DE591633C - Feuerungswand - Google Patents

Feuerungswand

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DE591633C
DE591633C DEB157213D DEB0157213D DE591633C DE 591633 C DE591633 C DE 591633C DE B157213 D DEB157213 D DE B157213D DE B0157213 D DEB0157213 D DE B0157213D DE 591633 C DE591633 C DE 591633C
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DE
Germany
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stones
stone
furnace
shoulder
cross struts
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DEB157213D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/0003Linings or walls
    • F27D1/004Linings or walls comprising means for securing bricks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

  • Feuerungswand Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerungswand, bei der in an sich bekannter Weise die an waagerecht angebrachten Querstreben aufgehängten Steine durch die Zwischenräume der Querstreben nach'außen herausgenommen und ausgewechselt - werden können.
  • Das Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß je zwei übereinanderliegende Längsreihen von Feuerungssteinen, die zu= sammen den Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Querstreben ausfüllen, mit stufenförmig abgesetzten und geneigten Stützflächen versehen sind. Diese Flächen bewirken, daß die Steine unter, der Wirkung der Schwere in ihre Innenlage gleiten.- Damit ergibt sich eine Erleichterung hinsichtlich der Auswechselung- der Steine nach der Außenseite der Wand hin, da man zu diesem Zweck das Herausschieben durch Druck auf die Steine von der Feuerseite aus unterstützen kann.
  • Bei der Erfindung gibt es im Gegensatz zu bekannten älteren Ausführungen zwischen jedem Paar von Querstreben nur zwei horizontale Reihen von Steinen. Dadurch, daß die Steine geneigte und stufenförmig abgesetzte Flächen haben, sind sie gezwungen, ihre innere Lage unter der Schwerkraft einzunehmen, und sie werden in dieser inneren Lage durch die Querstreben gehalten. Die Gefahr, daß die Steine durch Erschütterungen nach außen fallen,- ist damit vollkommen beseitigt.
  • Die Besonderheiten der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich und nachstehend erläutert. Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel, das im übrigen nicht als Beschränkung der Erfindung zu werten ist.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Feuerungsward gemäß der Erfindung.
  • Fig.-z ist eine schematische Ansicht der Feuerungswand von innen, während diese aufgebaut wird.
  • Fig. 3 ist eine gleiche Ansicht von außen. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Metallgestell der Feuerungswand aus einer Mehrzahl paralleler, aufrecht stehender Doppel-T-Träger i i, die geeigneten Abstand voneinander haben und durch Bolzen 1a oder andere Befestigungsmittel mit der erforderlichen Zahl waagerechter Ouerver steifungen 13 verbunden sind. Diese Querversteifungen haben, wie aus Fig. i ersichtlich, Z-Profil. Der äußere obere Flansch i¢ liegt gegen die Doppel-T-Trägeri-i - an und enthält die Befestigungsmittel 12. Der waagerechte Teil 15 der Querträger 13 bildet eine Auflagefläche, auf die weiter unten noch näher Bezug genommen wird. Ebenso ist der vordere Flansch 16, der senkrecht abwärts gebogen ist, für den später beschriebenen Wandaufbau von Bedeutung.
  • Als Wandsteine gelangen zwei verschiedene Steinformen 17 und 18 zur Verwendung. Sie werden abwechselnd in waagerechten Reihen verlegt, wobei die Steine 17 auf den waagerechten Flächen 15 der Z-Träger aufruhen, während die Steine 18 auf den Steinen 17 liegen und diese Steine gleichzeitig festhalten.
  • jeder Stein 17 hat eine flache senkrechte rückwärtige Fläche i g, welche gegebenenfalls gegen den Flansch 14 anliegen bann, und eine waagerechte Fläche 21, die sich über die Breite des Steines erstreckt und so bemessen ist, daß sie eine gute und sichere Auflage auf dem Steg 15 findet.
