DE591982C - Elektrisch angetriebener Staubsauger - Google Patents

Elektrisch angetriebener Staubsauger

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DE591982C
DE591982C DEI38487D DEI0038487D DE591982C DE 591982 C DE591982 C DE 591982C DE I38487 D DEI38487 D DE I38487D DE I0038487 D DEI0038487 D DE I0038487D DE 591982 C DE591982 C DE 591982C
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DE
Germany
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housing
vacuum cleaner
motor
unit
outer housing
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Expired
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DEI38487D
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Inventia Patent Verwertungs Gesellschaft
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Inventia Patent Verwertungs Gesellschaft
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/22Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with rotary fans
    • A47L5/36Suction cleaners with hose between nozzle and casing; Suction cleaners for fixing on staircases; Suction cleaners for carrying on the back
    • A47L5/362Suction cleaners with hose between nozzle and casing; Suction cleaners for fixing on staircases; Suction cleaners for carrying on the back of the horizontal type, e.g. canister or sledge type

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  • Electric Vacuum Cleaner (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. JANUAR 1934
REiCHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 c GRUPPE 5
Elektrisch angetriebener Staubsauger
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juni 1929 ab
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein elektrisch betriebener Staubsauger, vorzugsweise liegender Bauart.
Es ist bekannt, daß die Isolation stromführender Teile von Staubsaugern, insbesondere die Isolation der Motore, die an und für sich sehr kleine Einheiten darstellen, im Betriebe Schaden leiden kann, weil sie ja auch bei so kleinen Einheiten nicht besonders stark ausgebildet werden kann. Weiter erlauben die knappen Dimensionen, die zur Verfügung stehen, nur knapp bemessene Kriechs trecken, und es kann vorkommen, daß diese beispielsweise durch Staubpartikelchen, wie sie sich z. B. infolge der Abnutzung der Kohlenbürsten ergeben, überbrückt werden, wodurch das Motorgehäuse spannungsführend wird. Andererseits wird bei Benutzung des Staubsaugers, wenn dessen Staubsack oder auch ein vorhandenes zusätzliches Filter während des Betriebes mit dem Staubsauger ausgetauscht werden muß., der Wandkontakt nicht immer gelöst, sondern man begnügt sich in derartigen Fällen meist damit, den am Staubsaugergehäuse selbst vorgesehenen Schalter auszuschalten. Die normalen Staubsaugerschalter sind aber einpolig, so daß selbst nach ihrem Ausschalten einer der Pole an Spannung liegend bleibt. Dieses bedeutet aber, daß sich, wenn der den Staubsauger Bedienende beispielsweise beim Herausnehmen des Staubsackes oder auch des Filters mit den Metallteilen des Motors oder auch des mit dem Motor in metallischer Verbindung stellenden Gebläse in Berührung kommt, ein Stromschluß durch den Körper hindurch bilden kann, was insbesondere leicht möglich und mit Gefahr verbunden ist, wenn der Betreffende in einem geerdeten Raum, z. B. in einem Badezimmer oder einem Keller, arbeitet oder sonstwie mit geerdeten Gegenständen, beispielsweise einer Wärmeleitung, in Verbindung steht.
Die Erfindung bezweckt in erster Linie, derartige Gefahren für den Bedienenden auszuschalten und einen unter allen Verhältnissen möglichst betriebssicheren Apparat zu schaffen, dessen einzelne Teile außerdem möglichst übersichtlich und so beschaffen sein sollen, daß die austauschbaren Teile des Apparats, insbesondere also der Staubsack, evtl. Filter und gegebenenfalls der Motor selbst mühelos ausgetauscht werden können, was dadurch erreicht wird, daß das äußere Staubsaugergehäuse in an sich bekannter Weise aus einzelnen Teilen zusammengesetzt ist, die die auszuwechselnden Organe aufnehmen und die leicht auseinandergenommen bzw. zusammengesetzt werden können. An sich sind Staubsauger bekannt, deren äußeres Gehäuse aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist. Diese Staubsauger besitzen jedoch einen metallischen Mittelteil, der in unmittelbarer metallischer Verbindung mit dem Motor- > gehäuse steht. Dasselbe gilt für evtl. dabei vorgesehene Schutzkappen. Diese Einrichtungen vermögen zwar teilweise zu. verhindern, daß nach Abnahme eines Endteils des Gehäuses der Bedienende mit beweglichen Teilen des Motors in Berührung kommt. Sie
vermögen aber nicht zu verhindern, daß der Bedienende innere Organe berührt, die unter Spannung stehen können, wodurch eine ernste Gefahrenquelle gegeben ist. Es ist auch bereits bekannt, das ganze Außengehäuse eines Staubsaugers aus isolierendem Werkstoff herzustellen, aber auch bei diesen Einrichtungen ist die Möglichkeit vorhanden, daß der den Staubsauger Bedienende nach Abnahme eines
