DE589940C - Verfahren zur Herstellung von Glasuren auf Betonkoerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glasuren auf Betonkoerpern

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DE589940C
DE589940C DEM117305D DEM0117305D DE589940C DE 589940 C DE589940 C DE 589940C DE M117305 D DEM117305 D DE M117305D DE M0117305 D DEM0117305 D DE M0117305D DE 589940 C DE589940 C DE 589940C
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    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
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    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/50Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials
    • C04B41/5022Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with inorganic materials with vitreous materials
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Glasuren auf Betonkörpern Die E'rfiildung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Glasuren auf Betonkörpern durch oberflächliches Anschmelzen mittels einer Stichflamme o. dgl. Die Wirkung von Glasuren auf Betonkörper zum Schütze derselben gegen schädliche Einwirkungen von Gasen, Säuren oder Salzlösungen ist bekannt. Erfahrungsgemäß vermögen Glasuren empfindliche Körper gut uild auf die Dauer zu schützen, wie z. B. die Emailleauflagerung auf eisernen Gegenständen. Es ist bis jetzt aber noch nicht gelungen, derartige Glasuren in. wirklich gut haftender und einwandfreier Weise auf Betonkörpern zu erzeugen. Aus diesem Grunde vermochten sich Verfahren zur Erzeugung dieser Glasuren nicht in der Praxis durchzusetzen. Man hatte bereits versucht, in der Weise zu arbeiten, daß. man den Zement, der den Beton zusammenkittet, zunächst entfernte und dann die Zuschlagstoffe zum Schmelzen brachte, indem man eine Stichflamme über die Betonfläche hinwegführte. Es gelang auf diese Weise tatsächlich, die Zuschläge mit einer Glasur zu überziehen. Diese Glasur deckte aber nicht den kittenden Zement. Aus diesem Grunde waren derartig geschützte Körper nach wie vor empfindlich, da ja gerade der Zement der leicht anzugreifende Teil war. Entfernt man aus den Fugen des Betons zwischen den Zuschlagstücken den Zement nicht und versucht, ihn zum Schmelzen zu bringen, so sind verhältnismäßig hohe Temperaturen, notwendig, da die normalen Zemente (Portlandzement) recht hohe Schmelzpunkte haben.
  • Es ist bekannt, Zementgegenstände, welche oberflächlich mit Schmelzmitteln versehen sind, durch Bestreichen mit einer Stichflamme zu glasieren. Demgegenüber besteht der Fortschritt in der Verwendung von unter i5oo° schmelzenden Zementen, sog. Schmelz-oder Tonerdezementen, zur Iferstellung von zu glasierenden Kunststeinen, da mit derartigen Zementen hergestellte Körper ohne Anwendung von Schmelzmitteln glasiert werden können.
  • Bei der Ausführung des Verfahrens können natürlich besonders geeignete Splittformen gewählt werden. Die Zuschlagstoffe können je nach Wunsch aus wärmehaltenden oder nichtwärmehaltenden Stoffen genommen und gegebenenfalls die Zemente mit anorganischen Farben gefärbt werden.
  • Das Neue besteht, wie schon erwähnt, darin, daß zur Herstellung der -Betonkörper Zemente mit einem Schmelzpunkt' unter i 5oo° C, z. B. Tonerdezemente, verwendet werden. - Durch die Verwendung derartiger Zemente wird insofern ein technischer Fortschritt erzielt, als es beim Glasieren von Tonerdezement o. dgl. nicht nötig ist, Flußmittel in die Zementoberfläche einzubringen, und trotzdem ein Abplatzen der Glasur, wie bei Portlandzement, nicht zu befürchten ist.
  • Neben dem allgemein üblichen Flachbrand kann für besondere Fälle durch Erhöhung der Temperatur oder durch längere Einwirkungsdauer auch Tiefbrand herangezogen und gegebenenfalls zur Erzielung glatter Flächen sofort nach erfolgter Schmelzung durch evtl. heiße Walzen oder Stampfer die Oberfläche flach gedrückt werden. Auch der Zusatz feiner Metallteile, wie sie beim Stahlbeton üblich sind, ist möglich, ebenso die Hinzufügung von Schmirgel zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung.
  • Das Verfahren stellt deshalb einen Fortschritt dar, weil es gestattet, Körper herzustellen, die vollkommen glasiert sind und deshalb eine besonders dichte und schwer angreifbare Oberfläche haben. Damit ist wohl die Frage des Betonschutzes, der bisher durch Anstriche versucht wurde, gelöst, indem dem Beton eine Oberfläche gegeben wird, welche mit ihm organisch verbunden ist und aus denselben Komponenten besteht wie der Beton selbst, sich also von diesem nicht lösen oder ablösen kann:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Versfahren zur Herstellung von Glasuren auf Betonkörpern durch oberflächliches Anschmelzen mittels einer Stichflamme o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der Betonkörper Zemente mit einem Schmelzpunkt unter 150o° C, z. B. Tonerdezement, verwendet werden.
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