DE597740C - Schutzeinrichtung fuer dreiphasige Netze - Google Patents

Schutzeinrichtung fuer dreiphasige Netze

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DE597740C
DE597740C DEA71250D DEA0071250D DE597740C DE 597740 C DE597740 C DE 597740C DE A71250 D DEA71250 D DE A71250D DE A0071250 D DEA0071250 D DE A0071250D DE 597740 C DE597740 C DE 597740C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
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trip
coil
phase
coils
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Expired
Application number
DEA71250D
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Froehlich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
    • H02H3/083Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current for three-phase systems

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 30. MAI 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE 68 eo
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*) Schutzeinrichtung für dreiphasige Netze
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1933 ab
Zur Ersparnis einer Ortsbatterie hat man bereits die Auslösespule eines Netzs.chalters an die Stromwandler angeschlossen, die zur Speisung der Schutzrelais dienen. Damit ein genügend hoher Strom in der Auslösespule fließt, ist es dabei erforderlich, Vorsorge zu treffen, daß jeweils der Kurzschlußstrom in der Auslösespule auftritt. Zu diesem Zweck könnte man für ein dreiphasiges Netz drei Auslösespulen vorsehen, von denen jede an den Stromwandler einer Phase gelegt wird. Es muß dann immer mindestens an einer Spule der Kurzschlußstrom auftreten.
Die Erfindung sitcht nun dieselbe Wirkung mit zwei Auslösespulen zu erzielen. Zu diesem Zweck werden erfindungsgemäß zwei auf den auszulösenden Schalter einwirkende Auslösespulen jeweils zwischen die Stromwandler zweier Phasen geschaltet und mit ihrem gemeinsamen Anschlußpunkt an den Sternpunkt der Stromwandler geführt. Ferner werden die Auslösespulen durch die Relaiskontakte derart überbrückt, daß bei jedem Kurzschluß mindestens eine Auslösespule vom Kurzschlußstrom erregt ist.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In die Dreiphasenleitungen R1 S1 T sind die Stromwandler ι, 2, 3 eingebaut. An diese sind die Stromspulen. 4, 5, 6 von Überstrom- oder Impedanzrelais gelegt und über die Auslösespulen 7, 8 des Netzschalters zu einem Sternpunkt vereinigt. Die Auslösespule 7 liegt dabei zwischen den Phasen R und S1 die Auslösespule 8 zwischen den Phasen S und T. Der an die Phase S angeschlossene gemeinsame Verbindungspunkt der beiden Spulen 7 und 8 ist mit dem Sternpunkt der Stromwandler i, 2, 3 verbunden. Die Auslosespule7 ist durch in Reihe liegende Kontakte 4', S', die von den Relais 4, 5 derjenigen Phasen betätigt werden, an deren Stromwandler die Auslösespule angeschlossen ist, überbrückt. Die zweite Auslösespule 8 ist durch die Kontakte 6' des dritten Relais 6 überbrückt. Bei einem Kurzschluß zwischen den Phasen R1S1 T1S und R1 T sowie bei einem dreipoligen Kurzschluß wird jeweils mindestens einer der Kontakte 4', S' und 6' geöffnet, der Kurzschlußstrom tritt dabei mindestens in einer der Spulen 7 und 8 auf.
Bei einem einpoligen Kurzschluß zwischen einer Phase und Erde arbeitet die Schaltung nur bei Fehlern in den Phasen R oder T richtig. Bei einem Erdschluß der Phase O1 kann dagegen eine Auslösung nicht erfolgen. Der Kontakt 5' wird zwar in diesem Falle von dem Relais 5 geöffnet, jedoch wird keine der beiden Auslösespulen 7 oder 8 vom Kurzschlußstrom erregt. Die Schaltung ist daher für Drehstromnetze mit unmittelbar geerdetem Nullpunkt weniger geeignet als für Netze,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Fritz Fröhlich in Berlin-Grünau.
bei denen der Nullpunkt entweder gar nicht oder über hohe Widerstände geerdet ist.
Die Einrichtung nach der Erfindung hat den Vorteil, daß in der Sternpunktsverbindung-" der Auslösespulen 7 und 8 der Summenstrom auftritt. In dieser Verbindungsleitung kann daher die Stromspule 9 eines Erdschlußrelais angeordnet werden. Die nicht gezeichnete Spanmmgsspule wird zweckmäßig in an sich bekannter Weise an den fünften Schenkel eines Spannungswandlers gelegt, ebenso wird man den Betätigungskreis des Erdschlußrelais, der vorzugsweise zur Signalisierung dient, von dieser Spannung speisen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Schutzeinrichtung für dreiphasige Netze mit in jeder Phase eingebauten, vom Phasenstrom beeinflußten Relais, dadurch gekennzeichnet, daß zwei auf den auszulösenden Schalter einwirkende Auslösespulen (7, 8) jeweils zwischen die Stromwandler (1,2 bzw. 2,3) zweier Phasen (R, S bzw. vS", T) geschaltet und mit ihrem gemeinsamen Anschlußpunkt an den Sternpunkt der Stromwandler geführt sind und daß die Auslösespulen durch Relaiskontakte (4', 5', 6') derart überbrückt sind, daß bei jedem Kurzschluß zwischen zwei Phasen mindestens eine Auslösespule (7, 8) vom Kurzschluß strom erregt ist.
  2. 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Auslösespule (7) durch in Reihe liegende Kontakte (4', 5') überbrückt ist, die von den Relais (4, S) derjenigen Phasen betätigt werden, an deren Stromwandler (1, 2) die betreffende Auslösespule (7) angeschlossen ist, während die andere Auslösespule (8) durch die Kontakte (6') des dritten Relais (6) überbrückt ist.
  3. 3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sternpunkts verbindung der Auslösespulen (7, 8) die Stromspule (9) eines Erdschlußrelais liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA71250D 1933-08-30 1933-08-30 Schutzeinrichtung fuer dreiphasige Netze Expired DE597740C (de)

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