DE596571C - Steuerung von zwei elektrischen Motorwagen - Google Patents

Steuerung von zwei elektrischen Motorwagen

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DE596571C
DE596571C DEA60166D DEA0060166D DE596571C DE 596571 C DE596571 C DE 596571C DE A60166 D DEA60166 D DE A60166D DE A0060166 D DEA0060166 D DE A0060166D DE 596571 C DE596571 C DE 596571C
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DE
Germany
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car
motors
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Expired
Application number
DEA60166D
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English (en)
Inventor
Leopold Janisch
Emil Poellenhofer
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/38Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with automatic control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  • Steuerung von zwei elektrischen Motorwagen Viermotorige Fahr- und Bremsschaltungen, wie sie bei elektrischen Triebwagen benutzt werden, sind bekanntlich erheblich verwickelter als solche mit nur zwei Motoren. Es ergibt sich hier leicht die Möglichkeit unstabiler Bremswirkungen, besonders bei einem Zweiwagenzug, wenn je zwei Motoren in jedem Fahrzeug angeordnet und zu einer gemeinsamen Bremsfigur zusammengeschlossen werden. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich insofern, als die Zahl der zwischen beiden Fahrzeugen erforderlichen Kuppelleitungen ziemlich hoch ist.
  • Es ist bekannt, zwei aus je zwei dauernd parallel geschalteten Motoren bestehende Motorgruppen mit Hilfe eines geteilten Widerstandes gruppenweise in Reihenparallelschaltung anzulassen. Bei der Reihenschaltung liegt die erste lIotorgruppe mit beiden Widerstandssätzen und der zweiten Motorgruppe in Reihe, während bei der Parallelschaltung jede Motorgruppe mit einem Widerstandssatz in Reihe liegt. Bei dieser Schaltung sind zwischen den Ankern und den Feldern einer jeden Gruppe Querwiderstände in den beiden Motorfahrzeugen so verteilt, daß die Kupplungspunkte zwischen der Motorgruppe und den Querwiderständen des geführten Wagens einerseits und der Motorgruppe, den Anlaßwiderständen und den erforderlichen Schaltorganen des führenden Wagens andererseits liegen. Bei dieser bekannten Schaltung müssen die Motoren im führenden Wagen bei Herstellung der Kurzschlußbremsung vollkommen umgeschaltet werden, so daß zusätzliche Kontakte erforderlich sind.
  • Erfindungsgemäß sind zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten die beiden in jedem Wagen dauernd zu einer Gruppe parallel geschalteten Motoren, die mit zwischen den -Feldern und Ankern angeschlossenen Querwiderständen versehen sind, so geschaltet, daß sie in einem Wagen in der ReihenfolgeAnker-Feld und in dem anderen Wagen in der entgegengesetzten Reihenfolge Feld-Anker vom Strom durchflossen werden.
  • Es ist an sich bekannt, zwei in einem Fahrzeuge angeordnete Motoren so zu schalten, daß der eine Motor in der Richtung Feld-Anker und der andere in der Richtung Anker-Feld vom Strom durchflossen wird. Der Einwagenbetrieb kann nicht als Vorbild für Zweiwagensteuerungen dienen. Beim Einwagenbetrieb ist die Schaltung sämtlicher in den Wagen. untergebrachter Motoren als eine Einheit anzusehen. Bei der Zweiwagensteuerung hat man es mit zwei solcher Einheiten zu tun, welche man insbesondere beim Fahrbetrieb möglichst gleichmäßig steuern soll. llan hat deshalb die Fahrschaltung, wenn irgend möglich, bisher so ausgeführt, daß die Motoren des führenden und geführten Wagens in gleicher Schaltung lagen. Demgegenüber zeigt die Erfindung, daß es. gerade beim Zweiwagenbetrieb günstig ist, die Reihenfolge zwischen Anker und Feld im führenden und geführten Wagen verschieden zu gestatten. Denn gerade bei den Starkstromteuerungen für zwei Wagen werden die Steuerschalter so groß, claß es wesentlich ist. womöglich Kontakte zu sparen, und diese Ersparnis an Kontakten wird durch die verschiedene Fahrschaltung der --Motoren der beiden Wagen erzielt.
