DE5854C - Cementschnur zum Dichten von Röhren - Google Patents

Cementschnur zum Dichten von Röhren

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DE5854C
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DE
Germany
Prior art keywords
cord
cement
sealing pipes
sealing
pipes
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Active
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DENDAT5854D
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English (en)
Original Assignee
G. F. W. NOACK & H. SCHAEFER in Frankfurt a. O
Publication of DE5854C publication Critical patent/DE5854C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/10Adhesive or cemented joints
    • F16L13/11Adhesive or cemented joints using materials which fill the space between parts of a joint before hardening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 85.
G. F. W. NOACK und H. SCHAEFER in FRANKFURT a. Cementschnur zum Dichten von Röhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. October 1878 ab.
Dieses Dichtungsmaterial besteht aus einer Schnur, deren Inhalt aus gutem hydraulischen Cement allein, oder aus solchem unter Zusatz von scharfkörnigem Sande besteht.
Dieselbe wird auf folgende Weise hergestellt: Streifen von gewebten Stoffen oder fertig gewebte Bänder, oder auch Papierstreifen (eine oder mehrere) werden zusammengefaltet und mit Cement gefüllt, oder es wird der Cement durch schwache Fäden eingefiochten.
Das Zusammenhalten der Schnur und damit gleichzeitig das der inneren Füllung wird dadurch bewirkt, dafs dieselbe übersponnen, überwebt,, überklöppelt, überstrickt oder überhäkelt wird. Dieses hat jedoch nur den Zweck, den Cement zusammenzuhalten und etwaige Cementverluste ZU verhüten. Die Schnur wird in allen gangbaren Stärken fabricirt.
An Stelle der bisher verwendeten Dichtungen für Wasser- und Gasrohrleitungen, die mit Hanf und Kitt oder Hanf und Theer ausgeführt wurden, indem man auf dieselben Bleiringe aufgiefsen und solche sodann einstemmen mufste, findet diese neue Dichtung, Cementschnur genannt, Anwendung. Dieselbe wird bei Gasleitungen ausgeführt, indem man ein Stück der Schnur anfeuchtet, sodann in die Kittfuge der Muffenrohre einlegt und mit den nöthigen Werkzeugen feststemmt. Bei Wasserleitungen legt man die entsprechend lange Schnur trocken und spiralförmig um das zu dichtende Rohr, treibt selbige in die Muffe ein und legt noch ein Ende gefeuchteter Schnur darüber, um selbige gleichfalls mit den bekannten Werkzeugen einzustemmen. Das Eingiefsen von Bleiringen sowie jede weitere Nachdichtung ist überflüssig, da die Cementschnur sich fest den Wandungen der Muffe anpafst, darin erhärtet und vollständig gas- wie wasserdicht abschliefst.
Die Abdichtung eines Rohres durch Cementschnur stellt sich im Preise bedeutend niedriger, als die Dichtung durch Blei oder Gummi. Dieselbe kann sehr schnell ausgeführt werden und erlaubt die Benutzung der Leitung schon nach wenigen Stunden. Durch das Einlegen dieser Schnur in Spiralwindungen in die abzudichtende Muffe entsteht nach dem Erhärten der inneren Schnurfüllung eine vollständige Spirale, d. h... gewissermafsen eine zusammengedrückte Spiralfeder; diese besitzt aber wie jene eine gewisse Elasticität, welche erlaubt, dafs die auf diese Art und Weise abgedichteten Rohrleitungen selbst den stärksten Erschütterungen und Schwankungen ausgesetzt werden können, ohne undicht zu halten. Diese Dichtungsart ist also den Bleidichtungen darin überlegen und übertrifft Gummidichtungen durch ihre unverwüstliche Dauer( da sie nicht wie Gummi absterben kann. Die Entfernung der Dichtung ist gleich schnell wie die Entfernung aller übrigen zu bewerkstelligen, und der Grund dafür liegt darin, dafs die Schnur aufser mit Bändern, welche die Masse einschliefsen, noch mit einem Ueberzug (Gespinnst, Gewebe oder dergleichen) umgeben ist, welche den Inhalt der Schnur nicht direct mit der Muffe in Berührung kommen lassen. Zum Abbau dienen geeignete Werkzeuge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die wie beschrieben hergestellte Cementschnur.
DENDAT5854D Cementschnur zum Dichten von Röhren Active DE5854C (de)

Publications (1)

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DE5854C true DE5854C (de)

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DENDAT5854D Active DE5854C (de) Cementschnur zum Dichten von Röhren

Country Status (1)

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DE (1) DE5854C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1219437B (de) * 1954-12-04 1966-06-23 Gillet Thaon Sa Maschine zum Falten und Messen von Gewebebahnen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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