DE413205C - Kettenrost - Google Patents

Kettenrost

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DE413205C
DE413205C DEST36491D DEST036491D DE413205C DE 413205 C DE413205 C DE 413205C DE ST36491 D DEST36491 D DE ST36491D DE ST036491 D DEST036491 D DE ST036491D DE 413205 C DE413205 C DE 413205C
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grate
plates
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ioo
chains
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DEST36491D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Kettenrost. Die Erfindung betrifft Kettenroste, die aus einzelnen endlosen Rostketten mit zwischen ihnen liegenden festen Düsenstäben bestehen. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin,. daß Stützbrücken vorgesehen sind, die eine Fortsetzung der festen Düsenstäbe bilden, und die Mittel sowohl für den Luftabschluß am hinteren Rostende als auch die hintere Kettenradwelle tragen. Der Rost ist hierbei mit Einrichtungen versehen, durch die der Durchtritt von überschüssiger Luft an den Seiten und am hinteren Ende des Rostes verhindert wird. Ferner ist gemäß der Erfindung in dem Rost eine Abstreif- und Schüttelvorrichtung angebracht, durch die die Rückstände aufgerüttelt und schließlich in die Aschensammelkammer abgestoßen «-erden. Auf diesem \Vege gleitet die Asche über in den Abschluß platten durch Rippen gebildete Taschen hinweg, die sich dabei mit Asche füllen und dadurch eine feuerfeste Bekleidung des Rostes herbeiführen.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht: Abb. i ist ein senkrechter Querschnitt. Abb.2 zeigt die Hauptteile von oben gesehen, teilweise im wagerechten Schnitt.
  • Abb. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 3-3 in Abb. 2.
  • Abb. 4. ist ein senkrechter Teilschnitt nach Linie d.-4 in Abb. 2.
  • Abb. 5 ist ein senkrechter Querschnitt nach Linie 5-5 in Abb.4.
  • Abb.6 ist ein Schnitt nach Linie 6-.6 in Abb. 5.
  • Abb. 7 ist eine Draufsicht des hinteren Endes, das die Lagerböcke des Rostes trägt. Abb. 8 ist eine Seitenansicht dazu.
  • Abb. 9 ist ein Schnitt nach Linie 13-r3 in Abb. B.
  • Abb. io ist ein Schnitt nach Linie 14-r4 in Abb. B.
  • Abb. l i ist ein Schnitt nach Linie 15-15 in Abb. B.
  • Abb. 12 bis 17 sind Einzeldarstellungen. Abb. 18 ist eine Seitenansicht der inneren Seite eines Rahmenteiles.
  • ' Abb. i9 bis 23 sind weitere Einzeldarstellungen.
  • Hierbei beziehen sich die die Schnittlinien bezeichnenden Ziffern in den Abb. I2 bis 23 auf die Zahlen der betreffenden Abbildungen.
  • Der schräg liegende Rost ist abwechselnd aus festliegenden, mit Windlöchern oder Düben versehenen Platten oder Stäben und aus umlaufenden Ketten Goa gebildet. Die Ketten bestehen aus einander überlappenden Gliederplatten hoc, die durch Bolzen 6o° miteinander verbunden sind, und in denen sich Luftkanäle 6of befinden. Auch die festliegenden Düsenstäbe hob bestehen aus einer Anzahl einander überlappender Platten, die durch Bolzen miteinander verbunden sind.
  • An den beiden Enden des Rostes sind Wellen 65, 66 gelagert, die die Kettenräder tragen. Die Kettenräder 67 befinden sich auf der Welle 65, mit der sie sich drehen, und die Welle 66 trägt lose die Kettenräder 68. An den Seiten des Rostes befinden sich ebenfalls aus einzelnen Teilen zusammengesetzte Rahmen 75. Die Teile des Seitenrahmens sind miteinander verbunden und auf einem Betonfundament gelagert, während die Mittelteile des Rahmens auf dem Fundament B, C und Pfosten 8o, 81 gelagert sind. Zwischen den Seitenrahmen sind Querträger 83 bis 87 angeordnet, die zweckmäßig aus j-Eisen hergestellt sind. Zwischen diesen Trägern und mit deren oberem Flanschen durch Bolzen 89 verbunden, sind die Träger 9o (Abb. 2, 3, 4.) für die Düsenstäbe angeordnet.
