DE586128C - Pasteurisierapparat fuer Fruchtsaefte - Google Patents

Pasteurisierapparat fuer Fruchtsaefte

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DE586128C
DE586128C DEB152487D DEB0152487D DE586128C DE 586128 C DE586128 C DE 586128C DE B152487 D DEB152487 D DE B152487D DE B0152487 D DEB0152487 D DE B0152487D DE 586128 C DE586128 C DE 586128C
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pasteurizer
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flame
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Expired
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DEB152487D
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ERICH AHLBORN
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B70/00Preservation of non-alcoholic beverages
    • A23B70/30Preservation of non-alcoholic beverages by heating

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Non-Alcoholic Beverages (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 17. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 53k GRUPPE lot
Erich Ahlborn in Nürnberg Pasteurisierapparat für Fruchtsäfte
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Oktober 1931 ab
Die Erfindung betrifft einen Pasteurisierapparat für Fruchtsäfte mit einem in einen Wasserbehälter tauchenden Safterhitzerkörper. Bei diesen bekannten Apparaten ist auf dem Wasserbehälter ein Trichter als Einlaufgefäß für den Fruchtsaft aufgesetzt, an dem mittels eines Ablaufrohres eine Reihe von scheibenförmigen Hohlkörpern oder Taschen angeschlossen sind, die oben und unten durch Querrohre miteinander verbunden sind. Der sterilisierte Saft wird hierbei unmittelbar aus dem oberen Querrohr entnommen. Demgegenüber unterscheidet sich der Pasteurisierapparat nach der Erfindung vorteilhaft dadurch, daß der Erhitzerkörper aus einem Einlauf behälter und einem Ablaufbehälter besteht, an dem die Taschen unmittelbar angeschlossen sind. In dem Ablaufbehälter kann sich der bereits pasteurisierte Fruchtsaft ansammeln und nach Belieben abgezapft werden. Der Ablaufbehälter selbst wird von dem im Wasserbehälter befindlichen heißen Wasser ständig umspült. Er hat auf den in ihm sich sammelnden Saft nicht nur eine wärmeausgleichende Wirkung, sondern der Saft, der nach Abfüllung in die Lagerbehälter (Flaschen usw.) sehr rasch wieder abkühlt, erhält und behält im Ablaufbehälter für einige Zeit noch' die zulässige Höchsttemperatur. Dadurch werden selbst festere, aus Fruchtfleisch bestehende Saftteilchen, die sich im raschen Durchlaufen des Apparates naturgemäß nur unvollkommener durcherhitzen, noch mit Sicherheit pasteurisiert (keimfrei gemacht), was erfahrungsgemäß für die Haltbarkeit des Erzeugnisses von ausschlaggebender Bedeutung ist. Auch bietet der Auslaufbehälter einen gewissen Ausgleich bei der praktischen Ausführung des Abfüllens, da die durch das ständige Nachschüren der Feuerung entstehenden, gar nicht vermeidbaren Schwankungen in der Erhitzung und im Durchlauf des Saftes, die bei bekannten Apparaten ohne Ablaufbehälter sehr störend auftreten, infolge des Vorrates *5 im Ablaufbehälter vermieden werden. Einer starken Überhitzung des .pasteurisierten Saftes wird andererseits beim Erfindungsgegenstand durch ein zwecks Reinigung des Ablaufbehälters mit einem großen Schraub-Verschluß versehenes Überlauf- oder Abdampfrohr vorgebeugt.
Ferner ist auch die Verwendung von Flammrohren bei Pasteurisierapparaten bekannt. Von diesen bekannten Apparaten unterscheidet sich die Erfindung vorteilhaft dadurch, daß die Flammrohre zwischen den Taschen und außerhalb derselben in deren unmittelbarer Nähe verlaufen, wodurch eine sehr gute Wärmeausnutzung erzielt wird. ·>° Ferner ist auch noch dafür Sorge getragen, daß entsprechend der größeren Leistungsfähigkeit und schnelleren Pasteurisierung im Vergleich mit Apparaten gleichen - Brennstoffbedarfs mehrere Abzapfstutzen vorge- -sehen sind, von denen der mittlere zum Abfüllen in Fässer und Glasballons und die übrigen zum Abfüllen in Flaschen dienen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigern
Abb. ι einen Schnitt durch den Pasteurisierapparat nach der Linie A-A der Abb. 4, Abb". 2 eine Ansicht des Apparates mit den Abzapfhähnen,
Abb. 3 den Erhitzerkorper, in dem der Fruchtsaft pasteurisiert wird, und Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. 2.
