DE593852C - Schwenkbare Einspannvorrichtung fuer Boerdelmaschinen - Google Patents
Schwenkbare Einspannvorrichtung fuer BoerdelmaschinenInfo
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- DE593852C DE593852C DESCH100548D DESC100548D DE593852C DE 593852 C DE593852 C DE 593852C DE SCH100548 D DESCH100548 D DE SCH100548D DE SC100548 D DESC100548 D DE SC100548D DE 593852 C DE593852 C DE 593852C
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- involute
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D19/00—Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes
- B21D19/02—Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes by continuously-acting tools moving along the edge
- B21D19/04—Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes by continuously-acting tools moving along the edge shaped as rollers
- B21D19/043—Flanging or other edge treatment, e.g. of tubes by continuously-acting tools moving along the edge shaped as rollers for flanging edges of plates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jigs For Machine Tools (AREA)
Description
Der zylindrische Bord an Kessel- und Behälterboden
wird in bekannter Weise auf Bördelmaschinen hergestellt, indem eine
flache oder gewölbte Bodenscheibe, die drehbar in einer Einspannvorrichtung gelagert
- ist, mit ihrem Rand zwischen zwei Bördelwalzen geführt wird, wobei die Einspannvorrichtung
mit der Blechscheibe langsam hochgeschwenkt wird, so daß sich der Scheibenrand um die im Profil einen Kreisbogen darstellende
Rundung der oberen Bördelwalze legt. Um Bördelungen von einwandfreier Beschaffenheit
herzustellen, muß sich der Rand des Bodenbleches während des Arbeitsprozesses auf dem Profil der Rundung der oberen
Bördelwalze abwiälzen, damit das Bodenblech, keine Verzerrungen erleidet und dabei
deformiert bzw. im Gefüge zerrissen wird. Wenn sich eine Gerade, ohne zu gleiten, auf
einem Kreisbogen abwälzt, so beschreibt jeder Punkt der Geraden eine Evolvente, d. h. die
Einspannvorrichtung der Bördelmaschine mit dem eingespannten Boden muß beim Schwenken
in einer Evolvente geführt werden, wenn der Bördelvorgang in der erwähnten Weise
stattfinden solL
Bei den bekannten Bördelmaschinen ist dies jedoch nicht der Fall, da deren Einspannvorrichtung
um einen fest angeordneten Punkt schwenkbar ist, und der Zentrierkörner
infolgedessen beim Schwenken der Vorrichtung einen Kreisbogen beschreibt. Daraus
entsteht der Nachteil, daß das Material des 'Bodenbleches im Bereiche der Bördelwalzen
verzerrt und in seiner Struktur verändert wird, weil sich der Rand der Bodenscheibe
nicht auf dem Walzenrundungsprofil abwälzen kann, sondern über die Rundung gezogen wird. Ferner muß die Rundung
möglichst klein gehalten werden, denn je größer die Rundung, um so mehr unterliegt
das Material der zu bördelnden Scheibe im Bereiche der Walzen und darüber hinaus
einer zerstörenden Strukturbeeinflussung. So ist es z. B. nicht möglich, auf den bekannten
Bördelmaschinen Bördelrundungen herzustellen, deren Halbmesser etwa 50 mm übersteigt,
während die Kessel- und Behälterböden verarbeitenden
Industrien Bördelrundungshalbmesser fordern, die bis zu J/10 des Bodendurchmesser^,
d. h. also unter Umständen mehr als 50 mm, betragen.
Erfindungsgemäß soll die Einspannvorrichtung für die Böden mit einer Schwenkvorrichtung
verbunden werden, die die Einspannvorrichtung und damit auch die zu bördelnden
Scheiben in einer Evolvente führt, damit sich der Rand der Bodenscheibe auf dem Profil der Bördelwalzenrundung abwälzen
kann, und daß Bördelungen mit beliebig großen Bördelrundungshalbmessern hergestellt
werden können. -
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ön Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι den Bördelvorgang an einer flachen Scheibe dargestellt, wobei die Zentrierkörner
in einer Evolvente geführt werden,
Abb. 2 die Einspannvorrichtung von der Seite gesehen,
Abb. 3 die Einspannvorrichtung und den
vorderen Teil des 'Maschinenständers von oben gesehen,
Abb. 4 Seitenansicht des Maschinenstän-S
ders mit der Lagerstelle der Einspannvorrichtung.
