DE588428C - Einrichtung fuer die Aufbereitung von Speisewasser - Google Patents
Einrichtung fuer die Aufbereitung von SpeisewasserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur
Durchführung des Verfahrens, welches die Aufbereitung vo'n Speisewasser gemäß Patent
480 849 zum Gegenstand hat. Die Einrichtung bietet einerseits die Möglichkeit der Aufbereitung
von Rohwasser als Zusatzwasser in destillatähnlicher Form, andererseits kann hierbei die
Speicherung des Kesselwassers stattfinden. Beide Aufgaben werden in einer einheitlichen Kesselspeisewasseranlage
verwirklicht, so daß als Gesamterfolg eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung der Anlage ohne Einbuße an Reinigungswirkung
und Speicherleistung entsteht unter gleichzeitiger Verbesserung der Wärmebilanz der Gesamtanlage. Es ist also nicht mehr
wie bisher notwendig, neben der Speicheranlage eine besondere Reinigungseinrichtung anzuordnen,
sondern die Speicheranlage dient zugleich auch als Einrichtung für die Durchführung
ao der Speisewasserreinigung.
Es ist bereits ein Wärmespeicher für Dampfkessel beschrieben, in welchem bei geringer Belastung
der Maschine das Wasser durch Frischdampf erwärmt wird. Hierbei kann der Wärmespeicher
gleichzeitig als Speisewassererhitzer und Reiniger dienen. Demgegenüber handelt es sich
beim Erfindungsgegenstand um die Aufgabe, den Wärmespeicher so auszugestalten, daß eine
Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens für die Aufbereitung von Speisewasser nachdem
Hauptpatent 480 849 entsteht und daneben auch eine getrennte Speicherung von Kondensat
und gereinigtem Wasser möglich ist. Nach der Erfindung geschieht dies in der Weise, daß als
thermische Reinigungsstufe im Sinne des Hauptpatents eine innerhalb des Wärmespeichers abgetrennte
und unter Speicherdruck stehende Kammer dient, in der das in der chemischen Reinigungsstufe vorgereinigte Wasser, gegebenenfalls
fern zerteilt, auf die dem Speicherdruck entsprechende Temperatur vorgewärmt und
entgast wird, wobei der untere Teil dieser Kammer als Absetzraum ausgebildet ist, während
der übrige Teil des Wärmespeichers als Speicherraum für Kondensat und gereinigtes
Wasser dient.
Gegenüber der Einrichtung nach dem Hauptpatent ergibt sich der Vorteil, daß ein selbständiger,
druckfester, der Genehniigungspflicht unterliegender thermischer Behälter entbehrlich
wird. Dabei kann die thermische Reinigungsstufe selbst wieder in Unterstufen hinsichtlich
der Druck- und Temperaturbehandlung zerlegt werden. Diese Anordnung ist namentlich dort
zweckmäßig, wo Hochdruckkesselanlagen in Betracht kommen, die mit 30, 60 und mehr atü
arbeiten und Speisewasserspeicher mit einem Betriebsdruck von etwa 10 bis 12 atü aufweisen.
Unter solchen Betriebsverhältnissen wird zunächst in, einer thermischen Unterstufe mit z. B.
3 atü oder mit einer Druckhöhe des etwa vorhandenen Zwischendampfes gearbeitet und das
Speisewasser alsdann in einer zweiten Unterstufe, die erfindungsgemäß den Wärmespeicher
bildet, mit ζ. B. i2 atü nachbehandelt. Auf diese
Weise wird ein Speisewasser gewonnen, welches den bei derartigen Hochdruckanlagen bestehenden
hohen Anforderungen an die Reinheit S des Speisewassers gut entspricht.
Auf der Zeichnung sind mehrere der Durchführung des Verfahrens nach Patent 480 849
dienende Einrichtungen beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Reinigungsanlage
in schematischem Schnitt, bei der das chemisch vorgereinigte Wasser zusammen
mit dem Kondensat der Kesselanlage behandelt wird, Fig. 2 eine Anlage, bei der das Kondensat
und das einstufig vorgereinigte Wasser getrennt behandelt werden; Fig. 3 zeigt eine Reinigungsanlage
in Verbindung mit einem Gefällespeicher, Fig. 4 eine solche, bei der die thermische Stufe
in zwei Unterstufen zerlegt ist.
