DE585692C - Wechsel- und Wendegetriebe fuer Holz-Schleif- und -Poliermaschinen - Google Patents

Wechsel- und Wendegetriebe fuer Holz-Schleif- und -Poliermaschinen

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DE585692C
DE585692C DEST49550D DEST049550D DE585692C DE 585692 C DE585692 C DE 585692C DE ST49550 D DEST49550 D DE ST49550D DE ST049550 D DEST049550 D DE ST049550D DE 585692 C DE585692 C DE 585692C
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DE
Germany
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drum
tool carrier
rollers
longitudinal
polishing machines
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Expired
Application number
DEST49550D
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English (en)
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Steingaesser & Co Maschf
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Steingaesser & Co Maschf
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/10Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Blbiiotheek
. j .id. Eiqsndom
15 NOV 1933
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
6. OKTOBER 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
Vr 585 692
KLASSE 38 c GRUPPE 2oi
Maschinenfabrik Steingässer & Co. in Mainz
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1932 ab
Wechsel- und Wendegetriebe, bei denen durch eine winkeldrehbare Rolle oder mehrere eine Längsverschiebung eines zylindrischen Gegenkörpers erfolgt, sind bekanntgeworden. Die Erfindung besteht darin, derartige Getriebe für den Antrieb des Werkzeuges von Schleif- oder Poliermaschinen für Holz in einer waagerechten Richtung brauchbar und geeignet zu machen, an Stelle der bisher benutzten Umschaltgetriebe. Das Getriebe zeichnet sich gegenüber den bekannten, für diesen Zweck in Anwendung stehenden Getrieben durch sehr große Einfachheit, slufcnlose Änderung der Geschwindigkeit und stofifreien Wechsel der Bewegungsrichtung vorteilhaft aus. Eine besondere Eigenart des neuen Getriebes besteht darin, daß für den Richtungswechsel der Übertragungsbewegung keinerlei Änderungen der Drehrichtung der rotierenden Getriebeteile erforderlich sind, deren Drehung vielmehr ständig in gleichem Sinne e-rfolgt. Dieser sehr bemerkenswerte Umstand ermöglicht nicht allein eine außerordentlich einfache Ausbildung der Steuerungs- bzw. Umsteucrungsorgane, sondern trägt auch wesentlich dazu bei, daß die Be-Wegungsumkehr stoßfrei vor sich geht.
Das neue Getriebe besteht in der Hauptsache aus einer parallel zur Bewegung des
Werkzeugträgers angeordneten Trommel oder Welle und einer gegen die Trommel angedrückten Rolle. Die Trommel ist am Maschinengestell oder, beispielsweise bei Poliermaschinen, an den sog. Längswagen drehbar gelagert, während die Rolle am Werkzeugträger. bei Poliermaschinen am Ouerwagen, bei Bandschleifmaschinen und Lackschleifmaschinen am Schleifklotz angebracht ist. Die Rolle ist ebenfalls um ihre Achse drehbar, und ihre Lagerung ist zugleich so ausgebildet, daß eine Verstellung der Rollenachse gegen die Trommelachse in einer zu dieser in einer Richtung parallelen Ebene nach beiden Seiten möglich ist. Durch diese Schrägstellung der Rolle gegen die Trommel wird aus der Rotationsbewegung von Trommel und Rolle eine Übertragungsbewegung der Rollenlagerung abgeleitet, die dadurch zustande kommt, daß die schräggestellte Rolle auf der Trommel 'in einer Schraubenlinie sich abwälzt. Bei gegebener, unverändert bleibender Drehrichtung und Drehzahl von Trommel und Rolle ist die Richtung der Übertragungsbewegung nur davon abhängig, ob die Verstellung der Rolle Rechts- oder Linksdrall der Schraubenlinie ergibt, während die Geschwindigkeiten allein durch die Steigung der Schraubenlinie, also durch die Grö"e des Winkels, bestimmt werden, den die Rollcnachse mit der Trommclachse bildet. An Stelle nur einer Rolle können auch deren mehrere angeordnet werden, entweder nebeneinander, oder so. daß sie die Trommel im Kreise umgeben. Selbstverständlich müssen bei Anwendung mehrerer
Kolk'ii deren Sclnveiiklagerungen so miteinander verbunden werden, dal,) sämtliche Rollen stets unter gleichen Winkeln zur Trommel verstellt werden.
Da es zur Urzeugung der Cbertragungsbewegung nur darauf ankommt, daß die Rolle auf der Trommel in einer Schraubenlinie sich abwälzt, so ist es für die Funktion des Getriebes an sich gleichgültig·, ob die Trommel ίο oder die Rolle den Rotationsantrieb erhält, oder ob, was ebenfalls ohne weiteres zu der beschriebeneu Wirkung führt, bei in diesem !•"alle stillstehender Trommel die Rolle außer der Drehung um ihre Achse noch eine Umlaufbewegung um die Trommel ausführt. Diese Möglichkeit wird ebenso wie die des Antriebes der Rolle hauptsächlich der Vollständigkeit wegen erwähnt, denn in der Praxis wird in den meisten Fällen derjenigen Anordnung tier Vorzug zu geben sein, bei welcher der Antrieb in die Trommel eingeleitet wird. Diese Antriebsart ist bei weitem die einfachste, und sie hat noch den weiteren Vorteil, daß die träge Masse des Werkzeugträgers, die mit Rücksicht auf die Bewegungsumkehr möglichst klein gehalten werden soll, lediglich durch die Masse der Rollen und der Einrichtung zu deren Verstellung vermehrt wird.