Die Einspannvorrichtung besteht aus dem Support ß mit dem darauf längsbeweglich angeordneten
Zentrierkörner b. Der Support
ίο ist mit der Schwenkvorrichtung c verbunden,
die an den zu beiden Seiten des Bördelmaschinenständers d angeordneten Tragarmen e
schwenkbar um die ringsektorförmigen Lagerzapfen/ aufgehängt ist. Die Lagerstellen
der Schwenkvorrichtung sind als Rahmen ausgebildet, in denen unten eine Zahnstange/
angeordnet ist, und die oben mittels eines gegen die Zahnstangen verstellbaren Lagerdeckels
g geschlossen sind. In die Zahnstangen greift je ein Zahnsegment h ein, die in
den Aussparungen der Lagerzapfen/ befestigt sind. Da sich die Lagerdeckel gegen die Lagerzapfen
beim Schwenken der Vorrichtung in demselben. Maße verschieben wie sich die
Zahnstangen auf den Zahnsegmenten abwälzen, ist zwischen Lagerdeckel und Lagerzapfen
je ein Gleitstück/ angeordnet, welches oben in der Nut£ des Lagerdeckels und
unten auf dem Lagerzapfen während der Schwenkbewegung gleitet. Wird nun die Einspannvorrichtung
geschwenkt, so wälzen sich die Zahnstangen/ auf den Zahnsegmentenh
ab, wobei jeder Punkt der Zahnstangen eine Evolvente beschreibt. Diese Bewegung iiberträgt
sich zwangsläufig auch auf den Zentrierkörner b und die darauf eingespannte
Bodenscheibe.
Die Bewegung der Zahnstangen muß in genaue Übereinstimmung mit der Abwälzbewegung
des Bodenbleches im Bereiche der Bördelwalzen gebracht werden. Zu diesem Zwecke muß der Teilkreishalbmesser der
Zahnsegmente genau so groß sein wie der Halbmesser des Profils der Bördelwalzen.-run
dung zuzüglich der halben Blechstärke der zu bördelnden Bodenscheibe. Ferner muß
der Mittelpunkt A des Halbmessers des Bör-
■ delrundungsprofils der oberen Bördelwalze m
mit den Mittelpunkten B der Lagerzapfen / bzw. des Teilkreishalbmessers der Zahnsegmente
A in einer Horizontalen liegen, die senkrecht zur Längsachse der Bördelwalzen
verläuft.
Da die Bördelwalzen ausgewechselt werden können, so verändert der Mittelpunkt A
bei verschiedenen Bördelwalzenrundungen seine Lage in der vertikalen Ebene. Daraus
■geht hervor, daß die Lagerzapfen/ in der vertikalen Ebene verschiebbar sein müssen,
da die gedachte horizontale Verbindungslinie der beiden Lagerzapfenmittelpunkte B
stets durch den Börd'elrundungsmittelpunkt A gehen muß. Ferner müssen die Zahnsegmente
Ji auswechselbar sein, weil deren Teilkreishalbmessier
mit dem Rundungshalbmesser des Profils der oberen Bördelwalze übereinstimmen müssen. Die vertikale Verschiebung
der Lagerzapfen kann beispielsweise in der Weise erfolgen, daß die Armee auf dem
Maschinenständer d in Führungsschienen vertikal
verstellbar sind, während die auswechselbaren Zahnsegmente beispielsweise mittels
Dübeln in die Aussparungen der Lagerzapfen eingesetzt werden.
