DE593620C - Vorrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen aus Beton - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen aus Beton

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DE593620C
DE593620C DER81392D DER0081392D DE593620C DE 593620 C DE593620 C DE 593620C DE R81392 D DER81392 D DE R81392D DE R0081392 D DER0081392 D DE R0081392D DE 593620 C DE593620 C DE 593620C
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pouring pipe
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REUTHER TIEFBAU GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/385Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds with removal of the outer mould-pipes

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Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Ortpfählen aus Beton Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von bewehrten oder unbewehrten Ortpfählen aus Beton mit bleibendem kegelförmigem Pfropfen zur Bildung eines hlumpfußes aus Beton im unteren Teile des Pfahlschachtes, der mit Hilfe eines von einem Vortreibrohr umgebenen Schüttrohres erzeugt wird.
  • Es ist an sich bekannt, Schüttrohre durch lösbar befestigte kegelförmige Betonkörper abzudichten.
  • Das Neue der Erfindung besteht jedoch darin, daß das Schüttrohr an seinem unteren Ende einen mit ihm wasserdicht, jedoch lösbar verbundenen Kegel trägt. der das Bohrrohr kolbenartig ausfüllt, ferner daß das Schüttrohr an seinem oberen Ende mit dem Vortreibrohr durch eine nach dem Abteufen des letzteren angebrachte Kupplung sowie eine stopfbüdisenartigeAbdichtung verbunden ist. Gegenüber ähnlichen bekannten Vorrichtungen besitzt die nach vorliegender Erfindung verschiedene Vorteile. Der Kegel wird nicht nur zur Abdichtung des Schüttrohres verwendet, wodurch sich eine besondere Abschlußkappe erübrigt, sondern er dient auch zur Bildung eines Klumpfußes in der Weise, ciaß die neue Einrichtung es ermöglicht, beim Zulassen von Preßluft denTreibkegel mit großer Gewalt in den vorher in das Vortreibrohr eingefüllten Beton hineinzuscbleudern.
  • Das Schüttrohr ist im Durchmesser nur wenig kleiner als das Bohrrohr, so daß bei seinem Einsetzen das Wasser zum größten Teil verdrängt wird und keine Verwässerung des Betons eintreten kann. Auch kann die Eisenbewehrung durch das Schüttrohr eingeführt werden, ohne daß die Eisen zu weit vom äußeren Rande entfernt liegen.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch das versenkte Vortreibrohr i mit eingebautem Schüttrohr 4. und teilweiser Eisenbetonfüllung, fertig montiert zum Herauspressen der Rohre bzw. des Kegels 3. Das Schüttrohr ist unten durch den Kegel 3 abgedichtet und oben mit dein Vortreibrohr i durch eine Kupplung G verbunden, ferner sind beide Rohre gegeneinander durch den Rohrverschluß 5 abgedichtet.
  • Abb. 2 stellt einen in der Entstehung begriffenen, im unteren Teil fertigen Betonpfahl dar.
  • Abb.3 zeigt den zwischen Bohrrohr und Schüttrohr erforderlichen abdichtenden Rohrverschluß 5. .
  • Die Anwendung der Vorrichtung ist im folgenden näher beschrieben: Nachdem das Vortreibrohr i auf bekannte Weise durch das Grundwasser bis in den tragfähigen Untergrund versenkt ist, wird v erinittels eines besonders liierffir eingerichteten Behälters eine entsprechend starke Betonschicht 2 auf die Sohle des Bohrloches gebracht. Nun wird ein wenig engeres Rohr ain unteren Ende mit einem Pfropfen 3 wasserdicht verschlossen und als Schütt- bzw. Tauchrohr 4 in das Vortreibrohr I bis auf die Betonschicht 2 eingelassen, und zwar unter fast vollständiger Verdrängung des in dem Bohrrohr befindlichen Grundwassers.
  • Der Pfropfen 3 des Schüttrohres 4 ist im oberen Teil etwas konisch gehalten, damit er sich dicht schließend und in dein Maße festklemmend in das Tauchrohr eintreiben läßt, daß er beim Hochziehen des Tauchrohres herausgepreßt werden kann. Die Dichtung des Pfropfens kann außerdem durch plastische Dichtungsmittel oder durch ein in Asphalt getränktes Juteband bewirkt werden.
  • Nachdem das Schüttrohr eingelassen ist, wird am oberen Teil des Vortreibrohres der stopfbüdisenartige Rohrverschluß 5 zur Abdichtung des Raumes zwischen Schüttrohr und Vortreibrohr angebracht, sodann wird das Vortreibrohr durch eine Rohrschellenkupplung 6 mit dem Schüttrohr gekuppelt.
  • Falls zum Ablassen des Schütt- bzw. Tauchrohres Wasserbelastung verwendet wurde, so wird diese nunmehr herausgelöffelt oder herausgepumpt. Danach erfolgt das Einbringen der Eisenarmierung und die abschnittweise Füllung des wasserfreien Schüttrohres mit Beton. Nach jedesmaliger Füllung wird das Schüttrohr mitsamt dem Vortreibrohr durch Verschließen des ersteren und unter Anwendung von Preßluft eine entsprechende Strecke aus dem Erdboden herausgezOgen.
  • Bei der erstmaligen Pressung löst sich der Kegel 3 und treibt den zuvor in die Bohrung eingebrachten Beton :2 schlagartig zu einem wulstartig verstärkten Pfahlfuß mit vergrößerter Tragfläche auseinander.
  • Da das Schüttrohr nur wenig kleiner ist als das Vortreibrohr, so wird das im Vortreibrohr anstehende Wasser nahezu ganz verdrängt und ist somit einer Verwässerung des Betons während der Druckentlastung und der Betonschüttung vorgebeugt.
  • Der Rohrverschluß 5 verhindert ein Entweichen der Preßluft und des Betonbreies durch den Raum zwischen Vortreibrohr und Schüttrohr.
  • Die Kupplung 6 bewirkt das gleichzeitige Herausziehen des Vortreibrohres und des Schüttrohres.

