DE59810C - Durch Schaukeln des Sitzes fortzubewegender Wagen - Google Patents

Durch Schaukeln des Sitzes fortzubewegender Wagen

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DE59810C
DE59810C DENDAT59810D DE59810DA DE59810C DE 59810 C DE59810 C DE 59810C DE NDAT59810 D DENDAT59810 D DE NDAT59810D DE 59810D A DE59810D A DE 59810DA DE 59810 C DE59810 C DE 59810C
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DE
Germany
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housing
plate
carriage
seat
spring
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Expired - Lifetime
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DENDAT59810D
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M. BOHLIG in 180 East Third Street, St. Paul, Staat Minnesota, V. St. A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G19/00Toy animals for riding
    • A63G19/08Toy animals for riding made to travel by ratchet-wheels, e.g. by stretching the legs
    • A63G19/10Toy animals for riding made to travel by ratchet-wheels, e.g. by stretching the legs by pressing the seats or saddles up-and-down

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Vorliegende Erfindung betrifft einen selbstlaufenden Wagen, welcher auf der beiliegenden Zeichnung durch die Fig. 1 in Seitenansicht und durch die Fig. 2 in Hinteransicht veranschaulicht wird; die Fig. 3 und 4 zeigen Abänderungen desselben.
Eine Grundplatte A ist auf vordere Räder B1 und hintere Räder B2 gelagert. Letztere sind fest mit einer Achse B3 verbunden, so dafs sich diese mit ihren Rädern zu gleicher Zeit dreht. Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Anordnung ist eine schräge Platte D mit ihrem Unter- oder Vorderende drehbar mit der Grundplatte A verkünden, während dieselbe an ihrem hinteren oder oberen Ende durch eine Feder E gehalten wird. Die Platte D trägt den Sitz F1 und den Fufsbock F2. Bei der in Fig 3 dargestellten Abänderung sind die schräge Platte D und die Feder E in derselben Weise wie in Fig. 1 und 2 angeordnet; aufserdem ist mit der Platte D eine waagrechte Platte M bei al drehbar verbunden, welche durch eine andere .Feder E1 getragen wird. Bei der Abänderung der Fig. 4 sind zwei schräge Platten zwischen den waagrechten Platten A und M mit drei Federn E E1 E2 angebracht. Auch der Sitz F1 ist bei den letzten beiden Abänderungen etwas verschieden von demjenigen der Fig. 1 und 2 dargestellt. Die Wirkungsweise sämmtlicher drei Spielzeuge ist jedoch dieselbe. Den Seitenwänden G kann etwa die Gestalt von Pferden gegeben werden.
Auf der Achse jB3 ist eine Scheibe H1 mit Schaltzähnen angebracht und von einem lose auf der Achse U3 ruhenden Gehäuse H2 umgeben, welches mit Klinken H* ausgestattet ist, die in die Zähne des Schaltrades H1 greifen (Fig. 1). Ein Streifen K verbindet den Hintertheil des Sitzes F1 mit dem Gehäuse H2, während eine Feder L um die Achse Bs gewunden ist. Die Enden dieser Feder sind einerseits an der Platte A und andererseits an dem Gehäuse H2 befestigt (Fig. 2). Die Feder L hat eine solche Anordnung erhalten, dafs ihre Kraft das Gehäuse entgegen der Schaltrichtung zu drehen sucht, während die das Aufwärtsdrücken der Platte D herbeiführenden Federn E bezw. E E1 E2 bewirken, dafs der Streifen K das Gehäuse H2 zum Schalten bringt.
Das Spielzeug läuft in folgender Weise:
Sobald das Kind auf dem Sitz zu schaukeln beginnt, drückt es die Federn E oder E E1 E2 zusammen und gestattet der Feder L, das Gehäuse H2 über die Schaltzähne zu drehen. Hierbei windet sich der Streifen K um den Umfang des Gehäuses H2. Wenn dann das Kind sich vorwärts hebt, so wird durch die Wirkung der Feder E der Streifen K abgewickelt und das Gehäuse in Drehung versetzt. Da letzteres durch Klinken und Schaltzähne mit der Achse B3 verbunden ist, so'wird diese vorwärts gedreht, wodurch der Wagen eine Bewegung nach vorwärts empfängt. Je kräftiger die Bewegungen des Kindes sind, desto länger und schneller wird der Wagen sich vorwärts bewegen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Wagen mit gelenkig an dem Gestell befestigter, von einer' oder mehreren Federn getragener Platte D, welche durch die auf ihr sitzende Person abwärts, beim Nachlassen des Druckes durch die Federn aufwärts bewegt wird, und mit einer Vorrichtung zur Uebertragung der Auf- und Abwärtsbewegung der Platte D auf die Treibachse, bestehend aus dem biegsamen Streifen K, dem lose auf der Treibachse sitzenden Gehäuse H2 mit Sperrklinken H3, der das Gehäuse rückwärts drehenden Feder L und dem festen Sperrrad H\
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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