  • Außerdem besitzen bei der bekannten Schaltung die iri einem Fahrzeug angeordneten Motoren gemeinsamen Reibungsschluß über Schienen und Radkränze, so daß es sich hier auch nicht um ein Anstreben des gleichen Zweckes oder Lösen derselben-Aufgabe handeln kann, wie diese eingangs erwähnt sind.
  • In der Zeichnung-sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen die Abb. i und 2 die Fahrschaltung und die Kurzschlußbremsschaltung der Motorgruppen bei Verwendung von Solenoidbremsen. Die Abb. 3 zeigt eine Anordnung, bei der ohne Solenoidbremsen gearbeitet wird, während in Abb. 4. eine Schaltung dargestellt ist, bei welcher die beiden Motoren einer Gruppe so verteilt sind, daß der eine Motor im führenden und der andere im geführten Wagen angeordnet ist.
  • In Abb. i sind die Einrichtungen des führenden Wagens mit I, die des geführten Wagens mit II bezeichnet. Dazwischen liegen die Starkstromkupplungen i bis 5. Die%Motoren des führenden Wagens ; , 8 und 9, io sowie des geführten Wagens 11, 12 und 13, 14 sind zu je einer Gruppe verbunden, innerhalb der sie dauernd parallel geschaltet sind. Die beiden Anlaßwiderstandssätze sind mit 1 5 und 16 und die zwischen dem Anker und dem Feld eines jeden Motors angeschlossenen Ouerwiderstände mit 1;, 18 bzw. 1g, 2o bezeichnet. Die zur stufenweisen Kurzschließung der Anlaßwiderstände r5 und 16 dienenden Kontakte sind der Einfachheit halber fortgelassen. Die Kontaktvorrichtungen 2i und 22 werden zur Ein- und Ausschaltung der Ouerwi.derstände und die Kontaktbeläge 23, 24 und 25 zur Herstellung der Reihen-bzw. Parallelschaltung der -Motorgruppen benutzt. Die Spulen der Solenoidbremsen sind durch 26 und 27 angedeutet.
  • Wie ersichtlich, sind gemäß diesem Beispiel die angegebenen Vorrichtungen in den beiden Fahrzeugen I und II so verteilt, daß in dem geführten Wagen II die 1Iotorgruppe 11, 12, 13, 14, die Querwiderstä nde ig, 2o und die Solenoidbremse 26 untergebracht sind, während in dem führenden Wagen I die andere -Motorgruppe;, 8, 9, io, die Querwiderstände 1;, i8, die Anlaßwiderstände 15, 16, die Soletioidbretnse 2; und alle zur Steuerung dieser "geile erforderlichen Steuergeräte, nämlich die Schalter 21 und 22 sowie 28, sich befinden.
  • Die FahrschaItung ist aus der Abb. i zu entnehmen. :Nimmt der Schalter 28 eine der ersten beiden Stellungen ein, so sind die beiden 'fotorgruppen mit dem ganzen Anlaßwiderstand in Reihe geschaltet, und zwar auf folgendem Wege: Von der Fahrleitung 6, durch die parallel geschalteten 'Motoren 7, 8 und 9, i o des Wagens I, den Widerstand 15, das Stromschlußstück 23 des Schalters 28, den Widerstand 16, die Kupplungen i und -- und die Motoren r2, i1 und 14, 13 zur Erde. In den Stellungen 3 und 4 des Schalters 28 sind die beiden Motorgruppen, die mit je einem Widerstand 15 und 16 in Reihe liegen, parallel geschaltet. Der Stromkreis für die Motorgruppe des führenden Wagens verläuft von der Fahrleitung 6 durch die Motorgruppe7, 8 und 9, 1o, den Anlaßwiderstand 15 und das Stromschlußstück 24. des Schalters 28 zur Erde. Für die Motorgruppe des geführten Wagens II verläuft der Stromkreis von der Fahrleitung 6 über die Leitung 29, das Stromschlußstück 25 des Schalters 28, den Anlaßwiderstand i6 und die Motorgruppe 12, 11, 14, 13 zur Erde. Durch Schließen der Schalter 21 und 22 können die Querwiderstände 1;, 18 bzw. 1g, 2o parallel zu den Feldwicklungen 8 und 1o bzw. 12 und 14 geschaltet werden, so daß z. B. eine weitere Geschwindigkeitsstufe durch Feldschwiichung erzielt werden kann.
