DE593062C - Vorrichtung zum Saeubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Waenden mit in einem Gehaeuse umlaufender Buerste und Fluessigkeitszufuehrung - Google Patents
Vorrichtung zum Saeubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Waenden mit in einem Gehaeuse umlaufender Buerste und FluessigkeitszufuehrungInfo
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- DE593062C DE593062C DEO20390D DEO0020390D DE593062C DE 593062 C DE593062 C DE 593062C DE O20390 D DEO20390 D DE O20390D DE O0020390 D DEO0020390 D DE O0020390D DE 593062 C DE593062 C DE 593062C
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- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B13/00—Brushes with driven brush bodies or carriers
- A46B13/02—Brushes with driven brush bodies or carriers power-driven carriers
- A46B13/04—Brushes with driven brush bodies or carriers power-driven carriers with reservoir or other means for supplying substances
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Description
- Vorrichtung zum Säubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Wänden mit in einem Gehäuse umlaufender Bürste und Flüssigkeitszuführung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Säubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstrichs u. dgl. von Decken und Wänden, bei welcher einer in einem Gehäuse untergebrachten umlaufenden Bürste Flüssigkeit unter Druck zugeführt wird, die durch eine am Boden des Gehäuses befindliche Offnung abfließt und gegebenenfalls nach durch Filtern erfolgter Reinigung wieder dem Bürstengehäuse zugeleitet wird.
- Derartige Vorrichtungen mit zylindrischem Gehäuse, zentraler Flüssigkeitszuführung und am Gehäuseboden angeordnetem Ablauf sind bekannt. Die an den Gehäusewandungen vorgesehenen Abdichtungskränze aus Borsten oder sonstigem Material sind dabei nachstellbar, teilweise federnd, angeordnet. Die Bürsten selbst haben zumeist die Form einer Kreisringfläche, und man läßt die unter Druck zugeführte Flüssigkeit über Kammerwände oder durch in Ausschnitte des Bürstenkranzes einmündende Rohre in turbinenartiger Weise die Drehbewegung der Bürste bewirken. Als nachteilig bei den bekannten Vorrichtungen hat sich insbesondere die unzureichende Abdichtung der Gehäusewandung und die unzweckmäßige Zuführung der Flüssigkeit zur Bürstenarbeitsfläche erwiesen. Dies kommt daher, daß die bisherigen Gehäuseformen ungünstig für den Flüssigkeitsablauf waren, und daß die Bürsten in der seither üblichen Ausgestaltung zuviel Flüssigkeit an den Abdichtungskranz gelangen ließen, ohne daß diese an der Arbeitsfläche zur Wirkung kam.
- Nach der Erfindung werden diese Mängel dadurch wirksam behoben, daß die Wandung des die Bürste bergenden Gehäuses hufeisenförmig verläuft und in einer den Ablaufstutzen aufnehmenden schalenförmigen Kammer endet, wobei die Enden eines der Form, der Wandung -angepaßten, in an sich bekannter Weise auswechselbaren Abdichtungskranzes, dessen Tragring an der Oberfläche nach innen abgeschrägt ist, bis in diese Kammer hineinragen. Der zur Abdichtung der Kammer vorgesehene Streifen aus Gummi oder sonstigem Werkstoff ist dabei nach dem Ablauf zu durchgebogen und verläuft schräg in derselben Richtung. Er wird erfindungsgemäß von einem rinnenartigen und der Kammerwandung angepaßten Formstück getragen, das an in einem Lageransatz gehaltenen und auf einem gemeinsamen Bolzen sitzenden Federn befestigt ist. An der Gehäusewandung ist zweckmäßig eine an sich bekannte Fangrinne angebracht, die den Abdichtungskranz teilweise nach außen bedeckt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine Bürste von der bekannten Ausführungsform einer Kreisringfläche mehrere nach dem freien Innenraum offene Ausschnitte besitzt, durch welche eine gute Verteilung der Flüssigkeit auf die Arbeitsfläche gewährleistet wird. Für den Ablauf der überschüssigen Waschflüssigkeit sind in dem in Form eines flachen Kegels gehaltenen Bürstenboden nahe der von dem Spritzrohr gebildeten Achse einige Bohrungen vorgesehen. Um möglichst wenig von der verbrauchten oder überschüssigen Flüssigkeit an den Gehäuseabdichtungskranz gelangen zu lassen, führt zwischen dem Bürstenboden und der Gehäusewandung eine mit Durchlaßöffnungen ausgestattete Zwischenwand, die den Bürstenboden überragt, bis in die den Ablaufstutzen aufnehmende Kammer.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt, Fig, a eine Ansicht in Richtung auf die Arbeitsfläche der -Bürste und Fig. 3 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. i.
