DE587268C - Nachgiebige Achsaufhaengung fuer Fahrzeuge mit Zwillingsraedern - Google Patents
Nachgiebige Achsaufhaengung fuer Fahrzeuge mit ZwillingsraedernInfo
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- DE587268C DE587268C DEC47559D DEC0047559D DE587268C DE 587268 C DE587268 C DE 587268C DE C47559 D DEC47559 D DE C47559D DE C0047559 D DEC0047559 D DE C0047559D DE 587268 C DE587268 C DE 587268C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G5/00—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements
- B60G5/04—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements with two or more pivoted arms, the movements of which are resiliently interrelated, e.g. the arms being rigid
- B60G5/047—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements with two or more pivoted arms, the movements of which are resiliently interrelated, e.g. the arms being rigid at least one arm being resilient, e.g. a leafspring
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G7/00—Pivoted suspension arms; Accessories thereof
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- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
' Die Erfindung bezieht sich, auf eine Lagerung des Fahrgestells für Fahrzeuge mit Zwillingsradern,
besonders Lastkraftwagen, die eine gleichmäßige Gewichtsverteilung auf alle Radkränze des Fahrzeuges ermöglicht.
Bei Fahrzeugen mit Zwillingsrädern liat
sich der Nachteil ergeben, daß infolge der üblichen Wölbung der Straßendecken in der
Querrichtung die Gewichtsverteilung an den beiden Radkränzen jedes Zwillingsrades ungleichmäßig
ist, und zwar ist im allgemeinen die Belastung des inneren Radkranzes stärker als die des äußeren. Diese ungleichmäßige
Lastverteilung führt zu schnellerer Abnutzung und mitunter auch bei Überlastungen zum
Platzen der Bereifungen an den innen gelegenen Radkränzen. Um eine gleichmäßige
Belastung beider Radkränze von Zwillingsrädern zu erreichen, hat man bereits vorgeschlagen,
die Zwillingsräder je um eine in Richtung der Längs- oder Hauptachse des Fahrzeuges gelegene Achse schwingbar anzuordnen.
Dabei hat man die Träger der Zwillingsradlager, vorteilhaft die Tragfedern des Fahrgestells, an im Fahrgestell drehbar
gelagerten Zapfen befestigt.
Um eine gleichmäßige Lastverteilung zwischen den Vorder-» und Hinterrädern eines
Fahrzeuges zu erreichen, hat man auch schon vorgeschlagen, die Vorderräder und ~die
Hinterräder an ihren Lagerungen durch ein-Hebelsystem zu verbinden, beispielsweise derart,
daß. man die .Radlager auf den Tragfedern des Fahrgestells befestigt und die
Tragfedern der Vorder- und Hinterräder mit ihren äußeren Enden, an dem Rahmen des
Fahrgestells, mit ihren einander zugekehrten inneren Enden dagegen an einem drehbar
gelagerten Hebel ,angreifen läßt.
Die Erfindung besteht nun darin, daß die um in Längsrichtung des Fahrzeuges liegende
Achsen schwingbaren Tragblattfedern der vorderen und hinteren Zwillingsxäderpaare
jeder Seite des Fahrzeuges mit ihren gegeneinandergerichteten Enden durch einen am
Rahmen des Fahrzeuges angelenkten Ausgleichhebel verbunden sind. Dadurch wird
eine selbsttätige, gleichmäßige Belastung aller Radkränze des Fahrzeuges herbeigeführt,
wodurch eine gleichmäßige Abnutzung aller Reifen und daher eine erhöhte Lebensdauer
der Bereifung gewährleistet ist. Das ist von besonderer Wichtigkeit, da Fahrzeuge mit
Zwillingsrädern in der Regel nur zur Beförderung großer Lasten oder für weite Überlandfahrten
benutzt werden und da Ausbesserungen an den Reifesti unterwegs bei belastetem
Fahrzeug mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sind. Durch die erfindungsgemäße
Anordnimg wird die Gefahr des Platzens einzelner Reifen weitgehend vermindert.
Zweckmäßig werden nach der Erfindung die Tiagblattfedern an ihren Enden kugelgelenkig
aufgehängt.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die
Ausführung der Erfindung.
Abb. ι zeigt schematisch die Vorderansicht, Abb. 2 die Seitenansicht eines mit Zwillingsrädern
ausgerüsteten Fahrzeuges nach der Erfindung.
ίο Abb. 3 zeigt die Seitenansicht einer Kugelgelenklagerung
für die Tragblattfedern,
Abb. 4 einen Schnitt nach Linie«VII-VII
der Abb. 3, und
Abb. 5 zeigt schaubildlich die Seitenansicht eines Fahrgestells mit der erfindungsgemäßen
Abfederung.
Bei dem Fahrzeug sind die Zwillingsräder 18, 18' je an kurzen Radachsen 16 angebracht,
die an Trägern 1 des Fahrzeugrahmens 2 derart angelenkt sind, daß, sie um
in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegende Achsen schwingen können (Abb. 1). Die Radachsen
16 sind zu diesem Zweck in der Mitte von Tragblattfedern gelagert, welche mit
ihren Enden an Kugelgelenken 19 angreifen (Abb. 2). Die Kugelgelenke der -einander
zugekehrten Enden der Tragblattfedem je eines vorn und hinten gelegenen Zwillingsräderpaares
sind an einem Ausgleichhebel 20 angebracht, der in seiner Mitte bei 28 am Fahrzeugrahmen angelenkt ist.