  • Am hinteren Ende des Rostes und in gleicher Linie mit den festen Düsenstäben befinden sich die in Abb. 4, 7 und 8 dargestellten Böcke ioo, von denen aus sich je ein Arm iooa nach vorn erstreckt. Die Arme haben seitliche Ansätze oder Lappen loob, die bei den benachbarten Böcken einander abstützen und deren obere Flächen ein wenig über die oberen Flächen der Platten looa vorspringen. Der Abstand zwischen den Schultern ist ungefähr gleich der Dicke der Düsenstäbe, um eine Fortsetzung von deren Sitzen zu bilden. Zwischen den Platten Iooa ist an deren vorderem Ende eine Verdickung iooe vorgesehen, die zwecks Aufnahme eines Bolzens ioz (Abb. 4.) mit einer Bohrung versehen ist. Mittels der Bolzen ist der Lagerbock ioo an dem Träger 87 festgeschraubt. Der Lagerbock hat einen gabelartigen Teil ioof, mit dem er die Welle 66 umfaßt, und ein kleiner Block 103 ist in den Schlitz eingepaßt und darin mittels eines Bolzens (Abb. 4) befestigt, wodurch mit dem Lagerbock ioo ein weiteres Lager für die Welle 66 gebildet ist. Der plattenartige Teil I ooh des Lagerbockes i oo ist bei ioof halbzvlinderförmig gekrümmt, uni den Bolzen zur Befestigung des Teiles i oo auf der Welle 66 (Abb. .l, 8 und i i) auf -zunehmen. Der Teil iooh des Lagerbockes ist von einem Flansch Look umgeben, dessen unterer Teil verbreitert ist und Löcher zur Aufnahme von Bolzen hat, mittels deren die Böcke ioo an den Querträgern 107 angeschraubt sind. Auf (lern oberen Teil des Flansches Look ist der Kanal ioo"t für den Bolzen 1o8 vorgesehen. Ein Sitz Ioo° ist oben am Flansch vorgesehen, dessen Zweck weiter unten angegeben ist. Unterhalb des Sitzes ioo° sind die Sitze ioo", die durch ein -vorspringendes Zwischenstück ioor (Abb. 8 und io) gebildet sind. Quer zu dem Roste sind an dessen hinterem Ende gekrümmte Platten iio vorgesehen, die den -hinteren- Abschluß bilden. Diese Platten haben einen gekrümmten Teil. iio^, auf den durch Längsünd Querrippen iiof' (Abb. 12) flache Taschen gebildet sind, die sich beim Hinübergleiten der Asche in den Aschenfall 53 mit Asche füllen, wodurch eine feuerfeste Bekleidung des Rostes gewährleistet wird.
  • Die Platten i io haben am oberen Ende nach vorn vorspringende Teile i ioc und abwärts sich erstreckend unterstützende seitliche Lappen i iod und mittlere Lappen i iox. Die Ansätze i i od ruhen auf entsprechenden Sitzen ioo° der Böcke ioo, und zwar ruht ein Lappen i iod jeder anliegenden Platte i io auf dem Sitz ioo° desselben Lagerbockes ioo, und jede Platte i i o dient dazu, den Zwischenraum zwischen einem Paar benachbarter Böcke ioo zu überbrücken. Am oberen Teile der inneren Fläche der Platten i io ist der nach innen vorspringende mittlere Lappen i ioe vorgesehen, der mit dem hinteren Ende eines Abstreifers 15o (Abb. 14 bis 17) in Eingriff kommt. An jeder Seite der gekrümmten Wand iioa ist eine halbkegelförmige Aussparung bzw. Z"ertiefung i i of, i iog vorgesehen, die, wenn die Platten i io zusammengesetzt-sind, Versenkungen und Löcher zur Aufnahme von Schraubenbolzen 1o8, io8a bilden (Abb.4). Diese Versenkungen werden nach dem Zusäm.mensetzen zweckmäßig mit feuerfestem Zement o. dgl: verschmiert. An der einen Seite ist jede Wandplatte mit einem vorspringenden Lappen oder Flansch Iioh versehen, der dünner ist als die Platte und in passende Aussparungen iiol der benachbarten Platte paßt.