- Die hufeisenförmig ausgebildete Wandung des Gehäuses i schließt einseitig eine in den Ablaufstutzen 2 mündende schalenförmige Kaminer 3 ab. Der Lageransatz 4. der Kammerwandung 5 trägt zwei auf einem gemeinsamen Bolzen 6 gesteckte Federn ;, an «-elchen das der Kammerwandung angepaßte schräg verlaufende Formstück 8 befestigt ist. Dieses Formstück trägt den nach dem Ablauf zu durchgebogenen und schräg verlaufenden, aus Gummi oder ähnlichem Dichtungsmaterial bestehenden Streifen g. Ein der Form der Gehäusewandung angepaßtes verstellbares Ringstück io trägt den bis in die Kammer 3 hineinragenden Dichtungskranz ii. An der Gehäusewandung ist eine zum Auffangen der etwa durch die Abdichtung ii hindurchgelangenden Flüssigkeitsteile bestimmte Fangrinne i-2 angeordnet. Die Bürste 13 bildet eine geschlossene Kreisringfläche und besitzt nach dem freien Innenraum offene Ausschnitte i4., durch welche die Waschflüssigkeit in vorteilhafter Weise gegen einen möglichst großen Teil der Putzfläche gespritzt und dann von der umlaufenden Bürste erfaßt wird. Der in Form eines flachen Kegels gehaltene Bürstenboden 13 hat nahe der Achse einige Bohrungen 16, durch welche überschüssige Waschflüssigkeit abfließen kann. Die vom Bürstenboden abgeschleuderte Flüssigkeit wird durch eine zwischen diesem und der Gehäusewandung angeordnete Zwischenwand i7 aufgefangen, die mit Ablauföffnungen 18 ausgestattet ist. Die Bürstenwelle ist eine Hohlgelle ig, deren Achse das mit dem Zuleitungsstutzen 2o verbundene Spritzrohr 21 bildet. Das andrücken der Bürste gegen die Arbeitsfläche erfolgt durch eine auswechselbare Feder 22 unter Zwischenschaltung eines Kugellagers 23. Als Bürstenantrieb ist ein von einer biegsamen Welle aus bewegtes Schneckengetriebe 2¢ vorgesehen, dessen Gehäuse 25 durch einen Deckel 26 verschlossen wird, an den sich das Federgehäuse 27 anschließt. Mit diesem ist eine Handhabe 28 verbunden, die zweckmäßig mit einem einstellbaren Gelenkstück 29 ausgestattet ist. Die Übertragung der Drehbewegung des Schneckenrades erfolgt durch eine in dem Schlitz 3o der Hohlwelle ig eingreifende Mitnehmerschraube 31.