Wie aus Abb. 5 ersichtlich ist, sind die
Radachsen 16 . je in einem Lagergehäuse 17
gelagert, das mittels Schraubenbolzen und Klemmplatten zwischen zwei Tragblattfedem
12, 13' befestigt ist. Die äußeren Enden dieser Tragblattfedern greifen an Kugelgelenken
an, die ortsfest am Fahrzeugrahmen abgestützt sind. Die Einzelheiten dieser Kugelgelenke
sind in Abb. 3 und 4 dargestellt. Sie bestehen aus -einem. Kugelkörper 19, der von
je zwei dazu passenden und mittels Schraubbolzen zusammengehaltenen äußeren Gelenkteilen
21, 22 umgeben ist. Der Kugelkörper 19 enthält eine zentrale Bohrung zur Aufnahme
eines Stiftes 24, der mittels einer Schraube 25 gesichert ist. Dieser Stift ragt
an beiden· Enden aus dem Kugelkörper heraus und in· zwei aus gehärtetem Stahl bestehende
Büchsen 26, 27, die in die Gelenkteile 21, 22 eingesetzt sind. . Die Enden des
Stiftes 24 bilden Anschläge zur Begrenzung der Schwingbewegung in der Querrichtung
des Fahrzeuges.
Die inneren, einander zugekehrten Enden der Tragblattfedern zweier hintereinander gelegener
Räder sind zunächst je durch Lenker 30 miteinander verbunden, und die oberen Federn 12 greifen zugleich an Gelenkteilen
29 an, die zu den am Ende des Ausgleichhebeis
20 angebrachten Kugelgelenken 19 gehören. Die Lenker 30 stimmen der Länge
nacih mit den Gelenkhälften 21, 22 überein.
Zweckmäßig werden die Teile so angeordnet, daß sich die Kugelgelenke 19 bei unbeiastetem
Fahrzeug etwas oberhalb der Radachsen 16 befinden, so daß die Schwingungs-•und
Dreihachsen der Zwillingsräder bei belastetem Fahrzeug in gleicher Ebene liegen.
Dann findet bei belastetem Fahrzeug die Schwingung der Radachse 16 jedes Zwillingsrades stets um einen Punkt statt, der auf der
Verbindungslinie der Mittelachsen der Kugelgelenke 19 liegt, so daß die Verstell winkel
zwischen der Schwingungs- und Drehachse sehr gering und 'eine hohe Stabilität gewährleistet
ist, selbst beim Platzen von Luftreifen. Im letzteren Falle werden die Anschläge in
den Kugelgelenken wirksam, so .daß nur eine begrenzte Schrägstellung der Achse des Zwillingsrades
stattfinden kann.
Die nachgiebige Aufhängung der Zwillingsräder an Universalgelenken ermöglicht in
Verbindung mit der Zwischenschaltung des Ausgleichhebels eine gleichmäßige Verteilung
der Belastungen auf alle Radkränze der Vorder- und Hinterräder, und zwar sowohl bei
ungleichmäßiger Verteilung der Last auf den Fahrzeugen als auch bei Belastungsunterschieden,
die durch Unebenheiten in der go Längsrichtung (Abb. 2) und in der Querrichtung
(Abb. 1) der Fahrstraße bedingt sind.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Abfederung, besonders für Kraftfahrzeuge, bei der die kurzen, je ein Zwillingsräderpaar tragenden Radachsen an Tragblattfedern befestigt sind, die an ihren Enden durch in der Längsrichtung des Fahrzeuges liegende Achsen schwingbar mit dem Rahmen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragblattfedern (12, 13) der Vorder- und Hinterräder jeder Seite des Fahrzeuges mit ihren gegeneinandergerichte.ten Enden durch einen- am Rahmen (2) angelenkten Ausgleichshebel (20) in Verbindung stehen,
- 2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragblatt- no federn (12, 13) an ihren Enden kugelgelenkartig aufgehängt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR587268X | 1932-07-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE587268C true DE587268C (de) | 1933-11-01 |
Family
ID=8961285
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC47559D Expired DE587268C (de) | 1932-07-22 | 1933-02-23 | Nachgiebige Achsaufhaengung fuer Fahrzeuge mit Zwillingsraedern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE587268C (de) |
| FR (1) | FR741842A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120905B (de) * | 1959-03-10 | 1961-12-28 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Federnde Aufhaengung fuer Doppelachsen an Kraftfahrzeugen |
-
0
- FR FR741842D patent/FR741842A/fr not_active Expired
-
1933
- 1933-02-23 DE DEC47559D patent/DE587268C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1120905B (de) * | 1959-03-10 | 1961-12-28 | Beteiligungs & Patentverw Gmbh | Federnde Aufhaengung fuer Doppelachsen an Kraftfahrzeugen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR741842A (de) | 1933-02-21 |
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