DE593480C - Signalpfeife - Google Patents

Signalpfeife

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DE593480C
DE593480C DED66272D DED0066272D DE593480C DE 593480 C DE593480 C DE 593480C DE D66272 D DED66272 D DE D66272D DE D0066272 D DED0066272 D DE D0066272D DE 593480 C DE593480 C DE 593480C
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Germany
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horn
pressure medium
tube
signal
horn tube
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DED66272D
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HELMUT DUEKER
Original Assignee
HELMUT DUEKER
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K5/00Whistles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

  • Signalpfeife Signalhupen, die durch ein gasförmiges Druckmittel, z. B. Druckluft, Dampf, Gas o. dgl., betätigt werden und den verschiedensten Zwecken dienen, sind bereits bekannt. Bei derartigen Signalhupen ist es ferner bekannt, in die Druckmittelzuführungsleitung zur Hupe einen Vorratsbehälter einzuschalten, der im Ruhezustand der Vorrichtung mit der erwähnten Zuführungsleitung in Verbindung steht, beim Signalgeben von der weiteren Zufuhr des Druckmittels aber abgeschlossen und mit der Hupe in Verbindung gebracht wird, wobei die Größe des Vorratsbehälters so bemessen ist, daß bei Betätigung der Hupe durch Verbrauch der im Luftbehälterraum aufgespeicherten Druckmittehnenge ein Signal von vorbestimmter Zeitdauer gegeben wird. Um in bestimmten Anwendungsfällen ein Signal von gewünschter anderer Länge geben zu können, ist auch schon der Vorschlag gemacht worden, bei Signalhupen der vorbeschriebenen Ausführung den Druckmittelvorratsbehälter auswechselbar zu machen und gegen einen solchen von entsprechender anderer Größe auszutauschen bzw: ihn in Kammern unterschiedlicher Größe zu unterteilen, die dann wahlweise benutzt werden.
  • Indessen hat die Verwendung der vorbeschriebenen Signalhupe bekannter Bauart in der Praxis ergeben, daß durch die außerhalb der Hupe liegenden Zugstangen, Hebel oder Betätigungshähne usw. oft Störungen auftreten, die geeignet sind, die sichere Funktion der Signalhupe unliebsam zu beeinträchtigen. Auch ist es bei Fernbetätigung der Hupen schwierig, bestimmte Signale mit gleich langen Tönen, ähnlich wie Hammersignale in der Grube, zu geben, weil der Signalgeber das Signal meistens selber nicht hören kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine der vorbeschriebenen im Prinzip ähnliche Signalhupe, die jedoch die Nachteile der bekannten Hupe vermeidet, ohne andere Nachteile in Kauf zu nehmen, und mit welcher Signaltöne von bestimmter Länge in schneller Folge gegeben werden können. Die Ausbildung der Hupe ist dabei derart vorgesehen, daß die Signaltöne entweder unter Ausnutzung einer in an sich bekannter Weise aufgespeicherten Druckmittelmenge oder unmittelbar durch das aus der Druckmittelzuführungsleitung in die Hupe einströmende Druckmittel erzeugt werden. Das Wesen der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die eigentliche, das Signal gebende Hupe geschützt in einem Rohr liegt, das zugleich das Austrittsende der Druckmittelzuführungsleitung darstellt und vor der Hupe zu einem Druckmittelspeicherraum bestimmter Größe ausgestaltet sein kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgedanke bzw. Gegenstand in je einem Ausführungsbeispiel einer Signalhupe mit und ohne Druckmittelspeicherraum schematisch in den Abb. x und 2, und zwar je in einem Längsschnitt, dargestellt, wobei Abb.2 die Ausführung ohne Speicherraum zeigt, die im wesentlichen mit der Ausführung nach Abb. i übereinstimmt. An Hand der beiden Abbildungen sei die bauliche Ausbildungsform und die Wirkungsweise der neuen Signalhupe nachstehend näher erläutert.
