DE350125C - Dreschmaschine - Google Patents
DreschmaschineInfo
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- DE350125C DE350125C DE1921350125D DE350125DD DE350125C DE 350125 C DE350125 C DE 350125C DE 1921350125 D DE1921350125 D DE 1921350125D DE 350125D D DE350125D D DE 350125DD DE 350125 C DE350125 C DE 350125C
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- DE
- Germany
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- grains
- sieve
- straw
- cleaning device
- return floor
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- Expired
Links
- 241000251169 Alopias vulpinus Species 0.000 title description 2
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 14. MÄRZ 1922
R EI CH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 350125 ·- KLASSE 45 e GRUPPE 2
Theodor Bentkowski und Gustav Czapeck in Brandenburg, Havel.
Dreschmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Februar 1921 ab.
Es sind Dreschmaschinen mit einem unterhalb des Strohschüttlers angeordneten, mit
einem Windstrom arbeitenden doppelten Reinigungsvorrichtung bekannt. Bei diesen Ma-
dem Strohschüttler von einem gemeinschaft- | schinen ist zur Beförderung der Körner von
liehen Antrieb angetriebenen Schüttelsieb mit
einer Rutsche (Rücklaufboden) und einer mit
der Rutsche (Rücklaufboden) zur Reinigungsvorrichtung eine endlose Fördervorrichtung ίο
(Becherwerk o. dgl.) erforderlich. Eine solche Fördervorrichtung hat den Nachteil, daß bei
durch stoßweises Einlegen eintretender stoßweiser Beschickung der endlosen Fördervorrichtung
infolge Rutschens des Riemens leicht eine Überlastung der letzteren eintritt, die
einen Stillstand der Fördervorrichtung und eine Verstopfung des Putzkastens zur Folge
hat.
ίο Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist gemäß
der Erfindung die Rutsche (Rücklaufboden) der ersten Reinigungsvorrichtung nach der zweiten Reinigungsvorrichtung zu verlängert
und so schräg nach aufwärts gerichtet, daß sie die Körner der zweiten Reinigungsvorrichtung
zuführt und eine endlose Fördervorrichtung entbehrlich macht. Durch.Fortfall
der endlosen Fördervorrichtung wird bedeutend an Lohn, Baustoff und Kraftbedarf gespart, eine leichtere Übersicht über die
inneren Teile der Maschine erzielt und eine leichte Zugänglichkeit bei Wiederherstellungsarbeiten gewährleistet. Ferner fallen Schmierstellen
sowie Antriebsriemen weg, wodurch die Betriebs- und Anschaffungskosten verringert
werden.
Eine Dreschmaschine mit der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Der Dreschprozeß an und für sich vollzieht sich in altbekannter Weise im Dreschkorb a.
Von diesem gelangt das Stroh mit den ausgedroschenen Körnern und Unreinigkeiten auf
den an zwei schrägliegenden Federn c und d hängenden Schüttler b, der in der Richtung
des Strohauslaufs arbeitet. Das Langstroh wird durch den Schüttler zu einer Schrägfläche
χ befördert und hier abgenommen. Die [ Körner und Unreinigkeiten fallen hingegen
von dem Schüttler b auf den ebenfalls in zwei schrägliegenden Federn g und h hängenden,
mit dem Strohschüttler durch eine federnde Stange e verbundenen sogenannten Rücklaufboden/,
der in entgegengesetzter Richtung arbeitet wie der Strohschüttler. Strohschüttler
und Rücklaufboden werden gleichzeitig von der Kurbelstange 0 in Bewegung gesetzt. |
Von dem Rücklaufboden gelangen die Körner j und Unreinigkeiten auf den an zwei schrägliegenden Federn Iv1 und I1 hängenden Siebkasten
i mit den Siebflächen m. Das Kurzstroh fällt bei a; aus der Maschine, wohingegen
die gereinigten Körner in den an zwei schrägliegenden Federn I und Ii1 hängenden, von der
Kurbelstange p in schüttelnde Bewegung gesetzten Siebkasten k fallen und durch eine
nach aufwärts gerichtete schräge Rutsche (Rücklaufboden) ν zu dem Sieb r befördert
werden, welches ebenfalls schräg nach aufwärts gerichtet ist. Die Unreinigkeiten fallen
von dem Sieb r in den Kanal h und werden seitlich an der Maschine aufgefangen, während
die gereinigten Körner durch das Sieb auf den schräg nach aufwärts gerichteten Boden
// fallen. Von diesem gelangen die Körner durch die Öffnung g/ auf ein Sieb s, wobei
der von dem Ventilator η erzeugte, durch Kanäle b, und C1 austretende Luftstrom durch die
Körner tritt und die Unreinigkeiten mitreißt. Die durch das Sieb s tretenden Körner gelangen
auf ein Sieb S1 und von diesem auf eine Rinne eh die, wie bekannt, so schräg nach aufwärts
gerichtet ist, daß sie die Körner in die Schnecke t befördert, durch die die Körner
Sammelbehältern Z (Säcken) zugeführt werden.
Die Spreu wird durch den Luftstrom aus dem Siebkasten j nach dem Behälter w geblasen,
in dem eine abermalige Reinigung stattfinden kann. Zwischen die Sieber und s
kann in bekannter Weise ein Entgranner«/ geschaltet werden, der aus einem umlaufenden
Flügelwerk besteht und dem die Körner bei geöffnetem Schieber tj durch einen Kanal m/
zugeführt werden. Vom Entgranner gelangen die entgrannten Körner durch den Kanal ^/
und die öffnung V1 auf das Sieb O1 und in den
Bereich der Wirkung des Luftstroms, durch den die Spreu in den Behälter«/ befördert
wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Dreschmaschine mit einem unterhalb des Strohschüttlers angeordneten, mit dem Strohschüttler von einem gemeinschaftlichen Antrieb angetriebenen Schüttelsieb mit einer Rutsche (Rücklaufboden) und einer mit einem · Windstrom arbeitenden doppelten Reinigungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutsche (Rücklaufboden) des Schüttelsiebes so schräg nach aufwärts gerichtet ist, daß durch sie das Gut unmittelbar zu der mit einem Windstrom arbeitenden zweiten Reinigungsvorrichtung befördert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350125T | 1921-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350125C true DE350125C (de) | 1922-03-14 |
Family
ID=6259971
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921350125D Expired DE350125C (de) | 1921-02-03 | 1921-02-03 | Dreschmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350125C (de) |
-
1921
- 1921-02-03 DE DE1921350125D patent/DE350125C/de not_active Expired
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