Claims (7)
- Pt1TENTANSPRÜCHR i. Vorrichtung zum Säubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Wänden mit in einem Gehäuse umlaufender Bürste und Flüssigkeitszuführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des die Bürste (i3) aufnehmenden. Gehäuses (i) hufeisenförmig verläuft und in einer den Ablaufstutzen (z) aufnehmenden schalenförmigen Kammer (3) endet, wobei die Enden eines der Form der Wandung angepaßten, in an sich bekannter Weise auswechselbaren und einstellbaren Abdichtungskranzes (ii), dessen Tragring (io) an -der Oberfläche nach innen abgeschrägt ist, bis in diese Kammer hineinragen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Abdichtung der Kammer (3) vorgesehene Streifen (g) aus Gummi oder sonstigem Werkstoff nach dem Ablauf (2) zu durchgebogen ist und in gleicher Richtung schräg verläuft.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abdichtungsstreifen (g) von einem rinnenartigen und der Kammerwandung (5) angepaßten Formstück (8) getragen wird, das an in einem Lageransatz (.
- 4) gehaltenen und auf einem gemeinsamen Bolzen (6) sitzenden Federn (7) befestigt ist. .. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine an sich bekannte Fangrinne (i2), die an der Gehäusewandung befestigt ist und den Abdichtungskranz (ii) teilweise nach außen bedeckt.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem dichten Borstenkranz bestehende Bürste (i3) von der bekannten Ausführungsform einer Kreisringfläche mehrere nach dem freien Innenraum offene Ausschnitte (1.l) aufweist.
- 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bürstenboden (i5), welcher zweckmüßig nahe der von dein Spritzrohr (2i) gebildeten Achse einige Bohrungen (i6) zum Ablauf der überschüssigen Waschflüssigkeit aufweist, die Form eines flachen Kegels besitzt.
- 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, gekennzeichnet durch eine bis in die Kammer (3) führende, zwischen dem Bürstenboden (i5) und der Gehäusewandung angeordnete und mit DurchlaBöffnungen ausgestattete Zwischenwand (i7), welche den Bürstenboden überragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO20390D DE593062C (de) | 1933-01-29 | 1933-01-29 | Vorrichtung zum Saeubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Waenden mit in einem Gehaeuse umlaufender Buerste und Fluessigkeitszufuehrung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO20390D DE593062C (de) | 1933-01-29 | 1933-01-29 | Vorrichtung zum Saeubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Waenden mit in einem Gehaeuse umlaufender Buerste und Fluessigkeitszufuehrung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593062C true DE593062C (de) | 1934-02-21 |
Family
ID=7355228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO20390D Expired DE593062C (de) | 1933-01-29 | 1933-01-29 | Vorrichtung zum Saeubern bzw. zum Entfernen des Leimfarbenanstriches u. dgl. von Decken und Waenden mit in einem Gehaeuse umlaufender Buerste und Fluessigkeitszufuehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593062C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3822077A1 (de) * | 1988-06-30 | 1990-01-04 | Haw Harzer Apparatewerke Gmbh | Vorrichtung zum selbsttaetigen aufbringen eines fliessfaehigen klebers auf ausgedehnte flaechen von waenden, insb. aus stahl |
| WO2020178424A1 (en) | 2019-03-06 | 2020-09-10 | Bp Precision Airline Services Bvba | Improved vehicle cleaning tool |
-
1933
- 1933-01-29 DE DEO20390D patent/DE593062C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3822077A1 (de) * | 1988-06-30 | 1990-01-04 | Haw Harzer Apparatewerke Gmbh | Vorrichtung zum selbsttaetigen aufbringen eines fliessfaehigen klebers auf ausgedehnte flaechen von waenden, insb. aus stahl |
| DE3822077C2 (de) * | 1988-06-30 | 1999-01-21 | Haw Linings Gmbh | Vorrichtung und ihre Verwendung zum Auftragen eines zähflüssigen Klebers auf ausgedehnte Flächen |
| WO2020178424A1 (en) | 2019-03-06 | 2020-09-10 | Bp Precision Airline Services Bvba | Improved vehicle cleaning tool |
| BE1027088B1 (nl) * | 2019-03-06 | 2020-10-05 | Bp Prec Airline Services Bvba | Verbeterd reinigingsinstrument voor voertuigen |
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