  • Außerdem besitzt der Stein 17 eine senkrechte untere rückwärtige oder Außenfläche 22, die gegen die innere Fläche des abwärts gerichteten. Flansches 16 anliegen kann, jedoch kann auch gelegentlich ein geringer Zwischenraum zwischen den beiden Flächen vorhanden sein. Schließlich ist an dem Stein noch die Fläche 2o zu erwähnen, die innen zur Feuerung liegt und senkrecht abschneidet. Es ist dies die Steinseite, die der Hitze der Feuerung ausgesetzt wird.
  • Die übrige Gestaltung des Steines ist am besten aus der Zeichnung zu erkennen. Man sieht als obere Begrenzung eine schräg nach unten abfallende Fläche 23, die in der Mitte eine Schulter oder einen Ansatz 24 aufweist. Die Unterseite des Steines ist ebenfalls zur Feuerung hin nach unten geneigt und bildet eine Fläche 25 mit einer Zwischenstufe 26.
  • Jeder Stein 18 besitzt eine Unterseite, die das Spiegelbild der Oberseite 23 des Steines 17 ist. Er besitzt ebenfalls eine Fläche 27, die zur Feuerung hin nach unten geneigt ist, und eine Stufe entsprechend der Stufe 2,I. Die Oberseite des Steines 18 ist mehrfach gestuft. Sie besitzt auf ihrem vorderen Teil eine nach unten geneigte Fläche 28 mit einer der Stufe 26 Entsprechenden Stufe.
  • Außerdem erhebt sich auf der Oberseite des Steines 18 ein Ansatz oder eine Schulter 29, die von dem abwärts gerichteten Flansch 16 hintergriffen werden kann.
  • Aus der Zeichnung ist deutlich ersichtlich, daß, wenn die Steine 17 und 18 übereinanderliegen, die Innenflächen 2o genau miteinander abschließen.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Steine 17 der einzelnen Reihen gegenüber den Steinen 18 der folgenden Reihe versetzt, so daß die Steinstöße in gegenseitig gebrochenen Linien verlaufen.
  • Auf Grund der Stufen in den Ober- und Unterflächen der Steine und der Versetzung der Steine in den aufeinanderfolgenden Reihen ergibt sich ein sehr wirksamer Schutz des Metallgerüstes gegen die Hitze der Feuerung.
  • Unbedingt notwendig ist allerdings die Versetzung der Steine in den einzelnen Steinreihen nicht, man kann gegebenenfalls auf sie verzichten. Auch auf den stufenförmigen Aufbau der Steinober- und -unterflachen kann gegebenenfalls verzichtet werden, und der Grad der Neigung der Berührungsflächen der Steine kann irgendwie je nach den vorliegenden Umständen sein, so daß sich auf jeden Fall die besten Arbeitsbedingungen ergeben.
  • Nimmt man an, daß alle Steine in ihrer richtigen Lage in der Wand sitzen, so ist offensichtlich, -daß ein oder mehrere Verriegelungssteine oder Schlüsselsteine i8 von der Außenseite entfernt werden können, indem man die Steine, wie dies mit punktierten Linien in Fig. i gezeigt ist, einfach herauszieht. Dadurch lassen sich die Steine 18 jederzeit bequem auswechseln.
  • Soll einer der Steine 17 entfernt werden und gelangen Steinreihen zur Verwendung, die gemäß Fig. 2 gegeneinander versetzt sind, so entfernt man einen der beiden Steine 18, der unmittelbar über dem Stein 17 liegt, der ausgewechselt werden soll, und während er dann diesen Stein 17 durch die geschaffene Wandöffnung hindurchgreifend festhält, um zu verhindern, daß der Stein nach innen in die Feuerung stürzt, entfernt er den anderen überliegenden Stein 18, worauf er dann den Stein 17 von der Außenseite der Wand her bequem herausnehmen kann, indem er ihn in den Raum hochhebt, der von den Steinen 18 frei gemacht ist.
  • Beim Aufbau der Mauer wird zuerst der Stein 17 auf den Eisenrahmen aufgesetzt, was ebenfalls von der Außenseite der Wand her geschieht. Dann folgen ein oder mehr Verriegelungssteine 18, die ebenfalls, von der Außenseite eingeschoben werden, und diese Verriegelungssteine geben die Sicherheit gegen eine Einwärtsverschiebung der Steine 17.
  • Es ist leicht zu erkennen, daß die Steine 18 unter normalen, Bedingungen sieh nicht einwärts bewegen knnen, da durch den Eingriff ihrer Teile i9, 2o mit den Flanschen 16 dies verhindert wird. Ebensowenig können die Steine 17 sich einwärts bewegen, weil sie durch die Steine 18 festgehakt werden.
  • Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß die neue Wahd einen sehr einfachen Aufbau hat und daß die wärmeisolierenden und wärmestrahlenden Steine jederzeit von außen her ausgewechselt werden können, wenn es die Betriebsverhältnisse erfordern.
  • Wie bereits erwähnt, beschränkt sich die Erfindung nicht auf die besondere Ausgestaltung, wie sie in der Zeichnung wiedergegeben ist. So z. B. ist es nicht notwendig, daß die Steine 17, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist, eine abgerundete Kante 31 aufweisen, wenn auch diese unter bestimmten Verhältnissen günstig ist.
  • Wenn es sich darum handelt, ganze senkrechte Reihen von Steinen zu entfernen, zeigt sich ein,. besonderer Vorteil des neuen Wandaufbaues. Es genügt, einige der obersten Steine zu entfernen und von hier an die Wand streifenweise abzubauen. Die Steine 17 können gegen die Flansche t. und 16 entweder gleichzeitig oder auch nur gegen einen Flansch anliegen. Man erreicht hierdurch eine sichere Lage der Steine. Unter Umständen kann man die zerbrochenen oder zerstörten Steine, statt -sie in der beschriebenen Weise auszubauen, einfach zerschlagen, um sie in die Feuerung hineinzustoßen und an ihrer Stelle unmittelbar neue Steine zu setzen.
  • :Mitunter ist es auch wünschenswert, die Steine 17 und 18 durch ein Bindemittel, welches. für hohe Temperaturen beständig ist, zu verbinden, so daß alle Steine einen einheitlichen festen zusammenhängenden Aufbau bilden. Auch dann ist eine Instandsetzung einzelner zerbrochener Steine nicht besonders schwierig. Es genügt, in dem Umkreis der Ausbesserungsstelle die Steine zu entfernen, wie dies vorstehend beschrieben wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Feuerungswand mit an waagerecht angebrachten Querstreben aufgehängten Steinen, die durch die Zwischenräume zwischen den Querstreben nach außen herausgenommen und ausgewechselt werden können, gekennzeichnet durch die paarweise Anordnung von zwei übereinander angeordneten Steinen (17, 18), die zusammen deri Zwischenraum zwischen je zwei Querstreben (13) ausfüllen, an ihren oberen und unteren vom Nachbarstein berührten Flächen nach dem Feüerungsraum zu schräg abfallen und von denen der untere Stein (17) mit einer waagerechten Fläche (21) auf dem ebenfalls waagerechten Steg (15) der Querstrebe (13) aufliegt und auf seiner oberen Fläche (23) eine Schulter (2¢) besitzt, gegen die sich mit einem entsprechenden Ansatz der obere Stein (18) anlegt, der auf seiner Oberseite eine zweite Schulter (29) besitzt, die von dem abwärts gerichteten Flansch (16) der Querstrebe (13) hintergriffen wird, so daß sich eine Anordnung ergibt, bei der die Steine rückwärts durch die Zwischenräume zwischen den Querstreben (13) herausgezogen werden können, dagegen nach Einsetzen durch die Schwerkraft in ihrer Lage bleiben.
DEB157213D 1932-08-30 Feuerungswand Expired DE591633C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE591633C true DE591633C (de) 1934-01-26

Family

ID=583799

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB157213D Expired DE591633C (de) 1932-08-30 Feuerungswand

Country Status (1)

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DE (1) DE591633C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9212715U1 (de) * 1992-09-22 1992-12-24 Jünger & Gräter GmbH Feuerfestbau, 6830 Schwetzingen Bausatz zur Herstellung und dauerhaften Gewährleistung der Dehnungsfugen in einem Mauerwerk von Verbrennungsanlagen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9212715U1 (de) * 1992-09-22 1992-12-24 Jünger & Gräter GmbH Feuerfestbau, 6830 Schwetzingen Bausatz zur Herstellung und dauerhaften Gewährleistung der Dehnungsfugen in einem Mauerwerk von Verbrennungsanlagen

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