DE755C - Strohschüttler an Dreschmaschinen mit Ab- und Zuführung durch endlose Tücher - Google Patents

Strohschüttler an Dreschmaschinen mit Ab- und Zuführung durch endlose Tücher

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DE755C
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threshing
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/30Straw separators, i.e. straw walkers, for separating residual grain from the straw

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Patent-Anspruch: Die Construction, sowie Anbringung des oben speciell beschriebenen, sowie durch die beiliegende Zeichnung näher erläuterten Schüttelwerks II, combinirt mit einem Walzensystem (Walze I und III) an Spitz- und Breit-Dreschmaschinen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (3)

1877. Klasse 45. TH. MENSING in SÜLFELD bei FALLERSLEBEN. Strohschüttler an Dreschmaschinen mit Ab- und Zuführung durch endlose Tücher. Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. August 1877 ab. Dieser Strohschüttler besteht zunächst aus zwei Walzen I. Die übergespannte endlose Leinwand ist mit dicht aneinander geklebten Holzstäben (nach Art der Holz-Rolljalousien) versehen und läuft rinnenartig über zwei hölzerne Wellen α b von 0,10 m Durchmesser, Die Walze ist 2)30 m lang, entspricht also der normalen Länge des Getreides. Die Breite der Wälze ist gleich der Entfernung der' Wellenlager α b = 0,76 m; Spannung erhält die Walze an Welle b. , Das Schüttelwerk II ist 2,30 m lang, liegt im Gleichgewicht auf zwei eisernen Stützen c\ dieselben sind in den Endpunkten d beweglich. Durch die excentrische Scheibe e wird das Schüttelwerk auf- und niederbewegt. Das Schüttelwerk besteht aus einem Holzrahmen, welcher oben von/bis^ durch Bretter vollständig geschlossen, von g bis h aber mit Holzsprossen versehen ist, deren Entfernung von einander so weit ist, dafs Spreu und Korn durchfallen können. Die Walzencombination III ist eine solche wie I; die Spannung der Walze geschieht an Welle k. Die Breite der Walze ist = 1,80 m, die Länge entspricht der Breite des Reinigungs-Apparates (ausschliefslich des Spielraumes) und ist — 0,50 m. Das Getreide wird, auf den Tisch A eingelegt, durch Dreschdeckel B und Trommel C ausgedroschen; hierauf kommt Stroh, Spreu und Korn aufWalze I; dieselbe befördert Spreu undKorn auf Schüttelwerk II; das letztere wirft das Stroh durch die Oeffnung D ab und läfst Spreu und Korn durch die Holzsprossen gh fallen auf Walze III. Diese befördert Spreu und Korn auf die Reinigungsmaschine E, auf welcher die Spreu über die Siebe weggeht und zur Erde fällt. Das reine Korn wird durch den Elevator F in den Kasten G gehoben und dort durch vorgebundene Säcke abgenommen. Die Bewegung der Dreschmaschine geschieht durch Welle 1; auf derselben befindet sich ein grofses Zahnrad 2, welches in das Doppelrad 3 greift, durch welches die Dreschtrommel Cgetrieben wird. Auf Welle 1 befindet sich ferner das konische Rad 4; durch dasselbe wird das auf Welle 5 befindliche, ebenfalls konische Rad 6 und durch dieses die mit excentrischer Scheibe e — die Scheibe e bewegt das Schüttelwerk III —· versehene Welle 5 in Bewegung gesetzt. Das auf Welle 5 aufserdem — an der Aufsenseite der Maschine — befindliche Zahnrad treibt durch Zahnrad 7 die Walzen I. Am Ende der Welle 5, an der Aufsenseite der Dreschmaschine, befindet sich Schwungrad 8, durch welches der Gang des Schüttelwerks regulirt wird. Der Elevator F wird gleichfalls durch Welle 5 ·— Riemscheibe — bewegt. . Mittelst der Riemscheibe 9 und des Riemens 10 wird die Reinigungsmaschine bewegt. . Von der Welle der Reinigungsmaschine aus werden mittelst Riemens 11 die Walzen III getrieben, und zwar durch die Riemscheibe 12 auf Welle i. Die Vortheile der neuen Erfindung sind:
1. Ersparnifs an Arbeitskräften beim Betriebe, zur Bedienung der Maschine genügen sechs Mann;
2. die Gewinnung schlanken, wenig geknickten Strohes;
3. die Gewinnung völlig marktfähig reinen Kornes.
Zu erreichen ist namentlich die bedeutende Ersparnifs an Arbeitskraft nur durch die Anbringung der Walzen I und III, sowie des Schüttelwerks II, sowohl an Breit-, als auch an Spitzdreschmaschinen.
DE755DA 1877-08-19 1877-08-19 Strohschüttler an Dreschmaschinen mit Ab- und Zuführung durch endlose Tücher Expired - Lifetime DE755C (de)

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