Das dem chemischen Reinigungsbehälter α zuao
fließende Rohwasser wird zusammen mit dem anfallenden Kondensat in einen Mischbehälter d
eingeführt, aus welchem das Gemisch durch eine Pumpe I, gegebenenfalls unter Einschaltung
eines Rauchgasvorwärmers f und eines Vorwärmers g zwecks Erwärmung, einem Speicher b
zugeführt wird. Dem Wärmespeicher b ist ein Raum h vorgeschaltet, in welchem das vorgereinigte
Wasser fein zerteilt und auf diejenige Temperatur gebracht wird, die dem Druck im
Speicher entspricht. Hierbei wird es entgast, und es fließt durch ein Fallrohr O1 in den als
Klär- oder Absetzraum wirkenden Unterteilt des eigentlichen Speichers b, der zweckmäßig
durch durchbrochene Zwischenwände b2 von dem Klärraum k abgetrennt ist. Das vollständig
vorgereinigte Wasser wird dann durch eine Pumpe η dem Speicher b entnommen und dem
Kessel c zugeführt. Eine am Boden des Klärraumes k angeschlossene Leitung 0 dient zur
+0 ständigen Entnahme des Schlammwassers. In
dem Klärraum k findet eine gründliche Durchmischung
mit dem Speicherwasser und gleichzeitig die Ausscheidung der restlichen Verunreinigungen'
statt.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind im Oberteil des Speichers b zur gründlichen Entgasung
Rieselschalen A1 o. dgl. eingebaut; getrennt hiervon
wird das Kondensat durch eine Pumpe« einem Entgasungsbehälter i zugeführt, in welehem.
es ebenfalls auf die erforderliche Temperatur erhitzt wird, und gelangt von hier aus
in den Speicher b. Das chemisch vorgereinigte Wasser gelangt durch das Fallrohr O1 in den
Klärraum k und strömt von hier aus in entgegengesetzter
Richtung durch das Mantelrohr bz in den Speicher b, so daß eine gründliche Trennung
des Schlammes stattfindet, bevor das Zusatzspeisewasser mit dem Speicherwasser in
Mischung tritt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 bezeichnet r einen Gefällespeicher, in welchem ein
besonderer Klärraum k und darüber ein Entgasungsraum h durch eine Trennwand rx geschaffen
ist. Das gereinigte Wasser kann entweder aus dem Klärraum k mit Hilfe des Steigrohres
Ze1 oder aus dem Speicher r entnommen
werden, η bezeichnet die Förderpumpe. Die
Erwärmung des vorgereinigten Wassers in dem Raum h erfolgt zweckmäßig durch den aus dem
Speicher r überströmenden Dampf. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 wird das chemisch
vorgereinigte Wasser durch die Pumpe I einem Entgasungsbehälter i zugeführt und strömt von
hier in den selbständigen Klärbehälter k. Die
Behälter i und k bilden zusammen die erste thermische Unterstufe; in ihnen sind Druck
und Temperatur gleich. Die Beheizung erfolgt zweckmäßig durch Brüdendampf aus dem
Speicher b, in welchen das in der ersten thermischen Unterstufe gereinigte Wasser über einen
Entgasungsraum ix und das Fallrohr bx eingeführt
wird. Der Speicher b bildet dann die zweite thermische Unterstufe. Die Kondensatleitung
q wird hier gleichfalls in den Entgasungsraum ix eingeführt. Aus dem Speicher b kann
vermittels der Leitung 0 ständig Wasser entnommen und der Unterstufe i und dem Vorreiniger
α für Erwärmungszwecke zugeführt werden. *
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens zur Aufbereitung von Speisewasser nach Patent 480 849, dadurch gekennzeichnet, daß als thermische Reinigungsstufe eine innerhalb eines Wärmespeichers (δ) abgetrennte, unter Speicherdruck stehende Kammer (k) dient, in der das in der chemischen Reinigungsstufe vorgereinigte Wasser, gegebenenfalls fein zerteilt, auf die dem Speicherdruck entsprechende Temperatur vorgewärmt und entgast wird und deren unterer Teil als Absetzraum ausgebildet ist, während der übrige Teil des Wärmespeichers als Speicherraum für Kondensat und gereinigtes Wasser dient.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Reinigungsstufe in mehrere selbständige, im Druck abgestufte Behälter unterteilt ist, von denen ein oder mehrere Behälter (i, k) dem Wärmespeicher (g) vorgeschaltet sind, der eine abgetrennte Kammer (S1) als letzte Behandlungsstufe aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB153506D DE588428C (de) | 1931-12-13 | 1931-12-13 | Einrichtung fuer die Aufbereitung von Speisewasser |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
| DE588428C true DE588428C (de) | 1933-11-18 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEB153506D Expired DE588428C (de) | 1931-12-13 | 1931-12-13 | Einrichtung fuer die Aufbereitung von Speisewasser |
Country Status (1)
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1931
- 1931-12-13 DE DEB153506D patent/DE588428C/de not_active Expired
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