Bei verschiedenen Zahnsegmenten verändert sich die Entfernung zwischen den Zahnstangen/
und den Lagerdeckeln g. Wie schon erwähnt, sind die Lagerdeckel gegen die
Zahnstangen verstellbar. Die Verstellbarkeit der Lagerdeckel kann mittels Schraubenspindein
o. dgl. erfolgen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Bördelvorgang an einem flachen Boden gezeigt.
Selbstverständlich wickelt sich der Vorgang bei einem gewölbten Boden in derselben
Weise ab.
Abgesehen von den Vorteilen der Einspannvorrichtung nach der Erfindung bezüglich
ihrer Wirkungsweise, kann auch die Zentriervorrichtung außerordentlich leicht gehalten
werden. Die Zentriervorrichtung der bekannten Bördelmaschinen erfordert umständliche
und schwere Rahmen, da die während des Arbeitsvorganges in einem Kreisbogen bewegte
Bodenscheibe eine starke Zugwirkung auf die Zentriervorrichtung bzw. auf die Zentrierkörner ausübt. Wird die zu bördelnde
Scheibe jedoch in einer Evolvente geführt, tritt eine nachteilige Zugwirkung nicht auf,
so daß die Zentriervorrichtung bedeutend leichter und handlicher gehalten werden kann.
Es kann beispielsweise an Stelle eines schweren geschlossenen Rahmens mit von oben
und unten fassenden Zentrierkörnern ein vergleichsweise sehr leichtes magnetisches Spannfutter
als Zentrierteller benutzt werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einspannvorrichtung für Bördelmaschinen zum Bördeln von Kessel- und 11Q Behälterboden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager der an zwei am Ständer (d, e) angeordneten ringsektorförmigen Lagerzapfen (i) schwenkbar gelagerten Einspannvorrichtung [a, b, c) einerseits aus seitlich am Lagerdeckel (g) verschiebbaren und auf den Zapfen (/) gleitenden Gleitstücken (/) und anderseits diesen gegenüber angeordneten, mit in die Aussparung der Lagerzapfen eingesetzten Zahnsegmenten (A) kämmenden Zahnstangen (/) bestehen, welche sich' 3beim Schwenken der Einspannvorrichtung auf den Zahnsegmenteai abwälzen und' die Einsipannvorrichtung im einer Evolvente führen·.
- 2. Einspannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Einspannvorrichtung in jeder beliebigen Evolvente die Lagerzapfen in vertikaler Richtung verstellbar und in ihre Aussparungen Zahnsegmente von verschiedenem Teilkreishalbmesser einsetzbar sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH100548D DE593852C (de) | 1933-02-28 | 1933-02-28 | Schwenkbare Einspannvorrichtung fuer Boerdelmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH100548D DE593852C (de) | 1933-02-28 | 1933-02-28 | Schwenkbare Einspannvorrichtung fuer Boerdelmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593852C true DE593852C (de) | 1934-03-08 |
Family
ID=7446834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH100548D Expired DE593852C (de) | 1933-02-28 | 1933-02-28 | Schwenkbare Einspannvorrichtung fuer Boerdelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593852C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158469B (de) * | 1957-06-19 | 1963-12-05 | Walter Kunz | Drueckmaschine zum Woelben eines in einer umlaufenden Halterung eingespannten Bleches |
| DE1286495B (de) * | 1963-08-05 | 1969-01-09 | Schleifenbaum & Steinmetz Ohg | Boerdelmaschine zur Formung des Bordrandes an Behaelterboeden |
-
1933
- 1933-02-28 DE DESCH100548D patent/DE593852C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158469B (de) * | 1957-06-19 | 1963-12-05 | Walter Kunz | Drueckmaschine zum Woelben eines in einer umlaufenden Halterung eingespannten Bleches |
| DE1286495B (de) * | 1963-08-05 | 1969-01-09 | Schleifenbaum & Steinmetz Ohg | Boerdelmaschine zur Formung des Bordrandes an Behaelterboeden |
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