DE338522C - Elektrischer Starkstrom-Feueranzuender - Google Patents
Elektrischer Starkstrom-FeueranzuenderInfo
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- electrode
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B15/00—Implements for use in connection with stoves or ranges
- F24B15/005—Igniting devices; Fire-igniting fans
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
- Elektrischer Starkstrom-Feueranzünder. In der Hauptpatentschrift ist ein neuer elektrischer Starkstrom-Feueranzünder behandelt, bei welchem der zwischen zwei geeigneten Elektroden, z. B. zwischen Kohlenstäben entstehende Lichtbogen für die Zündung ausgenützt wird und dafür gesorgt ist, daß die Bedienung keine Geschicklichkeit erfordert. Die Bogenlichtelektroden stützen sich auf ein Widerlager aus feuerfestem Stoff, so daß sie entsprechend dem Abbrand nachgleiten können, und es kann die eine Elektrode von Hand der anderen bis zur Berührung genähert und dann der Wirkung einer Feder bis zu einem Anschlag überlassen werden, wobei der Lichtbogen entsteht und mit Sicherheit aufrecht erhalten bleibt, solange als für die Zündung erforderlich ist. Soll der Anzünder dann wieder außer Tätigkeit treten, so muß entweder der Strom durch irgendeinen Ausschalter unterbrochen werden oder es muß der Lichtbogen ausgeblasen werden.
- Damit nun dieses Ausblasen vermieden und die Anwendung eines besonderen Schalters entbehrlich gemacht wird, ist gemäß vorliegender zusätzlicher Erfindung an dem Anzünder eine einfache aber zweckmäßige Einrichtung angebracht worden, die es erlaubt, durch einen Handgriff den Lichtbogen ,rasch und sicher zu löschen.
- Zu diesem Zweck ist die Einrichtung so getroffen, daß die bewegliche Elektrode im Ruhezustand in größerer Entfernung von der anderen Elektrode sich befindet, als daß diese Entfernung bei der vorhandenen Spannung noch durch einen Lichtbogen überbrückt werden -könnte. Die bewegliche Elektrode bzw deren Führungsschlitten steht unter der Wirkung einer Feder, die sie von der anderen Elektrode wegzuziehen sucht und gegen deren Wirkung die bewegliche Elektrode behufs Zündung genähert werden muß.
- Ist dies geschehen, so erlaubt ein selbsttätig einfallender Anschlag der beweglichen Elektrode nur so weit unter der Wirkung der Rückzugfeder zurückzukehren, daß der hergestellte Lichtbogen bestehen bleiben kann. Um den Lichtbogen zum Erlöschen zu bringen, wird der selbsttätig eingefallene Anschlag wieder außer Wirkung gebracht, so daß die bewegliche Elektrode wieder in die Grundstelle zurückkehrt und dabei einen sehr großen Abstand von der anderen Elektrode hat, daß der Lichtbogen mit Sicherheit abreißt und dadurch erlöscht.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i ist eine Vorderansicht des Apparates nach Abnahme des Deckels, Fig. 2 . ist ein Schnitt nach Linie A-B, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. i. Die Platte a aus Isoliermaterial (z. B. Schiefer), die zweckmäßig mit Hohlräumen zur Aufnahme des Vorschaltwiderstandes ausgestattet ist, trägt die beiden in bekannter Weise in V-Form schräggestellten Elektrodenhülsen b und d, in denen die Bogenlichtkohlen i und k abwärts gleiten können. Während die- Führungshülse b an der Platte a befestigt ist, wird die Führungshülse d von einem Schlitten e getragen, der in einer Schlittenführung f mit Hilfe eines isolierten Handgriffes h entgegen der Wirkung der Feder g, die zugleich zur Stromzuführung dient, verschoben werden kann.
- Ein geeignet geformter Fortsatz am Schlitten e besitzt eine Sperrnase w, hinter welche unter der Wirkung des Gewichtes y ein mit dem isolierten Handgriff v ausgestatteter, um den Drehzapfen u schwingender Sperrhebel einfallen kann, der aber nicht verhindert, daB die Elektrode k der Elektrode i bis zur Berührung genähert wird, wie in Fig. i strichpunktiert angedeutet.
- Wird sodann nach Berührung der Elektroden i und k der Handgriff h losgelassen, so liegt der mit dem Handgriff v ausgestattete. Sperrhebel hinter der Nase w und- erlaubt dieser und dem Schlitten e sowie der Elektrode k nur so weit zurückzugehen, als nöt*- g und zweckmäßig ist, um einen zur Zündung geeigneten Lichtbogen entstehen und bestehen zu lassen.
- Ist nun die Zündung des Brennstoffes am Lichtbogen erfolgt, so kann der Handgriff v im Sinne des in Fig. a eingezeichneten Pfeiles nach hinten gedrückt werden, wobei der Sperrhebel um seinen Zapfen u schwingt und die Nase w freigibt. Nun kann der Schlitten e mit der Elektrode k unter Wirkung der Feder g in die Grundstellung, d. h. in solche Entfernung von der Elektrode i zurückkehren, daß der Lichtbogen mit Sicherheit abgerissen wird.
- Zur seitlichen Führung des Sperrhebels v kann , ein mit Führungsschlitz versehener Pfosten x in der Grundplatte a vorgesehen sein.' Zur Unterstützung der Wirkung des Belastungsgewichtes y oder an dessen Stelle kann auch eine Druckfeder z auf den Hebel v wirken, wie in, Fig. i und 2 angedeutet.
- Die Einfachheit der Bedienung des neuen Apparates liegt auf der Hand. Von den beiden aus dem Gehäuse hervorragenden Handgriffen dient der eine (h) zum Zünden, der andere (v) zum Löschen, und es genügt sowohl zum Zünden wie zum Löschen eine einfache Bewegung des betreffenden Griffes ohne Aufwendung irgendwelcher besonderer Aufmerksamkeit oder Geschicklichkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Starkstrom-Feueranzünder nach Patent 338521, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegen der Wirkung einer Rückstellkraft (Feder g) der festen Elektrode (i) bis zur Berührung zu nähernde Elektrode (k) einem den Brennabstand sichernden Anschlag (w) ausgesetzt ist, der wirkungslos gemacht werden kann, um der beweglichen Elektrode (k) zu gestatten, unter der Wirkung der Rückstellkraft (g) sich so weit von der festen Elektrode (i) zu entfernen, bis der Lichtbogen zwischen beiden abreißt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338522T | 1920-10-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338522C true DE338522C (de) | 1921-06-21 |
Family
ID=6222646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920338522D Expired DE338522C (de) | 1920-10-05 | 1920-10-05 | Elektrischer Starkstrom-Feueranzuender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338522C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102016002533A1 (de) * | 2016-03-01 | 2017-09-07 | Karl Stefan Riener | Kontaktzündeinrichtung für Biomassefeuerung |
-
1920
- 1920-10-05 DE DE1920338522D patent/DE338522C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102016002533A1 (de) * | 2016-03-01 | 2017-09-07 | Karl Stefan Riener | Kontaktzündeinrichtung für Biomassefeuerung |
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