DE59061C - Bei Strafsenfuhrwerken mit drehbarem Vordergestell Ersatz der Wagenfedern und zugleich des Spannhagels sowie der Drehkränze durch einen Luftbuffer - Google Patents

Bei Strafsenfuhrwerken mit drehbarem Vordergestell Ersatz der Wagenfedern und zugleich des Spannhagels sowie der Drehkränze durch einen Luftbuffer

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DE59061C
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Germany
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strafing
wagons
replacement
front frame
turntables
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT59061D
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Original Assignee
A. REPPMANN, Dr. med., in Moskau, Rufsland
Publication of DE59061C publication Critical patent/DE59061C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/02Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies
    • B62D7/023Steering turntables

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. November 1890 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Strafsenfuhrwerke mit drehbarem Vordergestell und betrifft eine Einrichtung an denselben, bei welcher die vorderen Wagenfedern, der Spannnagel und die Drehkränze durch einen einzigen Luftbuffer ersetzt sind, dessen Cylinder am Wagenkasten beweglich und dessen Kolben an der Vorderachse fest angebracht ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellen die Fig. i, 2, 3 und 4 bezw. einen Längsschnitt, eine Seitenansicht, eine Oberansicht und einen Grundrifs des Luftbuffers dar, während die Fig. 5 die Anordnung des Luftbuffers an dem Vordergestell eines Wagens veranschaulicht.
Der Buffer · besteht aus einem oben geschlossenen, innen ausgedrehten und geschliffenen Gufscylinder C und einem in demselben verschiebbaren und drehbaren gufseisernenKolbenP.
Das untere Ende des im Cylinder C befindlichen Kolbens P ist viereckig und plattenförmig gestaltet, Fig. 4, hat vier Löcher L und wird mittelst vier Bolzen an der Vorderachse, in der Mitte derselben befestigt, Fig. 5. Das obere, im Cylinder befindliche Ende des Kolbens, Fig. ι, welcher der Gewichtsverminderung wegen hohl und möglichst dünnwandig ist, wird zur Dichtung mit einem Leder- oder Gummiringe R versehen,, der mit Hülfe der Schraube s und der Holzscheibe ff an dem Boden des Kolbens befestigt ist.
Der Cylinder C ist seitlich mit zwei gegenüberstehenden Zapfen Z ausgerüstet, mittelst welcher er in am Wagenkasten befestigten Gabeln so gelagert wird, dafs er in Bezug auf die Längsachse des Wagens nach rechts oder links schwingen kann, Fig. 5. Diese bewegliche Lagerung des Cylinders hat den Zweck, das Ecken zu verhüten, wenn das Fahrzeug seitlich ungleich belastet ist, und die freie Bewegung der Vorderachse zu ermöglichen.
Wegen der verhältnifsmäfsig geringen Wandstärke besitzt der Cylinder in der Gegend der Zapfen eine ringförmige Verdickung, und aulserdem gehen noch von den Zapfen ringförmige Verstärkungen aus.
Im Boden des Cylinders befindet sich ein Verschlufsbolzen S, der mit einer Lederscheibe abgedichtet ist. Wenn der Kolben P an der Vorderachse befestigt und der Cylinder C auf denselben gesteckt ist, so wird der Verschlufsbolzen S herausgenommen und durch die Oeffnung des Cylinderbodens so viel OeI oder Glycerin gegossen, bis der Abdichtungsring des Kolbens völlig bedeckt ist. Dann wird der Bolzen S wieder eingeschraubt und der Cylinder C in den am Wagenkasten befestigten Gabeln gelagert. Durch das Gewicht des Wagens und noch mehr durch die Belastung wird dann der 'Cylinder auf dem Kolben so weit nach unten geschoben, bis die über dem letzteren befindliche Luft hinreichend zusammengedrückt ist, um der Belastung durch den Wagen das Gleichgewicht zu halten. ■ Dies hat auch zur Folge, dafs der Rand des Ringes R, Fig. i, an die Cylinderwandung geprefst wird und einen gänzlich luftdichten Verschlufs sichert.
Es empfiehlt sich, bei Anwendung der beschriebenen Einrichtung, durch welche, wie ersichtlich, der Spannnagel und die Drehkränze überflüssig werden, auch die hinteren Wagenfedern durch zwei Luftbuffer von gleicher Beschaffenheit zu ersetzen, deren Cylinder beweglich am Wagenkasten und deren Kolben fest an der Hinterachse angebracht sind, so dafs der ganze Wagenkasten auf drei Luftbuffern ruht, von denen die beiden hinteren symmetrisch zur Mitte des Wagens auf der Hinterachse angeordnet sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Strafsenfuhrwerken mit drehbarem Vordergestell der Ersatz der Wagenfedern durch einen Luftbuffer, welcher aus einem oben geschlossenen, mittelst Zapfen (Z) in Gabeln, welche am Wagenkasten befestigt sind, drehbar gelagerten Cylinder (C) und aus einem in der Mitte der Vorderachse befestigten, in dem Cylinder sich luftdicht auf- und abbewegenden Kolben (P) besteht, durch welche Einrichtung zugleich der Spannnagel und die Drehkränze erübrigt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT59061D Bei Strafsenfuhrwerken mit drehbarem Vordergestell Ersatz der Wagenfedern und zugleich des Spannhagels sowie der Drehkränze durch einen Luftbuffer Expired - Lifetime DE59061C (de)

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