DE597932C - Geraet zum Verdichten und Glaetten von Form- und Kernsand - Google Patents

Geraet zum Verdichten und Glaetten von Form- und Kernsand

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DE597932C
DE597932C DEH136239D DEH0136239D DE597932C DE 597932 C DE597932 C DE 597932C DE H136239 D DEH136239 D DE H136239D DE H0136239 D DEH0136239 D DE H0136239D DE 597932 C DE597932 C DE 597932C
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Germany
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compacting
smoothing
molding
sand
rubber
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DEH136239D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

Zum Verdichten und Glätten von Form- und Kernsand nach dem mit einem Spitzstampfer erfolgten Einformen des Modells werden Geräte benutzt, welche eine flache hammerkopfartige Schlag- oder Stoßfläche besitzen. Um hierbei einen nachgiebigen Aufstoß zu erhalten, ist bereits in Vorschlag gebracht, die Schlag- oder Stoßfläche von einem scheibenförmigen, mittels eines schwalbenschwanzförmigen Ansatzes in einen Haltekörper einklemmbaren Gummikörper zu bilden. Die Erfindung bezieht sich auf Geräte dieser Art und bezweckt, einen Nachteil zu beheben, der den bekannten Ausführungen dadurch anhaftet, daß bereits nach wenigen Schlägen die Sandkörner anfangen in den Poren der Gummifläche hängenzubleiben und so nach kurzer Zeit mehr oder weniger starke, an der Schlag- oder Stoßfläche haftende Sandklumpen zu bilden. Der Former war dadurch genötigt, in verhältnismäßig kurzen Zwischenräumen diese anhaftenden Sandballen von der Gummifläche abstreifen zu müssen. Dieser Übelstand wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Abstützung der Stoß- oder Schlagfläche derart ausgespart wird, daß beim Auftreffen der Scheibe auf den Sand in benachbarten Stellen der Scheibe verschiedene Spannungszustände hervorgerufen werden, welche beim Zurückfedern des Gummis etwa daran haftengebliebene Sandkörnchen zum Abspringen bringen. Zur Erläuterung der Erfindung ist auf der Zeichnung durch
Abb. ι in Ansicht, durch
Abb. 2 im Schnitt nach der Linie H-II der Abb. ι und durch
Abb. 3 in einer Seitenansicht des Gummischeibenhaltekörpers ein hammerartiges sowie durch
Abb. 4 ein stampferartiges Verdichtungsgerät mit der dem vorerläuterten Zweck dienenden Ausbildung veranschaulicht.
Bei dem Sandverdichtungshammer nach Abb.1 bis 3 sind die die Schlagflächen bildenden Gummischeiben α mittels schwalbenschwanzförmiger Ansätze δ in einen aus zwei Schalen c und d gebildeten Haltekörper eingesetzt, der mit einer doppelkonischen Rinne e zur Aufnahme des entsprechend gestalteten Hammerstieles f versehen ist. Eine zu beiden Seiten dieser Rinne versetzt zueinander angebrachte, von Nut und Feder gebildete Dübelung sichert beim Zusammenfügen der beiden Schalen deren gegenseitige Lage zur ordnungsmäßigen Aufnahme von Gummischeiben und Hammerstiel. Die Schalen werden in dieser Stellung mittels der Schraubeng zusammengehalten.
Die Stützflächen der Gummischeiben sind erfindungsgemäß derart ausgespart, daß neben einem schmalen Stützstreifen h infolge der Aussparung i eine gleich dicke, aber unabgestützte Scheibenfläche zu liegen kommt. Infolge dieser Anordnung werden die unter den Stellen h und i liegenden Zonen der Schlagfläche beim Auftreffen des Hammers auf den Sand verschiedenartig verformt, so daß das Gummi beim Abheben des Hammers entsprechend zurückfedert, wodurch etwa an der Scheibenfläche haftengebliebene Sandkörnchen zum Abspringen gebracht werden. Die Schlagfläche bleibt rein, so daß der Former ununterbrochen weiter-
arbeiten kann. Die Aussparungen i können anstatt im Haltekörper auch in der Gummischeibe angebracht werden. Zweckmäßig werden die Halteschalen aus einem nichtrostenden Leichtmetall, z. B. Silumin, hergestellt, um auch der Bildung von Sandanballungen am Hammerkörper entgegenzuwirken. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an den beiden Hammerkopfseiten Gummischeiben von ungleicher Härte eingesetzt, wobei die Härten so gewählt sind, daß die der einen Seite für das Verdichten, die der anderen für das Glätten am wirksamsten ist. Die verschiedenen Härten können durch ein sichtbares Merkzeichen, z. B. verschiedene Färbung oder Formgebung, kennbar gemacht werden. Es kann auch das freie Ende des Hammerstiels noch mit einem Spitzstampfer ausgerüstet werden, so daß der Former dann mit einem einzigen Gerät Einformen, Verdichten und Glätten der Form vornehmen kann.
Eine wirksame Förderung des beabsichtigten Abspringens anhaftender Sandkörnchen läßt sich auch dadurch noch erreichen, daß man die Gummischeiben diagonal durchbohrt, wie dies bei dem in Abb. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich ist. Durch die Bohrlöcher k wird auch die durch die schwalbenschwanzförmigen Befestigungsansätze verdickte Zone der Gummischeiben veranlaßt, ungleichmäßig zurückzufedern.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gerät zum Verdichten und Glätten von Form- oder Kernsand, dessen scheibenförmige Arbeitsfläche von einem auswechselbaren Gummikörper gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen des Gummikörpers mit Aussparungen (i) versehen sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Verwendung eines als Hohlkörper ausgebildeten Gummikörpers, dadurch gekennzeichnet, daß die im Gummikörper angeordneten Hohlräume als Durchbohrungen (k) ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH136239D 1933-05-16 1933-05-16 Geraet zum Verdichten und Glaetten von Form- und Kernsand Expired DE597932C (de)

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