DE59438C - Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Stockwerken von Gebäuden - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Stockwerken von Gebäuden

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DE59438C
DE59438C DENDAT59438D DE59438DA DE59438C DE 59438 C DE59438 C DE 59438C DE NDAT59438 D DENDAT59438 D DE NDAT59438D DE 59438D A DE59438D A DE 59438DA DE 59438 C DE59438 C DE 59438C
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Germany
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ladders
door
ladder
floors
open
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59438D
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English (en)
Original Assignee
A. VOGT in Berlin, Köpenickerstr. 25 a
Publication of DE59438C publication Critical patent/DE59438C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F11/00Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
    • E04F11/02Stairways; Layouts thereof
    • E04F11/04Movable stairways, e.g. of loft ladders which may or may not be concealable or extensible

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 61: Rettungswesen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. April 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche bei Feuersgefahr oder in anderen Nothlagen zur Anwendung kommen und eine Verbindung zwischen einem Stockwerk und einem anderen, oder zwischen allen Stockwerken eines Gebäudes von unten bis oben herstellen soll. Zu diesem Zwecke sind Fallthüren in den Fufsböden der oberen Zimmer angebracht und unter der Decke der entsprechenden unteren Räume sind leichte Treppen in waagrechter Lage aufgehängt, welche nach Zurückziehen eines Bolzens sofort herabsinken und dabei die Fallthüren öffnen, welche so ausbalancirt sind, dafs sie die Treppen sanft auf den Boden fallen lassen.
Die Zeichnung veranschaulicht diese Vorrichtung.
Fig. ι zeigt dieselbe im Längsschnitt und Fig. 2 in Hinteransicht. <
In dem Fufsböden des oder der Stockwerke eines Gebäudes sind Oeffnungen angebracht, die durch eine Fallthür B geschlossen sind, die genau in die Oeffnung hineinpafst und mit dem Fufsböden B1 in gleicher Ebene liegt. Die Fallthür ist um Scharniere drehbar im Fufsböden befestigt. Unterhalb der Fallthür ist eine Leiter oder Treppe A angeordnet, welche im Folgenden einfach als Leiter bezeichnet ist und am oberen Ende drehbar an der Decke oder an einem Rahmen befestigt ist, und zwar an der den Scharnieren der Thür B gegenüberliegenden Seite der Oeffnung im Fufsböden.
Die Leiter kann auch an derselben Seite befestigt sein wie die Fallthür B, jedoch ist die erstere Anordnung, die auch in der Zeichnung dargestellt ist, vorzuziehen. Die Leiter A ist mit der Thür B durch Hebel, Gelenkstangen oder in sonst geeigneter Weise verbunden, so dafs bei einer Drehung der Leiter um ihre Drehzapfen und beim Niedersinken ihres anderen Endes nach dem Boden B2 hin die Thür B gleichzeitig geöffnet wird.
Verschiedene Anordnungen von Hebeln oder Gelenkstangen können angebracht werden, um die Bewegung der Leiter A auf die Thür B zu übertragen. So kann ein Hebel drehbar an der Seite des Rahmens unterhalb der Thür befestigt sein, dessen einer Arm H1 beim Niedergang der Leiter auf die Thür wirken und dieselbe öffnen kann, während die Leiter durch einen Arm H2 den erforderlichen Druck ausübt. Der Verbindungsbolzen der beiden Hebel H1 und H2 gleitet dabei in einer an der Decke vorgesehenen Führung. An dem Rahmen der Fallthür ist ein Hebel / drehbar befestigt, welcher an seinem anderen Ende ein Gewicht K trägt, welches in einer unterhalb der Thür B angeordneten Führung gleitet und auf diese Weise die Thür und die Leiter ausbalanciren kann, da beide gleichzeitig geöffnet und geschlossen werden. G G, Fig. 1, sind Stützen an der Seite der Oeffnung für die Fallthür, und FF sind Geländer, welche seitlich der Leiter laufen.
Wenn sich die Leiter A in gehobener Lage unter der Decke befindet und mit der Thür B durch Gewichte oder anderswie so ausbalancirt ist, dafs die Leiter A das Bestreben hat, sich um ihre Drehachse zu drehen, und ihr entgegengesetztes Ende sich nach dem Fufsböden .B2 herabsenken will, während sie

Claims (1)