ίο Gehäusedeckels bzw. Herausnahme des Staubsackes mit metallischen Innenteilen in Berührung kommt, die ihrerseits leitend mit dem Motorgehäuse verbunden sind.
Bisher war es nicht bekannt, in einem Staubsaugergehäuse eine das Motorventilatoraggregat einhüllende und vor Berührung schützende Schutzkappe vorzusehen, die von diesem Aggregat vollkommen isoliert ist und die selbst dann noch, ohne Gefahr zu laufen, berührt werden kann, wenn das Motor- bzw. Ventilatoraggregat aus irgendeinem Anlaß heraus unter Spannung versetzt sein sollte.
Der Zweck der Erfindung", einen unter allen Verhältnissen gefahrlosen Staubsauger zu schaffen, wird erfindungsgemäß in erster Linie dadurch erreicht, daß bei Anordnung des Motorgebläseaggregates und der anderen stromführenden Teile, wie Schalter und Steckkontakt, an einem aus Isolierstoff bestehenden Gehäusering zu beiden Seiten desselben innerhalb des Außengehäuses angeordnete Kappen angeschlossen sind, die zusammen mit dem Mittelteil ein das Motoraggregat umschließendes, vom Motor isoliertes Gehäuse bilden. Dabei ist erfindungsgemäß die an sich bekannte Unterteilung des äußeren Gehäuses des Staubsaugers so durchgeführt, daß die Endteile, die an den mittleren, aus dielektrischem Material ausgebildeten äußeren Gehäuseteil angeschlossen sind, derart ausgebildet sind, daß sie einerseits den eigentlichen Staubsack, andererseits evtl. besondere zusätzliche Feinfilter enthalten, welche Organe aus den leicht auseinandernehmbaren äußeren Gehäuseteilen des Staubsaugers in einfachster Weise entfernt und entleert bzw. ausgetauscht werden können.
Durch die neuartige Ausbildung des Staubsaugers gemäß der Erfindung, durch die die einzelnen im Staubsauger wirksamen Organe in besonderen Abteilen untergebracht sind und dadurch, daß zum Schutz gegen Berührung des Motors ein besonderes Innengehäuse in Verbindung mit dem mittleren Ringteil des Außengehäuses vorgesehen ist, werden nicht ■nur die 'einzelnen Innenorgane gut und unabhängig voneinander zugänglich, sondern es ist gewissermaßen bei normalem Staubsaugerbetrieb eine doppelte Isolation gegenüber spannungsführenden Teilen geschaffen und eine stets vorhandenbleibende kräftige einfache Isolation und Berührungsschutz gegenüber Teilen, die unerwünschterweise unter Spannung kommen können. Das den Motor umschließende und von ihm vollkommen clcktrisch isolierte Innengehäuse des Staubsaugers, das mit dem mittleren äußeren Staubsaugerring verbunden ist, stellt andererseits zusammen mit dem Motorvcntilatoraggregat eine marktfähige Einheit dar, die für den Versand bzw. für die Verpackung zweckdienlich ist und die gleichzeitig insofern eine wesentliche Vereinfachung und VerbiUigung bedeutet, als alle stromführenden Teile bzw. alle Teile, die der Stromzuführung dienen, mit dem dielektrischen Werkstoff des Mittelringes des Staubsaugergehäuses verbunden werden können.
In der beiliegenden Zeichnung bezeichnet 10 das eigentliche Gehäuse des Staubsaugers, an welches Endkappen 11 und 12 angeschlossen sind. Das somit gebildete Außengehäuse des Apparats nimmt einen Staubsack 13, das aus Motor 14 und Schleudergebläse 15 bestehende Motoraggregat und außerdem ein auswechselbares Zusatzfilter 16 auf. Zwischen den Gehäuseteilen 10 und 12 ist ein ringförmiges Organ 17 vorgesehen, in dem das Motorgcbläscaggregat vermittels Federn 18 elastisch gelagert ist. Der Ring 17 besteht aus Isolierstoff, so daß das erwähnte Aggregat in bezug auf die übrigen Teile des Apparats elektrisch isoliert ist. An dem Ring 17 sind auch ein Schalter 19 zum Ein- und Ausschalten des Motorstromes und außerdem die Steckerstiftc 20 befestigt. Diese letztgenannten Teile sind durch eine an dem Gehäuse lösbar befestigte Schutzkappe 21 gegen unbefugte Berührung abgedeckt. Zum Betätigen des Schalters 19 ist ein zweckmäßig aus Isolierstoff hergestellter Stab o. dgl. 22 in der Kappe2i verschiebbar gelagert.
An die Vorderseite des Ringes 17 sind ferner Kappen 23 und 24 angeschlossen, die das vordere Ende des Motorgebläseaggregats abdecken und eine Berührung dieser Teile verhindern, selbst wenn der Vorderdeckel 11 und der Staubsack 13 entfernt sein sollten. Die Kappen 23 und 24 sind mit Öffnungen 25 bzw. 26 ausgebildet, durch die die von den Ventilatoren angesaugte Luft streichen kann. An die Hinterseite des Ringes 17 ist eine gelöcherte Kappe 27 angeschlossen, durch die das Motoraggregat gegen unbefugte Berührung geschützt ist, selbst wenn die Kappe 12 entfernt sein sollte, beispielsweise zwecks Austausch des Filters 16. Die Kappen 23, 24 und 27 sind an den aus Isolierstoff hergestellten Ring 17 derart angeschlossen, daß sie gegen das Motorgebläseaggregat und die übrigen stromführenden Teile (Schalter 19, Steckeranschluß 20) völlig isoliert sind. Der

