DE587668C - Ein- und Ausschaltvorrichtung in elektrischen Tonabnehmern - Google Patents

Ein- und Ausschaltvorrichtung in elektrischen Tonabnehmern

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DE587668C
DE587668C DESCH96089D DESC096089D DE587668C DE 587668 C DE587668 C DE 587668C DE SCH96089 D DESCH96089 D DE SCH96089D DE SC096089 D DESC096089 D DE SC096089D DE 587668 C DE587668 C DE 587668C
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G11—INFORMATION STORAGE
    • G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02—Arrangements of heads
    • G11B3/10—Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
    • G11B3/12—Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse
    • G11B3/14—Supporting in balanced, counterbalanced or loaded operative position during transducing, e.g. loading in direction of traverse by using effects of gravity or inertia, e.g. counterweight

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Description

Bei elektrischen Tonabnehmern besteht ein großer Übelstand darin, daß unangenehme Geräusche im Lautsprecher oder Kopfhörer entstehen, wenn die Nadel ausgewechselt wird. Diese Störungen zu vermeiden bei gleichzeitig sehr bequemer Handhabung des Tonabnehmers bei der Nadelauswechselung, ist Zweck dieser Erfindung. Dieser Zweck wird von bereits bekannten Tonabnehmern, bei welchen in hochgeklapptem Zustande die von der Nadel beeinflußte Stromspule kurzgeschlossen wird, nur unvollkommen erreicht. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein beweglicher Körper im Innern des Tonabnehmers· eingebaut, der durch seine eigene Schwere beim Hochklappen in Kurzschlußstellung übergeht. Dadurch wird der Erfolg des Kurzschlusses unabhängig von äußeren, der Verstellung, Verschmutzung oder Be-Schädigung ausgesetzten Teilen. Er wird ' ferner unabhängig von der vollen Erreichung des Anschlages und kann gegebenenfalls schon bei Beginn der Hochklappbewegung in Wirksamkeit treten. Dazu kommt, daß gemaß der Erfindung keinerlei bewegliche Teile erforderlich sind, mit Ausnahme des frei fallenden eingeschlossenen Körpers, und ferner keinerlei Teile, die durch das Gehäuse, die Spule oder andere empfindliche Teile der Schalldose hindurchgeführt werden müssen.
Deshalb ist diese Einrichtung sehr einfach, billig und betriebssicher. Begünstigt wird die Wirkung ferner dadurch, daß die Schalteinrichtung an jeder beliebigen Stelle, auch ganz dicht an dem kurzzuschließenden Draht, angebracht werden kann.
In Ausführung des- Erfindungsgedankens wird im Innern des Tonabnehmers ein Röhrchen eingebaut, in welches zwei mit der erregten Spule verbundene Kontakte hineinragen. In dem Röhrchen befindet sich ein beweglicher, leitender Teil, z. B. ein Quecksilbertropfen, der in der hochgeklappten Stellung die Kontakte verbindet. Quecksilberkurzschlußvorrichtungen sind an sich bereits bekannt. Im vorliegenden Fall hat ihre Verwendung besondere Vorteile. Die außerordentliche Beweglichkeit des Quecksilbertropfens und die besonders große Geschwindigkeit, mit der er einen guten Kontakt her- stellt, ermöglicht den oben beschriebenen Vorteil, nämlich die sofortige Kurzschließung bereits bei Beginn der Hochklappbewegung mit größter Vollkommenheit durchzuführen, ohne daß die Kurzschlußvorrichtung von außen instand gehalten oder beeinflußt zu werden braucht. Es kommt dazu, daß das Röhrchen eine Verkleidung bildet und dadurch einen Schutz von besonderer Betriebs- . sicherheit und Störungsfreiheit ergibt, und
daß die Betätigung ohne besondere Bewegung des Röhrchens lediglich durch die ohnehin beim Nadelwechsel erfolgende Hochklappbewegung ausgelöst wird. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι eine Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, Abb. 2 eine Ansicht von oben, ebenfalls zum Teil im Schnitt unter Fortlassung ίο des Tonabnehmers, und Abb. 3 eine Vorderansicht des letzteren, in welche die Ein- und Ausschaltvorrichtung gemäß der Erfindung gestrichelt eingezeichnet ist.
Der Tonabnehmer α wird von einem zweiarmigen Hebel b getragen, der um ein Gelenk c beweglich ist. Das dem Tonabnehmer entgegengesetzte Hebelende trägt ein Gewicht d. Das Gewicht d ist auf einer mit Skala versehenen Schiene verschiebbar, so daß eine beliebige Einstellung des Nadeldruckes und die genaue und schnelle Auffindung der gewünschten Einstellung möglich ist. Dadurch wird eine richtige Lage der Nadelspitze und ein gleichmäßig leichter Gang erzielt, und die Tonabnahme auf höchster Vollkommenheit erhalten. Der Hebel b wird von einer Parallelführung getragen. Diese Führung besteht aus zwei parallelen Schienen f-fu die einerseits am Gelenk c, andererseits am Sockel e drehbar befestigt ' sind. Sowohl die Schienen /-/t wie auch der Hebel b nebst Skala und Gewicht d und ■ etwa vorhandene elektrische Leitungen sind von einer Verkleidung g überdacht, die nach unten offen ist und Anschläge h und i trägt. Diese Anschläge begrenzen die Ausschlagbewegung des Hebels b, so daß er für den Gebrauch frei beweglich ist, aber nach keiner Seite herabfällt.
Das ist namentlich auch wichtig, wenn die Nadel ausgewechselt wird. Um dies bequem zu ermöglichen, wird der Tonabnehmer α um das Gelenk k hochgeplappt, das eine Drehbewegung um einen begrenzten Winkel gestattet, so daß die Endlagen eindeutig festgelegt sind. Die gemäß der Erfindung in dem Tonabnehmer vorgesehene Ein- und Ausschaltvorrichtung besteht aus einem Röhrchen m, in welches zwei mit der erregten Spule verbundene Kontakten, η hineinragen. Das Röhrchen enthält einen Quecksilbertropfen, der bei Bewegung des Tonabnehmers in seine hochgeklappte Stellung die Kontakte η verbindet, in der Betriebsstellung jedoch freigibt. Die Kontakte« führen nach der Spule, die um die Achse p zwischen den Polen 0, 0 unter dem Einfluß der Nadel schwingt. .

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Ein- und Ausschaltvorrichtung in elektrischen Tonabnehmern für Sprechmaschinen, durch die der Stromkreis des Tonabnehmers beim Hochklappen kurz- 6g geschlossen wird, gekennzeichnet durch einen im Innern des Tonabnehmers (α) unter dem Einfluß der eigenen Schwere beweglichen Körper, der beim Hochklappen des Tonabnehmers (α) in Kurz-Schlußstellung gelangt.
  2. 2. Ein- und Ausschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Körper ein Quecksilbertropfen ist, der in an sich bekannter Weise in einem in dem Tonabnehmergehäüse (α) eingebauten Röhrchen (jw) eingeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH96089D 1931-11-25 1931-11-25 Ein- und Ausschaltvorrichtung in elektrischen Tonabnehmern Expired DE587668C (de)

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