  1. gleichzeitig das Bestreben hat, die Thür B nach oben zu öffnen, so kann die Leiter in ihrer gehobenen normalen Lage durch einen passend eingerichteten Schnapper C festgehalten werden. Dieser Schnapper kann durch einen Draht und eine Schnur von irgend einem Theile des Zimmers oder des Hauses aus ausgelöst werden. Wenn eine Anzahl Stockwerke in der beschriebenen Weise mit Verbindungsleitern versehen sind, so können die einzelnen Schnapper durch Drähte oder Schnüre mit einander verbunden werden, so dafs sämmtliche Schnapper ausgelöst werden können. Eine solche Zugvorrichtung ist bei E angedeutet, bei deren Anziehen die. Treppe heruntersinkt und die Fallthür sich öffnet. Die Einrichtung kann so getroffen sein, dafs beim Anziehen irgend eines Schnurzuges sich sämmtliche FaIlthüren vom untersten bis zum obersten Stockwerk öffnen und die entsprechenden Leitern heruntersinken.
    Die Geländer an der Seite der Leitern sind so eingerichtet, dafs sie zusammenklappen, wenn die Leiter gehoben wird, und dafs sie sich öffnen, wenn die Leiter sich senkt. An den Seiten der Thür kann gewebter Stoff oder anderes geeignetes Material so angebracht werden, dafs dieser Stoff bei geöffneter Thür Seitenwände bildet, welche den Zugang zur Treppe nur von vorn gestatten.
    L L sind Hebel, welche an ihren unteren Enden L1 verzahnt und mit ihren oberen Enden an den Stangen G drehbar befestigt sind, um die Thür B in ihrer völlig geöffneten Stellung zu sichern, wie in der Zeichnung dargestellt ist. Für diesen Zweck können auch andere passende Vorkehrungen getroffen werden, z. B. können die Enden der Hebel L mit Einschnitten versehen werden, welche über Stifte gleiten.
    In Fig. ι zeigen die punktirten Linien die Leiter in der gehobenen Stellung und die Fallthür geschlossen; die ausgezogenen Linien stellen die Vorrichtung geöffnet und fertig zum Gebrauch dar. Die Zuggriffe E können in Wandschränkchen mit gläserner Vorderwand angebracht sein, so dafs in Nothfällen das Glas zerbrochen oder der Schrank aufgeschlossen werden kann, um das Anziehen der Griffe zu ermöglichen.
    Diese Leitern oder Treppen können unmittelbar eine unter der anderen angebracht werden, in gerader Richtung oder in rechten Winkeln zu einander oder in irgend welcher anderen Lage.
    Die Vorrichtung ist anwendbar in allen Gebäuden , in denen sich eine Anzahl von Personen in oberen Stockwerken befindet, und die Construction kann einfach oder stilgerecht sein, wenn sie mit den anderen Räumlichkeiten oder Gängen, wo die Vorrichtung angebracht wird, harmoniren soll.
    Es ist wünschenswerth, dafs diese No thtreppen oder Leitern so weit wie möglich von der gewöhnlichen Treppe entfernt angebracht werden.
    Ich weifs, dafs man bereits vorgeschlagen hat, Leitern an Balcons an der Aufsenseite der Gebäude um Scharniere drehbar zu befestigen, so dafs eine Leiter nach dem tiefer gelegenen Balcon oder nach dem Erdboden herabgelassen werden konnte; auch sind Leitern an Zimmerdecken drehbar befestigt worden zu dem Zwecke, um Raum zu ersparen und um eine zeitweilige Verbindung zwischen den Stockwerken der Gebäude nach Erfordernifs herzustellen. Mein Anspruch bezieht sich daher nicht allgemein auf solche drehbaren Leitern.
    Pateντ-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Stockwerken eines Gebäudes, bestehend aus einer im Fufsboden angeordneten, durch ein Gewicht K belasteten Fallthür B und einer unter derselben, an der Decke des darunter befindlichen Raumes waagrecht aufgehängten Leiter A, welche mit ihrem einen Ende drehbar an der Decke befestigt ist, an ihrem anderen Ende durch eine Sperrvorrichtung gehalten wird und bei ihrem nach Auslösen der Sperrvorrichtung erfolgenden Herabfallen durch Hebel H1 und Stangen H2 die Fallthür B öffnet und Gelenkstangen F und G entfaltet, welche ein Geländer bilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59438D Vorrichtung zur Herstellung einer Verbindung zwischen den Stockwerken von Gebäuden Expired - Lifetime DE59438C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4323759A1 (de) * 1993-07-15 1995-01-19 Artemis Kautschuk Kunststoff Verfahren zur Herstellung von Rotoren für Exzenterschneckenpumpen

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