DE595147C - Vorschubrost - Google Patents

Vorschubrost

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DE595147C
DE595147C DET40221D DET0040221D DE595147C DE 595147 C DE595147 C DE 595147C DE T40221 D DET40221 D DE T40221D DE T0040221 D DET0040221 D DE T0040221D DE 595147 C DE595147 C DE 595147C
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grate
cooling
fuel
water
bars
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H3/00Grates with hollow bars
    • F23H3/02Grates with hollow bars internally cooled

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

  • Vorschubrost Die Erfindung betrifft einen Vorschubrost, bei dem längsliegende Roststäbe zwecks Förderung des. Brennstoffs eine vor und zurück gehende Bewegung ausführen, und es besteht die Erfindung darin, daß in Anwendung der an sich bekannten Wasserkühlung bei Rosten unterhalb der bewegten, den Brennstoff tragenden und ihn durch die Bewegung fördernden Stäben in geringem Abstand hiervon ebenfalls längsliegende wassergekühlte Rohre angeordnet sind, an welche die Roststäbe durch Strahlung Wärme abgeben.
  • An sich ist es bereits bekannt, bei mit Wasser gekühlten Feuerungsrosten die den Brennstoff fördernden Teile ungekühlt zu lassen, um die durch die notwendigen Anschlüsse für das Kühlwasser sich ergebenden Schwierigkeiten zu vermeiden. Bei diesen bekannten Rosten kommt der Brennstoff aber auch mit den das Kühlwasser führenden Teilen in Berührung, während bei der erfindungsgemäßen Ausführung die Brennstoffschicht ausschließlich mit nur mittelbar durch Strahlung gekühlten Teilen in Verbindung kommt. Auf diese Weise wird zunächst die Anwendung eines an sich bekannten, baulich außerordentlich einfachen Brennstoffvorschubvorganges . ermöglicht, welcher eine weitgehende Beherrschung des Brennstoffvorschubes in allen Teilen des Rostes über die ganze Länge und Breite desselben ermöglicht. Dabei ist der Wärmeentzug aus der Brennstoffschicht durch die Rostkühlung ein verhältnismäßig sehr geringer, da ja die Roststäbe nicht unmittelbar gekühlt sind. Die Brennstoffschicht selbst wird dabei nicht zu sehr abgekühlt. Bekanntlich besteht bei schlecht brennender Kohle infolge zu starker Abkühlung sogar die Möglichkeit eines Ausgehens des Feuers, in jedem Fall wird aber der Glühschicht viel Wärme entzogen, die, um große Wärmeverluste zu vermeiden, aus dem Kühlwasser durch geeignete Einrichtungen wiedergewonnen werden muß. Die neuen erfindungsgemäßen Roste sind daher für stark schlackende und bisher schwer verwendbare Brennstoffe hervorragend geeignet. Der Rost gestattet es, ungewaschene und billige Kohlen durchzusetzen, beispielsweise solche mit 3o1%0 Asche. Die Schlacken fallen blasig und porös an und sind für die Verbrennungsluft gut durchlässig.
  • Zweckmäßig wird der Rost so ausgeführt, daß die Roststäbe nach unten gerichtete Schenkel aufweisen, beispielsweise ein U-Profil besitzen, welche die an ihrer Unterseite angeordneten Kühlrohre auch seitlich umfassen. Die von je einem Roststabe umschlossenen Rohre können die Form einer Rohrschleife bilden, in deren unteren Schenkel das Kühlwasser eintritt. Eine andere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung ist die, daß die Kühlrohre Stege besitzen, die von den Roststäben umfaßt werden, so daß die Hitze an diese Stege abgestrahlt wird.
  • Bei solchen Rosten, die aus sehr langen, parallel nebeneinanderliegenden und zueinander hin und her bewegten Stäben bestehen, kommen sehr leicht Verwerfungen vor, die dazu führen- können, daß die hin und her bewegten Roststäbe gegenseitig klemmen und nicht mehr bewegt werden können. Die Bedeutung der Beseitigung dieses Nachteils wird besonders klar, wenn man daran denkt, daß der erfindungsgemäße Rost für beliebige Längen (5, 6, 7 m und mehr) verwendet werden soll.
  • Ein weiterer Vorzug dieser Art Kühlung ist auch darin zu erblicken, daß diese Kühlung im wesentlichen auf dem Stephan-Bolzmann-Gesetz beruht, wonach die Wärmeabstrahlung mit der 4. Potenz der absoluten Temperatur zunimmt. Demzufolge setzt eine nennenswerte Kühlwirkung erst bei höheren Temperaturen ein, nimmt dann aber schnell einen sehr hohen Grad an. Auf diese Weise wird selbsttätig erreicht, daß der Rost weder zu kühl noch zu heiß wird. Durch entsprechende Bemessung der Zwischenräume zwischen den Roststäben sowie deren nach unten gerichteten Rippen und den Kühlrohren läßt sich die zweckmäßige Arbeitstemperatur der Roststäbe ungefähr bestimmen.
