DE596177C - Schwenkbarer Mastausleger zur Aufhaengung von Freileitungen - Google Patents

Schwenkbarer Mastausleger zur Aufhaengung von Freileitungen

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DE596177C
DE596177C DE1930596177D DE596177DD DE596177C DE 596177 C DE596177 C DE 596177C DE 1930596177 D DE1930596177 D DE 1930596177D DE 596177D D DE596177D D DE 596177DD DE 596177 C DE596177 C DE 596177C
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boom
overhead lines
mast
traverse
pivoting boom
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/20Spatial arrangements or dispositions of lines or cables on poles, posts or towers

Landscapes

  • Jib Cranes (AREA)

Description

Die Starkstrornfreileitungen werden bei der üblichen Aufhangungsweise von Auslegern getragen, die mit den Masten in fester Verbindung stehen. Sobald nun in einem Spannfeld eine Leitung reißt, zeigt sich insofern ein Übelstand, als bei vollkommen starrer Verbindung der Ausleger mit dem Mast große Verdrehungsmomente in letzterem, auftreten. Nach den neuen Vorschriften des Verbandes Deutscher Elektrotechniker muß bei starrer Befestigung der Ausleger auf die obenerwähnte Sonderbelastung bei der Berechnung und Konstruktion der Maste Rücksicht genommen werden. Wird der Ausleger jedoch beweglich angeordnet, so können beim Reißen eines Seiles im Mast keine Verdrehungsmomente auftreten, und die Verdrehungsbelastung braucht nicht berücksichtigt zu werden.
Es sind nun schon die verschiedenartigsten Konstruktionen von beweglichen Auslegern bekanntgeworden, die die Übertragung von Verdrehungsmomenten in den Mast verhindern.
In der Regel' wird bei diesen Konstruktionen die Beweglichkeit des Auslegers dadurch erzielt, daß sowohl der Obergurt als auch der Untergurt des Auslegers gelenkig mit dem Mast verbunden sind.
Bei dem Gegenstand der Erfindung wird die Schwenkbarkeit des Auslegers dadurch erreicht, daß der Untergurt der Traverse teleskopartig ausgebildet wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Abb. 1 ist eine Ansicht und Abb. 2 eine Aufsicht des im Ruhezustand befindlichen Auslegers. Abb. 3 stellt den Ausleger in ausgeschwenktem Zustande dar.
Der Zuggurt α des Auslegers ist ein einfacher Stab oder ein Seil. Der Druckgurt b wird von zwei Stäben gebildet, die am vorderen Ende des Auslegers miteinander gelenkig verbunden sind und von da nach ihrem Stützpunkt am Mast hin strahlenförmig auseinanderlaufen. Diese beiden Stäbe sind teleskopartig ausgebildet. In den Abbildungen wird beispielsweise die Konstruktion durch zwei Rohre gebildet, die sich übereinanderschieben und von denen das innere Rohre aus konstruktiven Gründen gelenkig mit dem Mast verbunden ist, während das äußere Rohr keine feste Verbindung mit dem Mast oder dem inneren Rohr besitzt und sich frei beweglich über letzterem verschieben kann.
In der Nähe der Befestigungspunkte am Mast ist eine Verstärkung der inneren Rohre vorgesehen, welche als Auflager für die äußeren Rohre dienen, da infolge der Belastung der Traverse durch das Gewicht der Leitung und der Isolatoren ein nach dem Mast hin gerichteter Druck in den äußeren Rohren auftritt.
Beim Bruch einer Leitung wird der Ausleger einseitig horizontal belastet und schwenkt in Richtung der Leitung des intakten Feldes aus. Hierbei verlängert sich infolge der teleskopartigen Ausbildung der Untergurt b neben dem gerissenen Feld, indem die äuße-
ren Rohre sich über die inneren am Mast befestigten Rohre hinwegschieben und auf diese Weise das Ausschwenken der Traverse ermöglichen.
Beim Ausschwenken hebt sich das vordere Ende der Traverse in der gleichen Weise wie bei den übrigen bekannten Schwenktraversen. Die stoßartig auftretende Belastung infolge des Fallens des Seiles wird also auch bei dem
ίο Erfindungsgegenstand elastisch von der Traverse aufgenommen, und die nachteiligen Folgen der Durchhangs verzögerung werden abgeschwächt.
Die Teleskoptraverse hat noch einen besonderen Vorteil gegenüber den bisher bekannten Ausführungen.
Bei letzteren ist eine übermäßig große Beweglichkeit des Auslegers vorhanden, weil der Obergurt- und Untergurtstab in einer gemeinschaftlichen senkrechten Ebene liegen, gleichviel, ob die Drehachse der Traverse in dieser Ebene senkrecht oder geneigt angeordnet wird. Der geringste Horizontalzug, z. B. infolge ungleichmäßigen Winddruckes auf die Leitungen, genügt, um eine Bewegung der Traverse hervorzurufen. Die Folge davon ist eine ständige Unruhe in den Seilen, die sich auf letztere sehr nachteilig auswirkt, weil sie in Richtung der Seile auftritt.
Bei der Teleskoptraverse sind die beiden Untergurtstäbe gespreizt angeordnet, sie bilden gewissermaßen eine Bockkonstruktion, die am vorderen Ende der Traverse auftretende horizontale Belastungen bis zu einem gewissen Grade aufnehmen kann, ohne daß eine Bewegung der Traverse leintritt. Die obenerwähnte nachteilige Wirkung anderer Schwenktraversen auf die Seile ist also bei der Teleskoptraverse ausgeschaltet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schwenkbarer Mastausleger mit bockartig ausgebildetem Untergurt zur Aufhängung von Freileitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergurtstäbe des Auslegers teleskopartig ausgebildet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930596177D 1930-10-21 1930-10-21 Schwenkbarer Mastausleger zur Aufhaengung von Freileitungen Expired DE596177C (de)

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ID=6573794

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972379C (de) * 1951-09-04 1959-07-09 Joseph Mitterer Leitungsmast mit Traverse
DE1139899B (de) * 1959-12-17 1962-11-22 Kaiser Karl Schwinge fuer Isolatorenaufhaengung bei Hochspannungsleitungen
US3342925A (en) * 1966-04-29 1967-09-19 Chance Co Ab Articulated crossarm assembly
US3975580A (en) * 1975-05-08 1976-08-17 A. B. Chance Company Articulated crossarm assembly for electrical conductor support structure
CN103437586A (zh) * 2013-08-05 2013-12-11 河北省电力勘测设计研究院 复合转动横担

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