  • An der Innenseite der Platten iio ist eine X"erstärkungsrippe Ilok angeordnet, die nicht ganz- bis zu dem unteren Ende der Platte reicht. Der untere Teil der Platten springt zurück und hat zu beiden Seiten der Rippe Ilok je eine Versteifungsrippe IIon, die sich gegen den Querträger .107 legt (Abb. 4). Die unteren Enden der Platten i io mit den Rippen iion stützen sich auf einen nach hinten vorspringenden Teil eines Flansches i i 5a einer Querplatte 115, die sich zwischen den Seitenwangen des Rahmens erstreckt und auf dem Fundament G aufruht (Abb.4).
  • Zwischen dem hinteren .Ende jedes der Düsenroststäbe und den hinteren gekrümmten Platten i io ist ein kastenartiges Einsatzstück 130 (Abb.4 und ig bis 23) vorgesehen. An dessen vorderem Ende ist unten ein Auge 130' angeordnet, das zwischen den Seitenplatten iooa des Lagerbockes ioo zu liegen kommt, wo sich auch die Öffnungen (ioox) befinden, die zur Aufnahme von Bolzen dienen (Abb. 8). In dem Kasten 130 ist.ein um den Punkt 135d in der Bohrung I3oe drehbares Schüttelelement 135 gelagert. jedes dieser Schüttelelemente hat einen nach unten vorspringenden flossenartigen Lappen, der mit einer Bohrung 135e versehen ist. Der vordere Rand 135d des Schüttelelements 135 ist um 135e kreisbögenartig gekrümmt. Ein Anschlag 135e des gekrümmten Teiles 135d begrenzt den Ausschlag des Schüttelelements nach oben. Von jedem Schüttelelement erstreckt sich ein Hebel 136, der mit dem flossenartigen Lappen 135e und mit dem Arm 137 (Abb. 4) gelenkig verbunden ist. Eine Schwinghebelwelle 138 ist für jede Gruppe von Schüttelelementen vorgesehen, so daß diese gruppenweise bewegt werden können. Durch derartige Gruppen von Schüttelelementen können verschiedene Stellen des Aschen- und Brennstoffbettes über dem Roste aufgebrochen und aufgerüttelt werden.
  • Es ist ersichtlich, daß je ein Schüttelele-:nent in gleicher Linie mit je einem der festen Düsenroststäbe liegt und daß die Asche .und der unv erbrannte Brennstoff am unteren Ende des Roststabes, bevor sie in den Aschenfall gelangen, .durchgerührt ,werden; es ist auch klar, daß dadurch die Abführung der .Brennstoffrückstände von dem Rost in den Aschenfall erleichtert und gefördert wird. Zwischen den. kastenartigen Teilen 130 sind die Abstreifer i5o (Abb. 15 bis 17) angeordnet, die keilförmig nach vorn zulaufen und ansteigende Rippen i5ob tragen. Aui hinteren Ende haben diese Abstreifer dünnere Flanschen i5oc mit abgeschrägten Öffnungen 150d und Schultern iSoe.
  • Diese Abstreifer werden dadurch an den oberen Enden der gekrümmten Platten i io angebracht, daß sie in schräger Lage mittels der Flanschen i5oc unter dem oberen vorspingenden Teil Iioc der Platten iio eingeschoben werden, wobei die Lappen i iox in die Öffnungen i5od passen und das hintere Ende der Flanschen i5oc auf dem Vorsprung iioe aufruht (Abb. 3). Der vordere Teil der Abstreifer ruht auf den Rostketten, und da die Abstreifer und Ketten im wesentlichen die gleiche Breite haben, so verhindern die K etten ein Loskommen der Abstreifer von den Platten iio.
