeckt werden, während zwecks Maschenaufnahme oder -abgabe die eine oder die andere Sicherungsschiene abgenommen wird.
DEA71093D 1933-08-05 1933-08-05 Handdeckgeraet fuer Flachstrickmaschinen Expired DE598155C (de)

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