In Abb. ι bis 3 der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Getriebes mit angetriebener Trommel dargestellt, während Abb. 4 schematisch die Anordnung .um die stillstehende Trommel umlaufender Rollen zeigt. Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform des Getriebes mit doppelter Rolle, und zwar nach einem Querschnitt der Linie A-B der Abb. 6. Abb. 6 zeigt eine Draufsicht, Abb. 7 einen Querschnitt nach Linie D-F der Abb. 5, Abb. 8 einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 6.
Bei der Ausführungsform des Getriebes nach den Abb. 5 bis 8 wird der Antrieb von der Trommel abgeleitet, die zu diesem Zwecke in Umdrehung gesetzt wird. Die Länge der Trommel σ entspricht der größten gewünschten Bewegung des Werkzeugträgers. Eine oder mehrere Rollen b sind unter Verwendung von Wälzlagern c in Bügeln d gelagert, die um Zapfen e schwenkbar sind. Die Zapfen e werden von Gleitschieueu g getragen, die durch Doppelhebel h um Zapfen i drehbar sind und von Lagerböcken k gehalten werden, die am Werkzeugträger / befestigt sind. Einer der Doppelhebel h ist zum Iiandsteuerhebel / verlängert. Der Werkzeugträger/ nimmt in bekannter Weise die gesondert, ■/.. R durch Elektromotor, biegsame Welle usw., angetriebene Polierspinde) ;;; auf, welche am unteren fio linde den Polier- oder Schleifkopf η trägt, lüne Gleitschiene ^ trägt einen Ansatz υ, der \ sich bei der Winkeldrehung der Rollen b abwechselnd gegen eine der beiden am Werkzeugträger/ befestigten Anschlagschrauben p legt, so da 1.1 durch deren Einstellung die Größe der Winkelverdrehung der Rollen υ und damit die Geschwindigkeit der Verschiebung des Werkzeugträgers/ auf seiner Bahn (/ stufenlos eingestellt werden kann. Auf einer Stange /- im Maschinengestell sind verstellbar die Anschläge J gelagert, gegen welche sich die Stirnkanten der vorderen Gleitschiene g legen und durch die dem 'Werkzeugträger innewohnende lebendige Kraft die Umkehr der Bewegung des Werkzeugträgers / hervorrufen. Hierbei wirken die Rollen b bis zur Erreichung der Mittellage verzögernd auf die Geschwindigkeit des Werkzeugträgers / ein, und bei Weiterdrehung beschleunigen sie die Einleitung der neuen Bewegungsrichtung des Werkzeugträgers /, wodurch Stöße bei der Bewegungsumkehr vermieden werden. Durch Schwenken des Handsteuerhebels / wird gleichfalls Umkehrung der Bewegungsrichtung des Werkzeugträgers / oder bei Einnähme der Mittellage Stillstand desselben hervorgerufen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Wechsel- und Wendegetriebe für Holz-Schleif- und -Poliermaschinen, bei welchen eine oder mehrere winkeldrehbare Rollen auf einen zylindrischen Gegenkörper einwirken und eine Längsverschiebung desselben hervorrufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsverschiebung dazu benutzt wird, das Werkzeug von Holz-Schleif- und -Poliermaschinen in einer waagerechten Richtung, Längs- oder Querrichtung auszufahren, zu bewegen, iod
2. Geschwindigkeitswechsel-und Wendegetriebe für die Längs- oder Ouerbewegung des Werkzeugträgers besonders an Holz-Schleif- und -Poliermaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb von einer parallel zur Bewegungsrichtung des Werkzeugträger·= gelagerten, drehbaren, axial nicht verschiebbaren Trommel oder Rohr (α) auf eine Druckrolle (b) übertragen wird, die mit dem Werkzeugträger durch einen radial zur Rolle (b) angeordneten Drehzapfen
(e) verbunden ist.
3. Geschwindigkeits wechsel- und Wendegetriebe für die Längs- oder Ouerbewegimg des Werkzeugträgers besonders au I Folz-Schleif- und -Poliermaschinell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallel nebeneinander in Richtung der Trommelachse (öj und mit senkrecht zu dieser gerichteten Achsen gleichgerichtet angeordneten Rollen (I))
zwangsschlüssig zu einem Aggregat zwecks gemeinsamer Wirkung untereinander verbunden sind.
4. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Rollen (&) im Kreise um die Trommel (α) gelagert sind, die, wie nach Anspruch 3, zwangsschlüssig untereinander für gleichgerichtete Winkeldrehungen verbunden sind.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfach vorhandenen Rollen (b) von einem gemeinsamen Steuerhebel, welcher an der Stirnseite der Maschine in vorteilhafter Weise untergebracht ist, verstellt werden.
6. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenkörper (b) den Antrieb erhalten und um die feststehende Trommel (α) eine kreisende Bewegung, verursacht durch die Abwälzung, vollziehen.
7. Ausführungsform nach Anspruch 1 und S, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftantrieb sowohl in die Trommel (a) wie in die Rolle (b) gleichzeitig geleitet wird mit unterschiedlichen Drehzahlen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST49550D 1932-07-07 1932-07-07 Wechsel- und Wendegetriebe fuer Holz-Schleif- und -Poliermaschinen Expired DE585692C (de)

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