  • Wie Abb. r zeigt, tritt das einer vorhandenen Druckmittelrohrleitung entströmende Druckmittel, z. B. Druckluft, durch den Gewindestutzen a zunächst in .einen Vorraum b der Signalvorrichtung ein, an den sich eine zur Aufspeicherung einer gewissen, für die Signalgabe benötigten Menge des Druckmittels bestimmte, im Ruhezustand der Hupe mit dem Vorraum b stets verbundene Speicherkammer c anschließt. Bei der Signalabgabe erfolgt eine Trennung der Kammer c von dem Vorraum b vermittels eines Absperrorgans d, das sich hierbei in die Verbindungsöffnung in der Trennwand c abdichtend einschiebt und gleichzeitig die Ausströmöffnung in der zur MVand c parallel angeordneten Querwand f freigibt, so daß die im Raum c eingesperrte Druckmittelmenge nach dem eigentlichen Tonerzeuger der aus den Rohrhülsen g und 1z, die durch einen Stift i nahe den scharfen Kanten f der Rohrhülse lt starr miteinander verbunden sind, bestehenden Hupe übertreten kann. Die an ihrem unteren Ende geschlossene Rohrhülse g der Hupe ist am oberen Ende mit ddem durch die Speicherkammer c hindurchtretenden Schaft des Absperrorgans d fest verschraubt. Sie legt sich im Ruhezustand der Hupe unter der Wirkung einer Schraubenfeder k, welche auf die untere Rohrhülse lt der Hupe aufgeschoben ist und sich einerseits an einem Bund h' dieser Hülse A und anderseits an einem die Hupenrohrhülsen g und lt umfassenden, selbst mit dem Gehäuse des Speicherraumes c verschraubten Schutzrohr irt nachstellbar abstützt, mit ihrem oberen Ende stets gegen die Metalldichtung zt der Auslaßöffnung in der unteren Speicherkammerwand f an. Letztere besitzt an der unteren Seite eine hülsenartige Verlängerung o, die mit ihrem unteren Ende die in ihr verschiebbare Rohrhülse j der Hupe dicht schließend umfaßt und mit einem außenseitigen -Gewinde P zur Befestigung des Schutzrohres in der Hupe dient. Das Hupenrohr lt ist am unteren Ende verjüngt abgesetzt, umldadurch eine Hubbegrenzung zu ermöglichen. Am Schutzrohr selbst ist eine Lasche y angebracht, die unter Benutzung eines Schellenbandes o. dgl. zur Befestigung der Signalhupe an einer Rohrleitung ö. dgl. Verwendung finden kann. Die Rohrhülse h der Hupe ist am unteren Ende mit einer Öse r zur Befestigung eines der Betätigung der Hupe dienenden Zugmittels versehen und erhält hier Führung in einer Gewindehülse s, die in das Schutzrohr nz eingeschraubt ist und zur Nachstellung der Feder k entsprechend der Länge des Zugseiles dient. Bei der Betätigung dieses Zugseiles tritt nun das aus dem Speicherraum c entweichende Druckmittel an der Metalldichtung zt vorbei in den Hohlraum der hülsenartigen Verlängerung o über und von diesem durch kleine Kanäle t in das Innere der Rohrhülse g, um dann am unteren Ende des Hohlraumes durch andere Kanäle u wieder nach außen gegen die obenerwähnten scharfen Kanten y der Hupenrohrhülse lz zu stoßen und so den Signalton zu erzeugen. Sobald der Seilzug am Hupenrohr A aufhört, wird der Signalton abgebrochen, und es tritt eine neue Auffüllung des Druckmittelspeicherraumes c ein, die dann für eine weitere Signalabgabe benutzt werden kann, so daß in schneller Folge Signaltöne gleicher Länge auch von sehr entfernter Stelle aus gegeben werden können.