In einem zylindrischen Behälter 1 befindet sich ein zylindrischer Mantel 2, der oben einen Flansch 3 aufweist und unten mit einem Zwischenboden 4 dicht verbunden ist. Im Zwischenboden 4 ist ein Rost 5 eingesetzt, zu dem man durch die Feuertür 6 (Abb. 2) gelangt. Mit dem Flansch 3 ist ein oben offener Wasserbehälter 7 dicht verbunden, durch den vier Flammrohre 8 hindurchgehen, die oben seitlich in einen Ringraum α münden. Die Heizgase strömen von dem Feuerraum/ sowohl durch die Heizrohre 8 als durch den ringförmigen Heizraum α und ziehen durch den Rohrstutzen 9 ab. Der Heizraum α ist unterhalb des Abzugsstutzens 9 durch ein Leitblech ga abgeschirmt, so daß die Heizgase nicht unmittelbar durch den Stutzen 9 abgezogen werden.
Der zwischen dem Behälter 1 und dem Mantel 2 bestehende Ringraum b sowie der im inneren Behälter 7 frei bleibende Raum c ist mit Wasser gefüllt. In dem Behälter 1 und in dem Behälter 7 ist der Erhitzerkorper für den Fruchtsaft eingesetzt. Dieser Erhitzerkorper besteht aus einem oberen Einlaufbehälter 10 für den Fruchtsaft und einem mittels eines Ringflansches 11 befestigten Ablaufbehälter 12, an den sich unten zwei plattenförmige Taschen 13, 14 anschließen, die knapp zwischen den Heizrohren 8 verlaufen (Abb. 4). Der Einlaufbehälter 10 weist ferner in seinem Boden eine Verschraubung 15 mit einem Rohr 16 auf, aus dem der sich entwickelnde Dampf entweichen kann. Diese Verschraubung hat den Zweck, daß der Behälter 12 gut gereinigt werden kann. Aus dem gleichen Grunde sind auch 'die Taschen 13, 14 unten derart ausgebildet, daß sie geöffnet werden können. Zu diesem Zweck sind sie mit abschraubbaren abgedichteten Flanschen I3a, I4a versehen. Durch eine gabelförmige Rohrleitung 17 sind die Taschen 13, 14 mit dem Einlaufbehälter 10 verbunden. Der Durchfluß' des Fruchtsaftes durch die Lgitung 17 kann mittels eines Hahnes 18 geregelt werden. Der pasteurisierte Fruchtsaft sammelt sich in dem Behälter 12 und wird durch ein Verbindungsrohr 19 den Abzapfhähnen 20 zugeleitet. Durch das Thermometer 21 läßt sich die Temperatur überwachen.
Die Wirkungsweise des Pasteurisierapparates ist folgende:
Der Ringraum b sowie der Behälter 7 sind mit Wasser bis fast oben hin gefüllt. Der zu pasteurisierende Fruchtsaft wird in den Behälter 10 eingefüllt und läuft nach öffnen des Hahnes 18 durch die Rohrleitungen 17 den beiden Taschen 13, 14 zu. Die Flammen und Heizgase ziehen durch die Flammrohre 8 ' und gleichzeitig durch den Ringraum α (siehe Pfeile) hindurch und erhitzen dabei das im Ringraum b und Raum c befindliche Wasser. Dadurch wird der in den beiden Taschen 13, 14.befindliche Fruchtsaft rasch, erhitzt und steigt in den Behälter 12. Von hier gelangt nun der pasteurisierte Fruchtsaft durch das Verbindungsrohr 19 zu den Abfüllstutzen 20. Der Behälter 10 ist durch einen abnehmbaren Deckel 22 abgedeckt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Pasteurisierapparat für Fruchtsäfte mit einem irt einen Wasserbehälter tauchenden Safterhitzerkörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Erhitzerkorper aus einem Einlaufbehälter (10) und einem davon getrennten Ablaufbehälter (12) besteht, an den sich zwei an sich bekannte plattenförmige Taschen (13, 14) anschließen, die in einen inneren, von Flammrohren (8) durchsetzten Wasserbehälter (7) hineinragen und in unmittelbarer Nähe zwischen den Flammrohren verlaufen.
  2. 2. Pasteurisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flammrohre (8) in einen ringförmigen Heizraum (α) münden, der parallel zu den Flammrohren verläuft und unmittelbar mit dem Feuerungsraum (/) verbunden ist.
  3. 3. Pasteurisierappaiat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufbehälter (10) und der Ablauf behälter (12) durch einen Schraubverschluß (15) mit Abdampf rohr (16) getrennt sind.
  4. 4. Pasteurisierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablaufbehälter (12) mit einem nach außen führendeh Rohr (19) verbunden ist, an das mehrere an einem Teilringrohr vorgesehene Abfüllstutzen (20) angeschlossen sind, von denen der mittlere zum Abfüllen in Fässer und Glasballons und die übrigen zum Abfüllen in Flaschen dienen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB152487D 1931-10-13 1931-10-13 Pasteurisierapparat fuer Fruchtsaefte Expired DE586128C (de)

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