AT112731B - Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Kesselspeise- und sonstigem Nutzwasser. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von Kesselspeise- und sonstigem Nutzwasser.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Reinigung von liesselspeise-und sonstigem Nutzwasser. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung von Kesselspeise-und sonstigem Nutzwasser auf thermischem Wege unter stufenweiser Steigerung der Temperatur. Das Wesentliche der Erfindung gegenüber Einrichtungen'ähnlieher Art, bei welchen das Kesselspeisewasser zunächst auf beiläufig 100 erhitzt und dann einer weiteren Behandlung unterzogen wird, besteht darin, dass die einzelnen Stufen durch zwischengeschaltete Fördereinrichtungen eine Druckabgrenzung erfahren derart, dass in den Niederdruckstufen die Karbonatabscheidung, in den Hochdruckstufen die Sulfatabscheidung erfolgt. In der Zeichnung ist die Erfindung schematisch näher veranschaulicht. Das Rohwasser wird durch eine Rohrleitung a in einen liegenden Niederdruckbehälter b, der am Boden 2 des Kesselhauses aufgestellt zu denken ist, eingeführt. Der Niederdruckbehälter b ist aus dünnen Eisenblech ausgeführt und besitzt einen abnehmbaren Boden bl. In seinem Innern ist ein an sieh bekanntes System c von Rieselrinnen od. dgl. aufgestellt ; es lässt sich unter Vermittlung von Laufrollen 3 als Ganzes in den Niederdruckbehälter b ein-und ausfahren. In dem Behälter b herrscht normal ein Überdruck von zweckmässig 0'2 Atm., der durch geeignete Hilfsmittel, wie z. B. einem Auspufftopf, aufrecht erhalten und kontrolliert werden kann. Die Beheizung des Niederdruckbehälters b erfolgt zweckmässig durch den Abdampf von Pumpen, Apparaten oder in einer sonstigen zweckentsprechenden Weise. Die Einführung des Heizdampfes geschieht durch eine Rohrleitung 4. Bei einer Temperatur von ungefähr 1000 lassen sich dann in dem Niederdruckbehälter b leicht und mit Sicherheit die im Rohwasser befindlichen Karbonate in dem Rinnensystem ausfällen und am Boden des Behälters ansammeln, wo sie durch ein Sclammventil 5 entnonmen werden können. Die Reinigung der Abscheiderinnen lässt sich besonders einfach durch Ausfahren des Rinnensystems vornehmen. Das vorgereinigte Kesselwasser strömt dann mit Hilfe einer Überfalleitung 6 einer Pumpe d zu, die es einem Hochdruckgefäss e durch ein Rohr 7, das zweckmässig in eine Zerstäubungsdüse 8 endigt, zuführt. Der Inhalt des Hochdruckbehälters e ist klein bemessen, weil die in ihm durch hohen Druck und entsprechend hohe Temperatur ausgefüllten Sulfate einen sehr kleinen Anteil der im Wasser enthaltenen Gesamtverunreinigungen bilden. Unter diesen Umständen genügt ein Mannloch mit einem leicht abdichtbaren Deckel 9 für die Reinigung und die Zugänglichkeit des Hochdruckbehälters e. Die Unabhängigkeit der einzelnen Stufenbehälter voneinander ermöglicht somit, deren Fassungsvermögen und Inhalt ihrer Zweckbestimmung genau anzupassen ; es sind grosse Behälter für den Nieder- druckbehälter vermieden. Die Herstellung der Erfindung ist billig, ihre Überwachung einfach und ihre Reinigung besonders bequem. Das vollständig gereinigte Kesselwasser wird durch die Rohrleitung 10 der Verbrauchsstelle (Kessel od. dgl. ) zugeführt, während ein Sehlammablass 11 für die übliche Entnahme des Schlammwasser dient. Für die Beheizung des Hoehdruckbehälters e kann durch ein Rohr 12 reduzierter Frischdampf z. B. von 12 Atm. eingeleitet werden. Der Hochdruckbehälter e findet zweckmässig auf dem Kessel oder einem sonstigen Verbrauchs ort unmittelbar Aufstellung. Der Betrieb der Reinigungsanlage kann EMI1.1 Kesselwasser unmittelbar mit natürlichem Gefälle dem Dampferzeuger zufliessen lassen zu können. Handelt es sich um Hochdruckkessel über 12 Alm., so wird man zwei Pumpen verwenden, um das vorgereinigte Wasser zunächst aus dem Niederdruekbehälter in den Hochdruekbehälter und durch eine <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 dann in den beiden Reinigungsstufen für Heizzwecke benutzt werden, nötigenfalls unter Zuführung von reduzierten Frischdampf in der zweiten Stufe. Auch sonstige Kombinationen in der Anwendung von Frischdampf und Heizdampf sind möglich, z. B. wenn es sich um Speisewasser für Höehstdruekdampfkessel handelt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Reinigung von Kesselspeise- und sonstigem Nutzwasser auf thermischem Wege unter stufenweiser Steigerung der Temperatur, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Stufen durch zwischengeschaltete Fördereinrichtungen eine Druckabgrenzung erfahren derart, dass in den Niederdruckstufen die Karbonaebscheidung, in den Hochdruckstufen die Sulfatabscheidung erfolgt.
Claims (1)
- 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Nieder- druckbehälter, dessen Festigkeit einem Betriebsdruck von 0-2-0-5 Atm. entspricht, und einem Hochdruckbehälter von geringen Abmessungen, der die erforderliche Festigkeit für Betriebsspannung von 6 und mehr Atmosphären aufweist. EMI2.2
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1927
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