DE58541C - Rechenlehrmittel - Google Patents

Rechenlehrmittel

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Publication number
DE58541C
DE58541C DENDAT58541D DE58541DA DE58541C DE 58541 C DE58541 C DE 58541C DE NDAT58541 D DENDAT58541 D DE NDAT58541D DE 58541D A DE58541D A DE 58541DA DE 58541 C DE58541 C DE 58541C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
frame
teaching aids
arithmetic teaching
board
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58541D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. KALISCH, Lehrer in Jetsch b. Golssen
Publication of DE58541C publication Critical patent/DE58541C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Entrepreneurship & Innovation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Rechenmaschine vereinigt in sich drei tabellarische Rechensysteme, nämlich die bekannte Behl'sche und Büttner'sche Tabelle mit einer ganz neuen sogen. Strichtabelle.
Eine die drei Tabellensysteme aufweisende Tafel e ist ringsum mit Randstreifen b versehen, so dafs von oben her zwischen Tafel und Streifen ein Schieber c eingeschoben werden kann, Fig. 4. Die Tafel ist zur Aufnahme der Tabellensysteme· durch Längs- und Querstriche in einzelne Felder getheilt, in welche die betreffenden Zahlen oder Striche eingezeichnet sind. Der oberste und unterste Randstreifen der Tafel ist gleichfalls durch Verticalstriche in ebenso viele Felder wie die Querreihen der Tafel getheilt, während auf den beiden seitlichen Randstreifen die Theilung in der Weise erfolgt ist, dafs immer drei Felder der Tafellängsreihen je einem Feld der Randstreifen entsprechen. Hierdurch ist es möglich geworden, neben der Behl'·sehen und Büttner'sehen Tabelle eine dritte Strichtabelle auf ein und derselben Tafel aufzuzeichnen. Die Anordnung der Tabellenzifferri; und Striche geschieht in der Weise, dafs die Felder der Quer- und Längsrandstreifen mit den .Zahlen 1 bis 10 besetzt werden, die erste, vierte, siebente u. s. w. Querreihe der Tafel die Zahlen nach B eh Γ scher Tabellenanordnung erhält, die zweite, fünfte, achte u. s. w. Querreihe mit den Zahlen der Büttner'sehen Tabellenanordnung versehen wird und die dritte, sechste,· neunte u. s. w. Querreihe nur mit Strichen besetzt wird.
Der vorgenannte Schieber c ist, wie Fig. 5 zeigt, mit parallel zu einander laufenden Querschlitzen d von der Höhe der Tafelfelder versehen, während die stehengebliebenen Querstreifen e von der Höhe zweier Tafelfelder durch Verticalstriche in den Tafelfeldern gleich breite Felder getheilt sind.
In der über die Tabellentafel geschobenen Lage verdeckt dieser als Leserost dienende Schieber mit jedem Querstreifen e zwei Tafelquerreiheri und läfst durch jeden Querschlitz d eine'Tafelquerreihe erkennen. Somit kann man ' durch den Leserost entweder die Behl'sche Tabelle, Fig. 1, die. Büttner'sche Tabelle, Fig. 3, oder die Strichtabelle, