DE59800C - Vereinigtes Wurf- und Kegelspiel - Google Patents

Vereinigtes Wurf- und Kegelspiel

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DE59800C
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DE
Germany
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skittles
throwing
game
united
figures
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59800D
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English (en)
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Fräulein H. HORST in Bösperde bei Menden i. W
Publication of DE59800C publication Critical patent/DE59800C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63DBOWLING GAMES, e.g. SKITTLES, BOCCE OR BOWLS; INSTALLATIONS THEREFOR; BAGATELLE OR SIMILAR GAMES; BILLIARDS
    • A63D3/00Table bowling games; Miniature bowling-alleys; Bowling games

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Vereinigtes Wurf- und Kegelspiel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Mai i8gi ab.
Das vorliegende Kegelspiel besteht im wesentlichen aus einer Verbindung eines gewöhnlichen Kegelspiels mit mechanischen Figuren, welche beim Anschlagen der Kugel oder des Balles in Thätigkeit treten und dann auch die Kegel zum Fall bringen.
Die geometrische Anordnung und Aufstellung der Kegel bezw. der Figuren kann die gleiche sein wie beim gewöhnlichen Kegelspiel, d. i. in diagonal zum Spieler geordneten oder in parallel zu demselben versetzten Reihen.
Der Hauptunterschied vom gewöhnlichen Kegelspiel besteht darin, dafs die Kegel nicht direct von der Kugel, sondern mittelbar durch das Dazwischentreten von Figuren zum Fallen gebracht werden.
Das neue Kegelspiel ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, und zwar ist
Fig. ι eine Vorderansicht, zum Theil im Schnitt,
Fig. 2 ein Längsschnitt,
Fig. 3 ein Grundrifs mit quadratischer Diagonalaufstellung,
Fig. 4 ein desgleichen mit Parallelreihenaufstellung.
An dem dem Spieler entgegengesetzten Ende der Bahn O befinden sich auf einer etwas erhöhten Plattform oder einem Tisch A, dessen Unterkante so hoch über dem Boden ist, dafs die Kegelkugel bequem darunter durchlaufen kann, die Kästchen B, welche zugleich die Figurbehälter und Kegelträger bilden.
Jedes Kästchen hat einen beweglichen Boden C und einen ebenfalls beweglichen Deckel D.
Zwischen dem eigentlichen und dem beweglichen Boden befindet sich eine Schraubenfeder E, und zwischen dem beweglichen Deckel und dem.Boden C ist in jedes Kästchen eine Figur F eingesetzt, welche beim Spiel alle verschiedenen Werth erhalten. Die Kegel selbst werden auf den Deckeln D der einzelnen Kästchen aufgestellt.
Im Ruhezustand werden die Figuren in die Kästchen versenkt, indem die Federn E durch den Boden C so tief zusammengedrückt werden, dafs die Deckel D eben bündig mit den oberen Rändern der Kästchen, abschliefsen und zusammen eine obere Fläche, den Boden für die aufzustellenden Kegel bilden.
Die in Spannung versetzten Federn haben das Bestreben, den Boden C sammt Figur, Deckel und darauf stehendem Kegel nach oben zu stofsen. Diese Theile werden deshalb mittelst einer zweiarmigen Sperrklinke GG1, die vor jedem Kästchen in einem Gelenk J angeordnet ist, niedergehalten, indem der obere Arm G mit der Nase H über den niedergedrückten Deckel D greift, während- eine auf den unteren Arm G1 wirkende Schraubenfeder K den Hebel G G1 in dieser Schlufslage zu halten bestrebt ist.
Das untere Ende der Hebelarme G1 reicht unterhalb des Tisches A etwa bis zur Mitte des Raumes zwischen der Bahn O und der Tischplatte. Diese Enden können zweckmäfsig etwas ballig gestaltet und verstärkt, auch mit einem elastischen Buffermantel umgeben sein, theils um den Stofs der auf der Bahn O gegen sie geworfenen oder gestofsenen Kugel zu brechen, namentlich aber um eine mannigfaltige Ablenkung derselben zu bewirken, unter welchem Winkel sie auch, ankommen mag.
Es soll damit dem Spieler die Möglichkeit gegeben werden, ähnlich wie beim Billard, die Richtung der abgelenkten Bahn eines angeschlagenen Balles im Voraus zu bestimmen, und es also nicht lediglich dem Zufall zu überlassen, welche Hebel, Figuren und Kegel in Thätigkeit kommen sollen.
Die Kegel werden, wie schon oben erwähnt, auf den Deckeln D aufgestellt, und der Gang des Spieles ist nun folgender: Alle Figuren werden in die Kästchen hineingedrückt, und die Deckel durch die Sperrklinken G G1 verschlossen, dann die Kegel oben aufgestellt; nun wird die Kugel gegen den Aufstellungsort geworfen oder gestofsen, schlägt, je nach ihrer Kraft, Ursprungs- und Ablenkungsrichtung, gegen die Enden eines oder mehrerer Hebel G1 an, löst dadurch die Nase H aus und läfst die gefangen gehaltene! Figur frei; dadurch schnellt diese, von der Feder i? getrieben, hoch, wodurch der von dem betreifenden Deckel getragene Kegel umfällt und einen oder mehrere nicht durch Freiwerden ihrer Figuren gestürzte Kegel zu Falle bringt.
Die Zusammenstellung der verschiedenen Werthe der in Thätigkeit gesetzten Figuren und Kegel, wobei die Werthe der letzteren wieder verschieden bemessen werden, je nachdem sie direct oder indirect zu Fall gekommen sind, ergiebt den Gesammtwerth eines Wurfes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein combinirtes Wurf- und mechanisches Kegelspiel, bei welchem die Kegel indirect zu Fall gebracht werden, dadurch, dafs dieselben auf einer aus einzelnen Theilen bestehenden erhabenen Plattform aufgestellt werden, welche Theile die Deckel (D) von Figurkästchen bilden, die auf einem Tisch (A) angeordnet und mit Scharnierhebeln (G'G1) ausgerüstet sind, welche durch Anschlagen der Wurf kugel die Deckel lösen und dadurch Figuren von verschiedener Werthbezeichnung aus den Kästchen selbstthätig hervortreten lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59800D Vereinigtes Wurf- und Kegelspiel Expired - Lifetime DE59800C (de)

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