DE587372C - Kabelendverschluss, insbesondere Freileitungsendverschluss fuer Hochspannungskabel - Google Patents

Kabelendverschluss, insbesondere Freileitungsendverschluss fuer Hochspannungskabel

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DE587372C
DE587372C DE1930587372D DE587372DD DE587372C DE 587372 C DE587372 C DE 587372C DE 1930587372 D DE1930587372 D DE 1930587372D DE 587372D D DE587372D D DE 587372DD DE 587372 C DE587372 C DE 587372C
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cable termination
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cable
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DE1930587372D
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Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/20Cable fittings for cables filled with or surrounded by gas or oil
    • H02G15/26Expansion vessels; Locking heads; Auxiliary pipe-lines

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  • Cable Accessories (AREA)

Description

Die Temperaturunterschiede, denen Kabelendverschlüsse, insbesondere Freileitungsendverschlüsse, ausgesetzt sind und die bis 800C betragen können, verursachen entsprechend starke Volumenveränderungen der in den Endverschlüssen befindlichen Tränkmasse, die bei geschlossenem Endverschluß bedeutende Druckunterschiede zwischen dem Innenraum des Endverschlusses und der äußeren Atmosphäre bedingen und weiterhin zum Eindringen von Feuchtigkeit, atmosphärischen Säuren usw. und damit zu den. bekannten schädlichen Folgen führen können.
Nach der Erfindung werden schädliche Druckanstiege im Kabelendverschluß und ihre Folgen dadurch vermieden, daß der Endverschluß mit einem betriebsmäßig beheizten Ausdehnungsraum versehen ist. Dadurch werden unzulässige Beanspruchungen des Endverschlusses
verhindert, zugleich wird aber auch durch die Heizung die Bildung von Feuchtigkeitsniederschlägen im Innern des Endverschlusses unmöglich gemacht. Zum Heizen des Ausdehnungsraumes kann zweckmäßig der Strom un~
mittelbar aus einer vorhandenen Leitung (Hochoder Niederspannung) oder gegebenenfalls über N Stromwandler aus der durch den Kabelendverschluß durchgeführten Leitung entnommen werden. Z. B. kann ähnlich wie bei Durchführungsstromwandlern ein den Leiter umschließender Eisenkern angeordnet sein, der gegebenenfalls noch eine Heizspule trägt.
Vorteilhaft kann die Anordnung so getroffen werden, daß der mit Ausgußmasse gefüllte Innenraum über ein zweckmäßig nur im Bedarfsfalle öffnendes Ventil o. dgl. mit dem mit der Außenluft verbundenen Ausdehnungsraum in Verbindung steht, wobei der Ausdehnungsraum selbst unmittelbar oder der mit Masse gefüllte Raum oder beide beheizt sind. Das Ventil kann hierbei zweckmäßig in Abhängigkeit von dem durch die Leitung fließenden Strom elektrisch gesteuert werden. Die Ventilsteuerspule kann zugleich zur Heizung des Innenraumes des Endverschlusses dienen.
Entsprechende Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung dargestellt, die nur den oberen Teil des Kabelendverschlusses zeigen. Mit 1 ist der Kabelleiter bezeichnet. 5 ist der mit Ausgußmasse gefüllte Raum und 6 der Ausdehnungsraum des Endverschlusses, die beide durch eine feste Zwischenwand 10 voneinander getrennt sind. In Fig. 2 dient zur Stromverbindung zwischen den Leitern 1 und 1' die metallische Kappe des Endverschlusses. In der Trennwand 10 ist das
Ventil 8 angeordnet, das durch die Spule 9 gesteuert wird. Zweckmäßig ist die Erregung der Spule 9 abhängig vom Strom im Leiter 1, so daß bei größeren Stromstärken ein Öffnen des Ventüs erfolgt und die erwärmte Ausgußmasse in den Raum 6 strömen kann. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 durchstreicht den Ausdehnungsraum ein Luftstrom durch die öffnungen 7 und 7', der die Ansammlung von Feuchtigkeit verhindert. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Ausdehnungsraum 6 unmittelbar durch die gleichzeitig als Heizspule dienende Ventilsteuerspule 9 geheizt. Nach Fig. 2 wird der die Ausgußmasse enthaltende Raum 5 erwärmt. Der Ausdehnungsraum besitzt nur eine öffnung nach außen. Wenn die Luft infolge Druckabnahme im Raum 5 in diesen einströmt, wird ihr relativer Feuchtigkeitsgehalt infolge . der Heizung durch die Spule 9 herabgesetzt, so daß die Entstehung eines Feuchtigkeitsniederschlages verhindert wird.
Das Ventil zwischen Ausdehnungsraum und Masseraum kann auch gegebenenfalls durch die Druckunterschiede zwischen diesen Räumen selbst gesteuert werden. Zweckmäßig kann auch der Ventilsitz nur so weit bearbeitet sein, daß bei geschlossenem Ventil noch ein Druckausgleich stattfinden kann.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Kabelendverschluß, insbesondere Freileitungsendverschluß für Hochspannungskabel, gekennzeichnet durch einen betriebsmäßig beheizten Ausdehnungsraum, so daß die Entstehung von Feuchtigkeitsniederschlagen im Innern des Kabelendverschlusses verhindert wird.
2. Kabelendverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein die Ausgußmasse enthaltender Innenraum über ein 4" zweckmäßig nur im Bedarfsfall öffnendes Ventil o. dgl. mit einem mit der Außenluft verbundenen Raum in Verbindung steht, und daß dieser Raum oder der die Masse enthaltende Raum oder beide eine Heizvorrichtung enthalten.
3. Kabelendverschluß nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein elektrisch gesteuertes Ventil zwischen dem die Ausgußmasse enthaltenden und dem mit der Außenluft in Verbindung stehenden Teil des Kabelendverschlusses, das in Abhängigkeit von dem durch die Leitung fließenden Strom betätigt wird.
4. Kabelendverschluß nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsteuerspule zugleich zur Heizung des Innenraumes des Endverschlusses dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930587372D 1930-07-04 1930-09-05 Kabelendverschluss, insbesondere Freileitungsendverschluss fuer Hochspannungskabel Expired DE587372C (de)

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