DE5927C - Scheiben-Walzenmühle - Google Patents

Scheiben-Walzenmühle

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DE5927C
DE5927C DENDAT5927D DE5927DA DE5927C DE 5927 C DE5927 C DE 5927C DE NDAT5927 D DENDAT5927 D DE NDAT5927D DE 5927D A DE5927D A DE 5927DA DE 5927 C DE5927 C DE 5927C
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DE
Germany
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conical
rollers
disk
grinding
friction
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DENDAT5927D
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Original Assignee
S. PlNI in Wien
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Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1878.
rebsse*©©:*'1'1^1'
S. PINI in WIEN.
Scheiben -Walzenmühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1878 ab.
Längste Dauer: 7· Januar 1891.
Diese Maschine hat den Zweck, Getreide aller Art, sowie auch andere Producte zu zerkleinern und erstere in Schrot, Griese und Mehl zu verwandeln. Nach Angabe des Erfinders besitzt sie im Vergleich mit der Steinvermahlung den Vortheil, bei gleicher quantitativer Leistung 50 pCt. Kraftersparnifs zu ergeben. Ihre Abnützung ist keine gröfsere, als die normale. Ein weiterer Vorzug besteht im allgemeinen darin, dafs dieselbe jeden beliebigen Körper bis zu einer begrenzten Höhe aufnimmt und vermahlt. Bei Vermählung aller Getreidearten zeigt sich, beim Weizen aber insbesondere, dafs sich wenig Mehl, dafür aber desto mehr Griese und Dunst ergeben und dafs vermöge der ungleichen Peripheriegeschwindigkeit ihrer arbeitenden Theile die zu vermählenden Körper überhaupt kaum merkbar gewendet bezw. verschoben werden.
Bei der Kunstmüllerei wird die Qualität der mit dieser Mahlmaschine erzeugten Mehle um ι '/2 bis 2 Nummern schöner und es ergeben sich weniger schwarze Mehle als mit allen bisher bekannten und in Anwendung stehenden Mahlmitteln.
Die Construction dieser Maschine ist laut Zeichnung eine höchst einfache, ihre Behandlung erfordert keine aufserordentliche Aufmerksamkeit und Kenntnisse, ihre Erhaltung keine besondere Sorgfalt; auch nimmt sie sehr wenig Raum ein und endlich benöthigt ihr Betrieb kaum zwei Pferdekraft.
Fig. i, 2, 3, 4, 5 und 6 der Zeichnung sind verschieden construirte Maschinen, die jedoch auf gleichem Principe beruhen.
Die Mahlmaschine, Fig. 1 und 2, besteht aus einem Gestell A, welches auf Fiifsen ruht oder sonst entsprechend befestigt ist. In diesem Gestell liegen zwei Walzen F und G in beweglichen Lagern. Die letzteren bewegen sich in Supportführungen H und K und können durch die Schrauben h' und den Hebel h beliebig einander genähert oder entfernt werden. Das Material der genannten Walzen F und G kann Stein, Porcellan, Hartgufs, Stahl oder ein sonst zweckentsprechendes sein.
Zwischen diesen Walzen bewegt sich eine Scheibe C, die entweder durch Keile oder Klemmschrauben an ihrer Axe D festgehalten wird. Dieselbe kann konisch oder eben und von beliebiger Stärke sein, ebenso kann sie geriffelt, glatt oder geschlitzt angewendet werden und aus beliebigem zweckentsprechenden Material bestehen.
Der Betrieb der letzteren geschieht entweder direct oder durch Rädervorgelege. Die eingangs erwähnten Walzen F und G können cylindrisch oder konisch sein und werden ihre Axen im letzteren Falle entweder divergirend oder convergirend zu D gestellt.
In Fig. 3, 4, 5 und 6 stehen die Lagerführungen i k I m der Walzen F G unter einem Winkel von 60 ° zu einander, Fig. 6. Die Lager haben nach unten gehende Zapfen Z, welche auf excentrischen Scheiben A" stehen. Diese excentrischen Scheiben sind zu je zweien auf Wellen h' befestigt, welche durch zwei gleiche Stirnräder y mit einander verbunden sind.
Durch den auf einer der Wellen sitzenden Hebel A'" können beide Wellen und alle vier Excenter verstellt und hierdurch die Lager iklm zu gleicher Zeit gehoben oder gesenkt werden. Zwischen den Lagerdeckeln und den Lagern sind Kautschukprismen angebracht, welche durch die Schrauben α β S ε, Fig. 5, fest auf die Lager geprefst werden können.
Die geneigte, zur Scheibe c parallele Stellung hat den Zweck, dafs, je höher diese beiden Lager durch das Excenter geschoben werden, desto mehr sich die Scheibe C von der Walze entfernt.
Ferner wird durch die geneigte Führung erreicht, dafs, im Falle zwischen die konische oder gerade Walze und die flache oder konische Scheibe C ein harter Gegenstand hineingeräth, die Walzen von selbst die oberhalb der Lager angebrachten Kautschukprismenzusammendrücken und in die Höhe steigen. So kann der harte Gegenstand leicht passiren, ohne die Fläche zu beschädigen.
Je nach der Sprödigkeit oder Zähigkeit ■ des Materials, welches zur Vermahlung gelangt, soll die Reibung zwischen Walze und Scheibe geringer oder gröfser werden. Durch Anwendung zweier konischen Walzen mit einer konischen Scheibe, wie speciell in Fig. 5 und 6 dargestellt,
ist eine Quetschung erzielt, daher die Reibung auf Null reducirt. Durch Anwendung von cylindrischen Walzen und gerader Scheibe ist ein gewisser Grad der Reibung zwischen den Flächen (Differentialreibung) hergestellt. Endlich durch die Neigung der Axen ff der Walzen wird diese Reibung je nach der Gröfse des'Winkels vermindert oder verkleinert.
Der Support A, Fig. 5, wird unter einem gewissen Winkel auf den Tisch B geschraubt, dadurch erhält die Axe ff eine Neigung gegen die horizontale Axe D und wird die Reibung zwischen den Flächen bedeutend vermehrt.
Endlich wird die Speisung, wie angedeutet ist, mittelst glatter, geriffelter oder mit Spitzen versehener Walzen r s, linker oder rechter Schnecke, einer rotirenden Scheibe oder mittelst Schüttelwerk vorgenommen.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Combinirung einer sich drehenden, konischen Scheibe C, welche entweder glatt, geriffelt oder geschlitzt ausgeführt wird und den zwei ebenfalls konischen oder cylindrischen Walzen F G, welche von ersterer mitgenommen werden und durch Pressung und sanfte Reibung die Vermahlung bezw. Verkleinerung hervorbringen und welche unter sich parallel oder doch nahezu parallel gelagert sind, während ihre Axen mit der Scheibe C einen rechten oder nahezu rechten Winkel bilden.
  2. 2. Die Anwendung dreier rotirender Theile C F und G, wodurch vier mahlende Flächen erhalten werden.
  3. 3. Die Vermehrung oder Verminderung der Pressung der beiden Walzen gegen die Scheibe, welche durch Schraube A', Fig. 1 bis 2, oder durch die Kautschukprismen und Schrauben α β β ε oder den Excenterhebel h'", Fig. 3 bis 6, hervorgebracht wird.
  4. 4. Die Vermehrung oder Verminderung der auf das Product ausgeübten Reibung durch Anwendung von konischen oder cylindrischen Walzen durch ungleiche horizontale oder geneigte Stellung derselben gegen die Axe D.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT5927D Scheiben-Walzenmühle Active DE5927C (de)

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