  • Die Ausführung der Hupe nach Abb. z weicht von derjenigen nach Abb. x lediglich durch Fehlen des Druckmittelspeicherraumes c und des ihm zugeordneten besonderen Absperrorgans d ab. Hier ist vielmehr der Druckmittelzuführungsstutzen a unmittelbar an die am oberen Ende der Hupenrohrhülse g wirksame Metalldichtung it herangerückt, wobei die Rohrhülse g mit einem kurzen Verschlußstift v in die Durchlaßöffnung des Stutzens a eindringt. In allen anderen Merkmalen besteht zwischen den Ausführungen nach Abb. x und 2 vollkommene Gleichheit. Die Hupe ohne Speicherraum für das Druckmittel ist gedacht in erster Linie zur Verwendung für Großrutschenbetriebe und Aufbrüche oder Stapel im Grubenbetrieb, da hier der Betrieb so begrenzt ist, daß auch der Signalgeber den Hupenton hören und ihm eine beliebige Länge geben, der Speicherraum also in Wegfall kommen kann.
  • Es steht jedoch nichts im Wege, anstatt der in den Abb. x und 2 dargestellten Bauart auch andere Konstruktionen zu verwenden, soweit diese in den Rahmen des Erfindungsgedankens fallen und auf dem gleichen Prinzip beruhen. Insbesondere ist dabei an eine Bauart der Signalhupe gedacht, bei der dem Druckmittelspeicherraum in Richtung der Hupenachse eine Verkürzung oder Verlängerung, z. B. durch Ineinanderschieben von Speicherhälften oder Verschiebung eines Kolbens im Speicherraum, erteilt werden kann, an welcher Einstellung das zugeordnete Absperrorgan d dann sinngemäß teilzunehmen hätte.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHL: r. Signalpfeife, insbesondere für Fördereinrichtungen im Untertagebetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Erzeugung des Signaltones dienenden rohrförmigen Körper (g, A) fest miteinander verbunden beweglich in einem Mantelrohr (m) liegen und daß bei ihrer Bewegung in diesem Schutzrohr das Druckmittel zwecks Erzeugung des Signaltones in axialer Richtung zugeführt wird.
  2. 2. Pfeife nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzrohr (m) am einen Ende (p) mit dem Druckmittelzuführungsstutzen (a) verbunden und am anderen Ende als nachstellbares Widerlager (s) für eine Druckfeder (k) ausgebildet ist, die sich anderseits an einen Bund (h') des Hupenrohxes (h) abstützt und so das andere Hupenrohr (g) bei Nichtbetätigung der Hupe mit einer Metalldichtung (n) absperrend gegen die Durchlaßöffnung des Druckmittelzuführungsstutzens (a) anpreßt.
  3. 3. Pfeife nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden Hupenrohrteilen (g, h) der eine Teil (h) in dem verschraubbaren Widerlager (s) geführt und am freien Ende (y) mit dem der Betätigung der Hupe dienenden Zugmittel verbunden und ferner der andere Hupenteil (g) innerhalb des Schutzrohres (m) noch von einer besonderen, gleichzeitig zur Befestigung des Schutzrohres dienenden Hülse (o) abdichtend umfaßt ist, die eine Verlängerung des Druckmittelzuführungsstutzens (a) darstellt und den oberen Teil des Hupenrohres (g) mit einer Kammer umgibt. q.
  4. Pfeife nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum des vom Druckmittel durchströmten Hupenrohres (g) durch obere Kanäle (t) mit dem Innenraum der Führungshülse (o) und durch untere Kanäle (u) mit einem Hohlraum des anderen Hupenrohres (h) verbunden ist, aus dem beim Abheben der Metalldichtung (za) das durchströmende Druckmittel gegen scharfe Kanten (j) dieses Hupenrohres (h) stößt.
  5. 5. Pfeife nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der in dem Druckmitteleintrittstutzen (a) liegende Strömungskanal vor der Dichtstelle (n) des Hupenrohres (g) zu einem Druckmittelspeicherraum (c) ausgebildet ist, dessen Druckmittelzuleitung durch ein mit dem Hupenrohr (g) fest verbundenes und bewegbares Absperrorgan (d) bei der Signalgebung abgesperrt wird.
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