DE5901C - Zuführungswalzen für den Strohschüttler an Dreschmaschinen - Google Patents

Zuführungswalzen für den Strohschüttler an Dreschmaschinen

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DE5901C
DE5901C DE18785901D DE5901DD DE5901C DE 5901 C DE5901 C DE 5901C DE 18785901 D DE18785901 D DE 18785901D DE 5901D D DE5901D D DE 5901DD DE 5901 C DE5901 C DE 5901C
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Germany
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straw
grain
feed rollers
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DE18785901D
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TH. MENSING, Maschinenfabr., in Sülfeld bei Fallersleben
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

1878.
Klasse 45.
TH. MENSING in SÜLFELD bei FALLERSLEBEN. Zuführungswalzen für den Strohschüttler an Dreschmaschinen.
Zusatz-Patent zu No. 755 vom 19. August 1877.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. October 1878 ab. Längste Dauer: 18. August 189z.
Die neue Erfindung ist auf der Zeichnung an einer Stiften-Dreschmaschine angebracht und mit I und II bezeichnet.
Durch sie erhält man von Spitzdreschmaschinen ebenso schlankes Stroh wie es Breitdreschmaschinen liefern, nur hat man den gemeinschaftlichen Vortheil, dafs das Herumfliegen des Korns ganz abgestellt wird.
Die Verbesserung besteht in zwei Walzen, diese dürfen beliebig grofs oder klein, aus Holz, Eisen, Metall, Leder oder dergleichen gearbeitet sein. Es müssen die Umdrehungen derselben im Verhältnifs zu denen der Dreschtrommel stehen, um das gedroschene Getreide in gehöriger Ordnung abzuführen. Weder ein zu rascher noch ein zu langsamer Lauf der Walzen liefert vollständig schlankes Stroh.
Auf den Zeichnungen sind die Walzen cylindrisch gedacht, dürfen aber auch konisch sein, nur mufs Walze II, die sich hebt, um Korn, Spreu und Stroh durchzulassen, so schwer sein, dafs sie das gedroschene Stroh bezwingen kann.
Das Getreide wird auf den Tisch A eingelegt, durch den Dreschdeckel C und die Trommel B ausgedroschen; hierauf kommt Stroh, Spreu und Korn in den Raum D und fällt auf den Boden c und d und zwischen die Walzen I und II; letztere hebt sich in ihren Lagern α und zieht sowohl Korn und Spreu als das Stroh durch die dadurch gebildete Oeffnung b auf das Schüttelwerk. Dieses schüttelt das Stroh aus und wirft es auf den Sprossertisch H und läfst Korn und Spreu durch seine Sprossen auf das endlose Tuch fallen. Dieses befördert Korn und Spreu auf die Reinigungsmaschine. Das reine Korn wird durch den Elevator in den vorgebundenen Sack gehoben.
Die Bewegung der Maschine geschieht von der Welle 1 aus, hierauf sitzen die Räder 2 und 5. Durch Rad 2, 3 und 4 wird die Dreschtrommel getrieben. Das konische Rad 5 treibt die Walze I durch das konische Rad 6.
Die langzahnigen Stirnräder 8 befinden sich ebenfalls auf den Wellen der Walzen I und Π und wird auf diese Weise Walze II getrieben; letztere liegt nicht dicht auf der Walze I1 um das Zerquetschen des Korns zu verhüten.
Das Schwungrad 9 befindet sich am äufsersten Ende der Welle der Walze I. Die excentrischen Scheiben 10 sitzen fest auf der Welle der Walze I und bewegen den Strohschüttler. Da die Hängestützen η den Strohschüttler an einem Ende fassen, so ist, um das einseitige Uebergewicht zu reguliren, das Stück E angebracht. Dieses dreht sich vermittelst einer ovalen Oeffnung um einen, an dem Bügel F angebrachten Stift k'. Auf diesem sitzt eine kleine Laufrolle, welche verhindert, dafs bei zu raschem Gange des Strohschüttlers ein Vibriren desselben stattfindet.
Das Zahnrad J steht mit dem Zahnrad 2 in Eingriff und wird auf diese Weise der Ventilator getrieben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Anbringung der in der Beschreibung erläuterten Abführungswalzen an Spitz- und Breitdreschmaschinen und zwar so, dafs man vollständig schlankes Stroh erhält und das Herumspritzen des Korns dadurch ganz verhütet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE18785901D 1877-08-19 1878-10-23 Zuführungswalzen für den Strohschüttler an Dreschmaschinen Expired DE5901C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DE755T 1877-08-19
DE5901T 1878-10-23

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DE5901C true DE5901C (de) 1879-06-30

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