DE592633C - Geschlossener Wagenkasten - Google Patents

Geschlossener Wagenkasten

Info

Publication number
DE592633C
DE592633C DEV27575D DEV0027575D DE592633C DE 592633 C DE592633 C DE 592633C DE V27575 D DEV27575 D DE V27575D DE V0027575 D DEV0027575 D DE V0027575D DE 592633 C DE592633 C DE 592633C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car body
door
wall parts
wall
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV27575D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JEAN DE VIZCAYA
Original Assignee
JEAN DE VIZCAYA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JEAN DE VIZCAYA filed Critical JEAN DE VIZCAYA
Application granted granted Critical
Publication of DE592633C publication Critical patent/DE592633C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D31/00Superstructures for passenger vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Bei den bekannten geschlossenen Wagenkästen mit gepreßten, oben stark einwärts gekrümmten Blechwandteilen haben diese Wandteile untereinander ganz verschiedene und verhältnismäßig verwickelte Formen. Dies leitet sich zum Teil daraus her, daß die Türen gesondert ausgebildet wurden, nämlich als ebene, lotrechte Flächen, welche von den gepreßten Blechwandteilen umrahmt werden. Diese Wagenkastenausbildung ist infolge der Verschiedenartigkeit und der Umständlichkeit der notwendigen Preßformen und -teile in der Herstellung wie im Zusammenbau schwierig und teuer. Die Erfindung macht sich die Abhilfe dieser Übelstände zur Aufgabe. Der geschlossene, aus gepreßten Metalltafeln hergestellte Wagenkasten soll so ausgebildet sein, daß mit Ausnahme der Vorderwand, sämtliche Teile seiner Seitenwandung, gleichgültig ob es sich um feste oder bewegliche Teile handelt, eine gleiche und möglichst einfache Allgemeinform haben. Hierdurch lassen sie sich mittels im wesentlichen gleicher, einfacher Preßformen herstellen. Auch ihre Zusammensetzung vereinfacht sich. Demgemäß bestehen die Wandungsteile, mit Ausnahme der Vorderwand, jedoch einschließlich der Türen, im wesentlichen je aus einer ebenen, lotrechten Fläche mit anschließender oberer Krümmung; ihre oberen Ränder umschließen die Dachöffnung. Die Türtafeln, die den festen Wandtafeln möglichst weitgehend gleichen, sind unter entsprechender Krümmung ihres oberen Teiles bis zur Dachöffnung durchgeführt. Die Rückwand des Wagenkastens ist zweckmäßig sinngemäß in gleicher Weise ausgestaltet.
Eine weitere Vereinfachung ergibt sich für die an diese Rückwandtafel anschließenden festen oder beweglichen Seitenwandungsteile dadurch, daß sie nicht nur eine oben, sondern auch eine entsprechend seitlich anschließende Krümmung aufweisen.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsformen des Erfindungsgedankens als Beispiele.
Fig. ι und 2 stellen schematisch und schaubildlich Kraftwagenkästen gemäß der Erfindung mit zwei bzw. vier Türen dar, während
Fig. 3 einen Kabriolett-Wagenkasten zeigt. Insbesondere wenn die Wandungen sämtlich aus gleich starken Leichtmetallpreßstücken hergestellt werden sollen, erhalten die Wände, mit Ausnahme der Vorderwand e, die in beliebiger Weise, möglichst unter Rücksichtnahme auf die Windschutzvorrichtung ausgestaltet sein kann, im wesentlichen die gleiche Allgemeinform, die im folgenden an der Ausführung der Tür α näher beschrieben sei.
An das ebene, lotrechte Wandungsstück schließt sich oben derjenige Teil b an, der bisher als obere Türrahmenleiste oder Überhang der festen Wandung angehörte. Dieser Teil setzt sich nach oben in dem Teil c fort, der bisher zu
dem Kastendach gehörte und, wie dargestellt, zweckmäßig verhältnismäßig stark einwärts gekrümmt ist. Das Dach ist entsprechend bei d (Fig. 2) bogenförmig ausgeschnitten, so daß die öffnung, welche die Tür freilegt, nach oben nicht begrenzt ist. Hierdurch wird das Einsteigen in den Wagenkasten erleichtert. Der Oberrand des Türteiles c bildet somit den Stützrand für das Dach des Wagenkastens.
