DE592178C - Vorrichtung zum Buendeln von Presskohlen - Google Patents

Vorrichtung zum Buendeln von Presskohlen

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DE592178C
DE592178C DESCH97309D DESC097309D DE592178C DE 592178 C DE592178 C DE 592178C DE SCH97309 D DESCH97309 D DE SCH97309D DE SC097309 D DESC097309 D DE SC097309D DE 592178 C DE592178 C DE 592178C
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Germany
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bundling
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coals
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DESCH97309D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D71/00Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
    • B65D71/02Arrangements of flexible binders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bündeln von Preßkohlen Bei der Bündelung von Preßkohlen wird so verfahren, daß um die zu .bündelnden Kohlen ein Bandeisen gelegt wird. Das Bandeisen wird an seinen Enden, ähnlich wie beim Verschließen oder Sichern von Kisten, verknotet und kann nur mit Hilfe einer Blechschere oder eines anderen geeigneten Werkzeuges wieder entfernt werden. Das Bandeisen wird kaum wieder verwendet; auf jeden Fall kann es zum Bündeln der Brikette nicht wieder benutzt werden. Zu den Brikettbündeln -werden von den Gruben bzw. von den Kohlenhändlern Handgriffe gegeben, die durch Einhängen in das Bandeisen die Verbraucher in die Lage versetzen, die Bündel zu tragen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine feste Vorrichtung zur Bündelung von freßkohlen aus starkem Facondraht, bei der an einer geeigneten Stelle sich ein Handgriff befindet, der um ein Gelenk beweglich ist und so gleichzeitig den Verschluß der Bündelvorrichtung bildet. Durch Spannen einer. Feder beim Umlegen des Handgriffes wird die geschlossene Vorrichtung und die zu bündelnden Kohlen zusammengehalten, so daß ein Auseinanderfallen des Bündels unmöglich ist. Die federartige Wirkung kann z. B. in einfacher Weise durch Anbringung von Bügeln am Handgriff hervorgerufen werden.
  • Zweckmäßig erhalten die Kohlen auf beiden Schlagseiten beim Pressen an sich bekannte rillenförrnige Vertiefungen, die--wenn zwei oder mehr Brikettstangen von mehreren, z. B. io, mit der Schriftfläche übereinandergelegten Briketten nebeneinander in die Verschlußvorrichtung eingespannt werden - dem Facondraht außen in bekannter Weise die Führung geben und gleichzeitig durch Bildung innerer Luftwege die Gefahr der Selbstentzündung beseitigen.
  • Die Vorteile der neuen Vorrichtung liegen auf der Hand. Die ganze Bündelverschlußvorrichtimg kann nicht nur einmal, sondern immer wieder zum Bündeln der Kohlen verwendet werden. Sie wird von den Verbrauchern wieder an die Hersteller der Bündel gegen Entschädigung zurückgegeben und kann von diesen erneut ihrer Zweckbestimmung zugeführt werden. Ein Verlegen des Handgriffes, wie dies bisher häufig der Fall war, ist unmöglich, da der Handgriff an der Bündelvorrichtung fest ,angebracht ist. Das Üitnen der Bündel erfolgt in einfacher Weise durch Lösen einer Feder ohne Aufwand von Gewalt und ohne Anwendung irgendeines Werkzeuges: Beim Bündeln der Preßkohlen fällt die bisher übliche; nur mit Werkzeugen oder anderen maschinellen Hilfsmitteln zu bewerkstelligende Verschließung des Bündelbandes weg, ein Umstand, der in der Herstellung der Bündel einen erheblichen Fortschritt bedeutet.
  • Der Handgriff ist zweckmäßig, z. B. durch Verbreiterung des Fa@ondrahtes oder durch Anbringung eines Holzgriffes so ausgebildet, daß der Transport der Bündel mit der Hand erleichtert wird.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eilte Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. i und a sind Ansichten auf die Schmal-bzw. Stirnseiten der gebündelten Brikette; Fig. 3 und ,l. sind Ansichten auf die obere bzw. untere Seite des Bündels; Fig.5 stellt die Bündelvorrichtung dar.
  • Es bedeuten i der Bündeldraht, z der Handgriff, der um das Gelenk 3 drehbar ist und der bei 4 die Bündelvorrichtung schließt. Der Handgriff ist bei 7 so gestaltet, daß nach dem Schließen der Vorrichtung an diesen Stellen ein Druck auf die Preßkohlen ausgeübt -wird, der sie im Bündel zusammenhält. Die Brikette 5 besitzen die rillenförmigen Vertiefungen 6, die dem Draht der Bündelvorrichtung eine Führung geben und die im Innern des Bündels Luftwege bilden.

Claims (1)

  1. PATEN TAXT SPRUCH Vorrichtung zum Bündeln von Preßkohlen, gekennzeichnet durch einen aus starkem Fagondraht bestehenden Bügel (i ), einem gleichzeitig als Verschluß dienenden Gelenk (3), einem drehbaren Handgriff (a), der eine Feder oder eine als Feder wirkende Ausbildung (7) besitzt, die nach erfolgter Bündelung die Kohlen, die in an sich bekannter Weise zur Führung des Bündeldrahtes und zur Bildung innerer Luftwege im Bündel ebenfalls bekannte rillenförmige Vertiefungen (6) aufweisen, fest zusammenhält, so daß auch nach erfolgter Erhaltung und der damit verbundenen Schrumpfung ein festgefügtes Bündel erhalten bleibt.
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