Claims (1)

  1. Ring ι γ ist an den Gehäuseteil io durch Schraubenbolzen 28 lösbar befestigt., so daß nach Abnahme der Kappe 12, die in an sich bekannter Weise durch Kniehebelverschlüsse ο. dgl. mit dem Gehäuse verbunden sein kann und nach Entfernung der Bolzen 28 und der Kappe 21 die aus dem Motorgebläseaggregat, dem Schalter und dem Steckeranschluß sowie den Kappen 23, 24, 27 bestehende Einheit als solche aus dem Außengehäuse des Apparats entfernt werden kann.
    Wie aus der Abbildung ersichtlich, ist der in der Zeichnung als Ausführungsbeispiel'der Erfindung dargestellte Apparat liegender Bauart auf einem aus zwei Schlittenkufen 29 bestehenden Stützgestell gelagert.
    P Λ T ]■: N X Λ NSPRUC II :
    Elektrisch angetriebener Staubsauger mit aus mehneren Teilen Zusammengesetztem Außengehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung des Motorgebläseaggregates und der anderen stromführenden Teile, wie Schalter und Steckkontakt, an einem aus Isolierstoff bestehenden Gehäusering'(i7) zu beiden Seiten desselben innerhalb des Außengehäuses (10, 12) angeordnete Kappen (23, 24 bzw. 27) angeschlossen sind, die zusammen mit dem Mittelteil (17) ein das Motoraggregat (14) umschließendes, vom Motor isoliertes Ge- ; häusc bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI38487D 1929-06-26 1929-06-26 Elektrisch angetriebener Staubsauger Expired DE591982C (de)

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