In entsprechender Weise sind auch die Hinterwand f und der hintere Teil der Seiten wandung g ausgebildet, die entweder fest angebracht sein kann (Fig. i) oder auch als Tür dient (Fig. 2). Die oberen Ränder der einwärts gekrümmten Wandungsteile umschließen somit die Dachöffnung. Das obere Verbindungsstück dieser Teile, das Dach selbst, kann in beliebiger Weise, z. B. als eine im wesentlichen ebene Platte ausgebildet sein, die gegebenenfalls mit der Hinterwand f aus einem Stück bestehen kann. Statt dessen kann auch ein zu öffnendes Verdeck beliebiger Art verwendet werden. Gegebenenfalls können zwischen dem Dach und dem oberen Rand der Seitenwände einfache Profilleisten h angeordnet sein, welche auf diese Weise den oberen Teil des Türrahmens ersetzen.
Durch diese Ausbildung bleibt gewissermaßen der Türrahmen auf seinem oberen Teil offen, da die obere Türleiste, soweit sie überhaupt vorgesehen ist, gegenüber der Hauptebene der Tür seitlich versetzt liegt. Hierdurch ist auch die Gefahr vermieden, daß sich die Tür bei Formänderungen des Wagenkastens oben festklemmt. Der ganze Wagenkasten kann, insbesondere bei Ausführung aus Leichtmetall, somit ohne Zwischenfügung eines Gerippes irgendwelcher Art aus gleichartig geformten Blechwandteilen bestehen, die als einfache Preßstücke mit vergleichsweise geringen Kosten herstellbar sind und sich leicht zusammenfügen lassen.
Es empfiehlt sich, diejenigen festen oder beweglichen Seitenwandungsteile g, welche sich an die Hinterwandtafel f anschließen, nicht nur oben, sondern auch an der Ansehlußkante der Hinterwand, bei i, einwärts zu krümmen, am besten derart, daß der obere und der hintere Rand dieser Seitenwandtafel die gleiche ineinander übergehende Krümmung aufweist.
Beliebige oder alle dieser Seitenwandungsteile können unter entsprechender Anlenkung an feste Wandungsteile als Türen dienen. Unter Umständen kann es vorteilhaft sein, die hinten liegenden Türtafeln g mit den übrigen Teilen des Wagenkastens derart zu verbinden, daß sich die Türen im normalen Betrieb nicht öffnen lassen. Der Wagenkasten wird dann so benutzt, als ob diese hinteren Türen überhaupt nicht vorhanden wären. Sie lassen sich jedoch nach Beseitigung irgendeiner Verriegelung öffnen, um hierdurch den hinteren Teil des Wagenkastens z. B. bei Vornahme von Instandsetzungen oder zum Einbringen umfangreicher Gegenstände in den Kasten leichter zugänglich zu machen.
Soll ein Wagenkasten gemäß der Erfindung hergestellt werden, der nur eine Sitzreihe enthält, also beispielsweise als Kabriolett nach Fig. 3 ausgebildet ist, so können die Türen a die gesamte Breite der Seitenwandung des Wagenkastens einnehmen. Hierbei ist erforderlichenfalls der untere Teil der Türen in seiner Breite entsprechend verkleinert, damit die Tür beim öffnen frei um das Schutzblech des Hinterrades schwenken kann.
Durch die Verlegung des Türgelenks nach innen (Hintertür nach Fig. 2 bzw. Tür nach Fig. 3) bestreicht die sich öffnende Tür einen geringen Raum nach außen hin. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Türen sehr breit gehalten sind.
Wenn auch die Ausführung des beschriebenen Wagenkastens aus Leichtmetallblech, insbesondere solchem gleicher Wandstärke besonders vorteilhaft ist, so läßt sie sich auch auf Wagenkasten anderer Herstellungsarten mit 'Vorteil anwenden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Geschlossener Wagenkasten mit gepreßten, oben stark einwärts gekrümmten Blechwandteilen, insbesondere aus Leichtmetalltafeln, dadurch gekennzeichnet, daß mit Ausnahme der Vorderwand sämtliche Wandungsteile, die festen wie die beweglichen (Türen), untereinander gleichartig geformt sind, d. h. im wesentlichen aus einer ebenen, lotrechten Fläche mit anschließender oberer Krümmung bestehen, deren obere Ränder die Dachöffnung umschließen.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der festen oder beweglichen Seitenwandungsteile (g) nicht nur eine oben, sondern auch eine entsprechend seitlich anschließende Krümmung aufweisen, an welche sich die Hinterwandtafel (f) ansehließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV27575D 1931-11-04 1931-12-01 Geschlossener Wagenkasten Expired DE592633C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE592633X 1931-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE592633C true DE592633C (de) 1934-02-12

