DE59262C - Vorrichtung zur Feststellung des Lenkrades von Fahrrädern - Google Patents

Vorrichtung zur Feststellung des Lenkrades von Fahrrädern

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Publication number
DE59262C
DE59262C DENDAT59262D DE59262DA DE59262C DE 59262 C DE59262 C DE 59262C DE NDAT59262 D DENDAT59262 D DE NDAT59262D DE 59262D A DE59262D A DE 59262DA DE 59262 C DE59262 C DE 59262C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering wheel
bicycles
hook
locking
trap
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59262D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. RÖHRIG JUN. in Dresden, A., Reitbahnstr. 15
Publication of DE59262C publication Critical patent/DE59262C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62HCYCLE STANDS; SUPPORTS OR HOLDERS FOR PARKING OR STORING CYCLES; APPLIANCES PREVENTING OR INDICATING UNAUTHORIZED USE OR THEFT OF CYCLES; LOCKS INTEGRAL WITH CYCLES; DEVICES FOR LEARNING TO RIDE CYCLES
    • B62H5/00Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles
    • B62H5/02Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism
    • B62H5/06Appliances preventing or indicating unauthorised use or theft of cycles; Locks integral with cycles for locking the steering mechanism acting on the front wheel fork or steering head tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die hier vorliegende Vorrichtung ist dazu bestimmt, Fahrräder nicht nur gegen unbefugte Benutzung, sondern nach Möglichkeit auch gegen Entwendung zu sichern.
Ausgehend von der Erfahrung, dafs Fahrräder als solche nicht mehr benutzt werden können, wenn das Lenkrad aus seiner normalen, für das Geradeausfahren erforderlichen Stellung ein Erhebliches gewendet und dann festgestellt wird, ist die Vorrichtung so zusammengesetzt, dafs sie, mag die Wendung des Lenkrades nach rechts oder links erfolgen, in Wirksamkeit tritt, sobald die Abweichung ein bestimmtes Mafs erlangt hat.
In der beiliegenden Zeichnung ist diese Sperrvorrichtung in Fig. 1 bis 4 an einem Fahrrade mit Nackenführung für das Lenkrad in zwei Ausführungsarten dargestellt. Bei entsprechender Abänderung bezw. anderer Anordnung der dabei in Frage kommenden Theile läfst sich die Vorrichtung auch an Fahrrädern mit Schaftführung anwenden.
α ist der Schaft, welcher an seiner Forlsetzung nach oben die Lenkstange trägt, während sein unterer gabelförmiger Theil zur Lagerung für das Lenkrad dient, b ist der Nacken mit den daran anschliefsenden Rahmenoder Gestelltheilen c c.
Am Schaft α ist auf jeder Seite, entweder, wie in Fig. 1 und 2, je ein nach seinem Ende hin abgeschrägter, mit einem Loch d1 versehener Lappen d oder, wie in Fig. 3 und 4, ein Haken e angebracht, der nach vorn hin ebenfalls abgeschrägt ist.
Zwischen den Rahmentheilen c c, wenn deren, wie in der Zeichnung, zwei vorhanden sind, oder bei nur einem solchen über oder unter demselben, jedoch in gleicher Höhe mit den Lappen d bezw. Haken e, ist ein Schlofs/" angebracht, welches an beiden Seiten Oeffnungen f1 hat, die nach Lage, Form und Gröfse so beschaffen sind, dafs je einer der Lappen d bezw. Haken e eintreten kann, wenn das Lenkrad gewendet wird.
Im Innern dieses Schlosses befindet sich, wenn der Schaft Λ, wie in Fig. 1 und 2, mit Lappen d versehen ist, eine von einer Feder h beeinflufste Falle g, deren vorderes Ende der Gestalt und Gröfse der Löcher d1 in den Lappen d entspricht und in eine stumpfe Spitze ausläuft.
Im anderen Falle, also wenn Haken e am Schaft α angebracht sind, enthält das Schlofs eine von einer Feder k getriebene Klinke i.
In der Zeichnung ist das Fallenschlofs zweitourig so eingerichtet, dafs die Falle in der ersten Tour durch die Feder h, in der zweiten aber durch einen Schlüssel vorgetrieben wird.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Wird das Lenkrad bezw. der Schaft a so weit nach rechts oder links gedreht, dafs einer seiner Lappen d bezw. Haken e in die bezügliche Oeffnung f1 des Schlosses f eintritt, so drängt der Lappen oder Haken vermöge seiner Abschrägung die Falle g bezw. die Klinke i zurück, bis das Loch d1 der Falle gegenübersteht, bezw. der Kopf des Hakens e die Klinke i passirt hat. Dann treibt die Feder h bezw. k die Falle g bezw. Klinke i wieder in ihre vorige Stellung, in welcher angelangt, sie in den Lappen d bezw. Haken e eingreift, und
diesen festhält. Hierdurch wird das Lenkrad in seiner gewendeten Stellung festgehalten und damit die Benutzung des Fahrrades verhindert.
Zur Erzielung gröfserer Sicherheit kann beim Fallenschlofs die Falle durch den Schlüssel noch um die zweite Tour vorgeschoben werden.
Soll das Fahrrad wieder gebrauchsfähig gemacht werden, so wird der Verschlufs des Lenkrades aufgehoben, indem mittelst eines besonderen Schlüssels die Falle g bezw. Klinke i zurückgeschoben wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Feststellung des Lenkrades von Fahrrädern, gekennzeichnet durch die Lappen (d) mit Löchern (dl) bezw. Haken (e) am Schaft des Lenkrades, die beim Wenden des letzteren in ein im oder am Rahmen des Fahrrades angebrachtes Schlofs (f) eintreten und hier, durch eine in das Loch fi 1^ bezw. Haken (e) eingreifende Falle (g) bezw. Klinke (i) festgehalten, die Feststellung des Lenkrades in gewendeter Stellung bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59262D Vorrichtung zur Feststellung des Lenkrades von Fahrrädern Expired - Lifetime DE59262C (de)

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