Claims (1)

  1. PATENTANSI'RUCII: Vorrichtung zum Herstellen von bewehrten und unbewehrten Ortpfählen aus Beton mit Hilfe eines Vortreibrohres und eines Schüttrohres sowie unter Anwendung eines verlorenen kegeligen Treibkörpers zur Erzeugung eines verdichten Pfahlfußes, dadurch gekennzeichnet, daß der kegelige Treibkörper (3) als lösbarer wasserdichter Verschluß des Schüttrohres (4) ausgebildet und in dem Vortreibrohr (I) kolbenartig geführt ist und daß dieses am oberen Ende eine Einrichtung (6) trägt, die nach dem Abteufen eine Kupplung der beiden Rohre und eine stopfbüchsenartige Abdichtung des Schüttrohres (4) gegen das Vortreibrohr (I) ermöglicht.
DER81392D 1931-04-23 1931-04-23 Vorrichtung zum Herstellen von Ortpfaehlen aus Beton Expired DE593620C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE764099C (de) * 1941-10-07 1950-10-05 Hamburger Gaswerke Gmbh Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von bewehrten Bohrpfaehlen aus Beton
US2789419A (en) * 1952-02-04 1957-04-23 Frankignoul Pieux Armes Method for forming reinforced foundation piles with an enlarged base
EP0110818A1 (de) * 1982-12-06 1984-06-13 Claudio Guandalini Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von gerammten Ortsbetonpfählen

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE764099C (de) * 1941-10-07 1950-10-05 Hamburger Gaswerke Gmbh Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von bewehrten Bohrpfaehlen aus Beton
US2789419A (en) * 1952-02-04 1957-04-23 Frankignoul Pieux Armes Method for forming reinforced foundation piles with an enlarged base
EP0110818A1 (de) * 1982-12-06 1984-06-13 Claudio Guandalini Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung von gerammten Ortsbetonpfählen

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