  • Für die Kühlung kommt vorzugsweise Kesselwasser in Betracht, da der Anschluß dieser stillstehenden Rohre an den Kessel keine Schwierigkeiten bereitet und auf diese Weise die eingestrahlte Wärme zur unmittelbaren Beheizung des Kesselwassers benutzt werden kann. An Stelle von Wasser kommen selbstverständlich auch andere Flüssigkeiten in Betracht.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein Schnitt durch zwei in die Längsrichtung des Rostes verlegte Roststäbe und der Kühleinrichtung.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform derselben Einrichtung im Schnitt.
  • Fig. 2a zeigt die Kühlmittelführung zu Fig. 2. Die Fig. 3, .4 und 5 zeigen drei weitere Ausführungsformen.
  • In Fig. i sind*mit b die aus Schmiedeeisen, Gußeisen o. dgl. bestehenden U-förmigen Stäbe bezeichnet, die das Kühlrohr c umschließen. Auf diese Weise ist eine sehr kräftige Wärmeabstrahlung gewährleistet.
  • Nach den Fig. 2 und 2a besitzt das Kühlrohr c die Form einer Schleife. Sämtliche Kühlrohre c sind an gemeinsame, vor dem Rost angeordnete Querkammern a, a1 angeschlossen, wobei das Kühlwasser in die einzelnen Rohre c von dem Rohr a aus eintritt und durch Rohr öl abfließt. Die Glühbettträger b hängen dabei über beide Rohre mit verlängerten seitlichen Schenkeln. Auf diese Weise ist es angängig, die Breite der Stäbe b klein zu halten, ohne die Abstrahlungsstärke zu verringern, beispielsweise für den Fall, daß mit natürlichem Zug gearbeitet werden soll, der es erforderlich macht, die Spaltweite etwas größer zu halten. Hierbei kommt es darauf an, die Breite des U-förmigen Roststabes b klein zu halten.
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Anordnung, derart, daß zwischen je zwei gekühlten Rohren irgendwelcher Art c ein Stab b angebracht ist, der irgendeine geeignete Gestaltung erhalten kann.
  • Wenn der bereits in Verbindung mit Fig. 2 erwähnte Gedanke der Schmalheit der einzelnen Roststäbe von großer Bedeutung ist, kann auch die Ausführungsform nach Fig. 4 oder 5 verwendet werden. Nach Fig. 4 findet die Abstrahlung nicht unmittelbar auf das Kühlrohr c statt, sondern auf einen Kühlsteg d, der auf dem Kühlrohr c aufgeschweißt oder aufgegossen oder sonstwie befestigt ist.
  • In Fig. 5 besitzen die Kühlrohre eine flachgedrückte Form.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung können die Stäbe b in beliebiger Weise ausgebildet und zwecks Vorschub der Brennstoffschicht in beliebiger Folge bewegt werden. Ein Teil der Stäbe b kann auch stillstehend angeordnet sein. Es kann auch zweckmäßig sein, die Oberfläche der Stäbe mit zahnartigen Vorsprüngen zu versehen, die entsprechend ausgebildet sind, um allein durch die Hinundherbewegung der Stäbe eine Vorwärtsbewegung der Brennstoffschicht zu bewirken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorschubrost, bei dem längsliegende Roststäbe zwecks Förderung des Brennstoffes eine vor und zurück gehende Bewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß in Anwendung der an sich bekannten Wasserkühlung unterhalb der bewegten, den Brennstoff tragenden und ihn durch die Bewegung fördernden Stäbe (b) in geringem Abstand hiervon ebenfalls längsliegende wassergekühlte Rohre (c) angeordnet sind.
  2. 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststäbe (b) nach unten gerichtete Schenkel aufweisen, welche die Kühlrohre (c) auch seitlich umfassen.
  3. 3. Rost nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von je einem Roststab (b) umschlossenen Rohre (c) die Form einer Rohrschleife bilden, in deren unteren Schenkel das Kühlwasser eintritt (Fig. 2 a).
  4. 4. Rost nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Kühlrohren (c) Stege (d) verbunden sind, die von den Roststäben (b) umfaßt werden.
DET40221D 1932-02-12 1932-02-12 Vorschubrost Expired DE595147C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972993C (de) * 1952-02-05 1959-11-12 Mont Kessel Herpen & Co Komman Einrichtung zum Kuehlen von beheizten, sich bewegenden, als Hohlkoerper ausgebildeten Bauteilen fuer stark beheizte Anlagen
EP0081779A1 (de) * 1981-12-15 1983-06-22 Gerhard Grebe Wanderrost für eine Feuerungsanlage
DE3231520A1 (de) * 1982-08-25 1984-03-01 Erk Eckrohrkessel Gmbh, 1000 Berlin Dampferzeuger mit vertikalem feuerraum und horizontalem beruehrungszug

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EP0081779A1 (de) * 1981-12-15 1983-06-22 Gerhard Grebe Wanderrost für eine Feuerungsanlage
US4487138A (en) * 1981-12-15 1984-12-11 Gerhard Grebe Traveling grate for a furnace
DE3231520A1 (de) * 1982-08-25 1984-03-01 Erk Eckrohrkessel Gmbh, 1000 Berlin Dampferzeuger mit vertikalem feuerraum und horizontalem beruehrungszug

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