Family

ID=3873870

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV27575D Expired DE592633C (de) 1931-11-04 1931-12-01 Geschlossener Wagenkasten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE592633C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE886101C (de) * 1951-07-03 1953-08-10 Johannes Bartschat Tuer fuer geschlossene Wagenaufbauten, insbesondere Kraftfahrzeugkarosserien

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE886101C (de) * 1951-07-03 1953-08-10 Johannes Bartschat Tuer fuer geschlossene Wagenaufbauten, insbesondere Kraftfahrzeugkarosserien

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3119595A1 (de) Tuersystem fuer den seitlichen abschluss des fahrgastraums eines motorfahrzeugs
DE69201483T2 (de) Führungsvorrichtung einer Schiebeöffnung, zum Beispiel einer Schiebetür, insbesondere für ein Kraftfahrzeug.
DE3002280A1 (de) Kraftfahrzeug-karosserie
DE2940898A1 (de) Hecktuer-stuetze
DE592633C (de) Geschlossener Wagenkasten
DE2037555C3 (de) Ausbildung und Anordnung eines Rückblickspiegels für Seitentüren von Kraftfahrzeugen
DE69113388T2 (de) Modulares Fahrzeug.
DE2639703A1 (de) Plane zum abdecken eines kraftfahrzeugs
DE60304990T2 (de) Kraftfahrzeug mit Heckklappe, die in beschränktem Raum geöffnet werden kann
DE2838315C2 (de)
DE1780283B2 (de) Dachentlueftungsklappe oder -fenster fuer kraftfahrzeuge
DE1142115B (de) Personenkraftwagen mit geschlossenem Aufsatz und gegenueber diesem abgesetzten Wagenendteilen
DE1430828C (de) Karosserie, insbesondere für Personenkraftwagen
DE937570C (de) Kraftfahrzeug
DE933372C (de) Personenkraftwagen
DE3110236C1 (de) Verwendung von aus Schrottfahrzeugen ausgebauten Fensterscheiben und Behaelter zur Aufnahme von Pflanzen und/oder Tieren
DE566406C (de) Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2659538C2 (de) Omnibusfrontscheibe
DE699286C (de) Vorrichtung zur Vergroesserung der Hoehe des Innenraumes von Personenkraftwagen
DE530806C (de) Verfahren zur Herstellung eines Hohlbaers aus Stahl fuer Dampf- oder Lufthaemmer
DE561149C (de) Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftomnibusse
DE2705848C2 (de)
AT110679B (de) Umwandelbare Karosserie mit herablaßbaren Türfenstern und ungeteiltem, niederklappbarem Vorderwandfenster.
DE353107C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Festhalten umklappbarer Fensterrahmen o. dgl. in der Schliessstellung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE410216C (de) Einrichtung zur Umwandlung offener Kraftwagen in geschlossene