  • Wie im bsonderen Abb. 5 erkennen läßt, sind die Seitenwandungen im größeren Teil ihrer Länge mit überlappenden, nach innen vorspringenden Oberteilen 175 versehen, an denen Lagerböcke 176 mittels Schrauben 177 befestigt sind, wobei diese Böcke bis zur Hälfte der Düsenrostbalken vorspringen. Die überlappenden Teile 175 der Seitenrahmen sind, wie dies bei 175a (Abb. 2) punktiert angedeutet ist, weggeschnitten, und Blöcke i80 sind vorgesehen, die auf den Seitenrahmen ruhen und nach unten vorspringende Teile 18o haben (Abb. 2 und 18). Diese Blöcke haben überlappende Teile i8ob, die mit den anliegenden Abstreifern i50 in Berührung kommen. Hinter dem Teil 180b ist ein Absatz i8oe, in den der Vorsprung i8od einspringt. Die anstoßende Platte iio hat einen Ansatz i iod, der zwischen den Zapfen i8od und die Schulter 180e paßt. Auf diese Weise kommen die überlappenden Teile 175 der Seitenrahmen und Teile 180b der Blöcke i 8o in Berührung mit den anliegenden Ketten auf den Seiten des Rostes und verhindern dadurch den unmittelbaren Durchgang von falscher Luft an den Seiten und zwischen dem Rost und den gekrümmten Platten.
  • Der Seitenrahmen ist hinten mit einem geflanschten Lagersitz 185 versehen, auf dem das Ende der Welle 66 für die leerlaufenden Kettenräder gelagert ist, wobei die Welle durch einen (Querbolzen 186 auf ihrem Sitze gesichert ist.
  • Die Seitenrahmen sind mit nutenartigen Einsprüngen versehen, damit die Welle von oben auf ihren Sitz 185 niedergelassen werden kann; es wird dadurch eine breite Lagerfläche durch die Flanschen 185a geschaffen. Ein nach unten vorspringender Teil 180a des Blockes i80 paßt in den zurückspringenden Teil des Seitenrahmens.
  • Es ist ersichtlich, daß, wenn die Luftkammer 52 unter dem Rost in Verbindung mit der äußeren Atmosphäre oder einem Gebläse steht, die Luft daran verhindert wird, an den Seiten der Feuerung oder am hinteren Ende als sogenannte falsche Luft durchzublasen.
  • Die Abstreifer und Schüttelelemente 135 mit den zugehörigen kastenartigen Rostteilen 13o bilden eine Abschrägung, durch die die Fortbewegung der Asche verzögert wird, so claß die unverbrannte Kohle enthaltende Aschenschicht an dieser Stelle sich etwas staut, wodurch das Ausbrennen 'der Rückstände gefördert wird. Wenn sich zu viele Rückstände ansammeln, so können sie durch Ingangsetzen der Schüttelelemente leicht auf rlie Platte 121 befördert werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜCHE: i. Kettenrost, bestehend aus einzelnen endlosen Rostketten mit zwischen ihnen liegenden festen Düsenstäben, gekennzeichnet durch auf Querträgern (87, 107) gelagerte Stützbrücken (ioo), die eine Fortsetzung der Auflager für die Düsenstäbe bilden und die Mittel (i i o, 130, 150) für den Luftabschluß am hinteren Rostende sowie die Welle (66) der hinteren Kettenräder (68) tragen.
  2. 2. Kettenrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbrücken (ioo) Roststäbe (i30) tragen, die Fortsetzung der Düsenstäbe (60b) darstellen und mit Schlitzen versehen sind, in denen zwecks Ascheentfernung aus der Rostfläche herausdrehbare Roststäbe (135) gelagert sind.
  3. 3. Kettenrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbrücken (i oo) j e eine die Öffnungen zwischen ihnen überbrückende Luftabschlußplatte (i i o) lösbar tragen, mit der ein mit den Rostketten (6o) zusammenarbeitender, mit Nuten (150b) versehener Abstreifer (I50) lösbar verbunden ist. 4.. Kettenrost nach den Ansprüchen t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Abschlußplatte (iio) durch Rippen (I Job) an der Außenfläche Taschen für die Asche bildet sowie seitlich mit Ausnehmungen (IIog) für den Durchtritt von Befestigungsbolzen (1o3) versehen ist.
DEST36491D Kettenrost Expired DE413205C (de)

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