  • Bei der in Abb. 2 veranschaulichten Kurzschlußbremsschaltung sind die Querwiderstände 17, i8 und 1g, 2o in Reihe mit dem Anlaßwiderstand 15, 16 geschaltet. Die Anker 7 und 9 des führenden Wagens I erregen hierbei die Felder 12 und 14 der Motoren im geführten Wagen II, und die Anker 11 und 13 des geführten Wagens II erregen die Felder 8 und 1o des führenden Wagens auf den durch die Pfeile gekennzeichneten Wegen. Der erstgenannte Kreis ist dabei durch ungefiederte und der zweite Kreis durch gefiederte Pfeile kenntlich gemacht. Infolge dieser wechselseitigen Erregung der Felder ist die Bremsung auch dann gesichert, wenn einer der Motoren durch nicht aufliegende Kollektorbürsten o. dgl. ausfällt. In jedem der beiden Stromkreise liegt je eine Solenoidbremse 2; bzw. 26 des führenden bzw. geführten Motorwagens.
  • Die Anzahl der Kuppelleitungen zwischen den beiden Fahrzeugen I und II kann auf drei heschr:inkt werden, wenn die Schaltung Jenaß der Abb. 3 getroffen wird und wenn keine Soleiioicibremsen verwendet werden; der Querwiderstand im geführten Wagen II bleibt dauernd zwischen den Anker- und Feldpunkten eingeschaltet, und als Rückleitung ist die Erde benutzt. .
  • Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß von den beiden Motoren einer Gruppe der eine Motor im führenden Wagen, der andere iin geführten Wagen angeordnet ist. Auch in diesem Falle ist die Zahl der Kuppelleitungen zwischen den beiden Fahrzeugen trotz der Reihenparallelschaltung und der verkreuzten Kurzschlußbremsschaltung mit allen Motoren des Zuges sehr gering. Eine derartige Schaltung, und zwar während der Kurzschlußbremsung, zeigt beispielsweise die Abb.4 der Zeichnung, in der die einzelnen Teile dieselben Bezeichnungen aufweisen wie in den Abb. i bis 3. -

Claims (6)

  1. PATLNTANSPRÜCHR: i. Steuerung von zwei elektrischen Motorwagen, bei welcher zwei Gruppen von je zwei mit zwischen den Feldern und Ankern angeschlossenen Querwiderständen versehenen, dauernd parallel geschalteten Motoren mittels eines gemeinsamen Starkstromschalters gesteuert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren in dem einen Wagen (I) in der Reihenfolge Anker-Feld (7, 8 und 9, io), die i\sotoren im anderen Wagen (II) dagegen in der entgegengesetzten Reihenfolge Feld-Anker (12, 11 und 14., 13) vorn Strom durchflossen sind.
  2. 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungspunkte (i.bis 5) zwischen der Motorgruppe (i i bis 14) und den Querwiderständen (i9, 20) des mitgesteuerten Wagens (II) einerseits und der Motorgruppe (7 bis i o), dem gesamten Anlaßwiderstand (15, i6) und den Starkstromsteuergeräten (26) des führenden Wagens (I) andererseits liegen.
  3. 3. Steuerung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die Steuerung der Querwiderstände (17 bis 20) besondere Schalter (21, 22) vorgesehen sind und die Querwiderstände (17 bis 20) sowohl zur Sicherung der Kurzschlußbremsung als auch zur Feldschwächung während der Fahrschaltung benutzt sind.
  4. 4. Steuerung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwiderstände (17 bis 20) in dem geführten Wagen (II) dauernd angeschlossen bleiben, so daß die Zahl der Kuppelleitungen zwischen beiden Fahrzeugen bei Nichtverwendung von Solenoidbremsen und Benutzung der Erde als Rückleitung auf drei beschränkt ist.
  5. 5. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Motoren (7, 8 und i i, 12) einer Gruppe der eine im führenden, der andere im geführten Wagen angeordnet ist (Abb. q.).
  6. 6. Steuerung nach Anspruch i-- und 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kupplungspunkt (3) mit den Querwiderständen (18) im führenden Wagen verbunden ist.
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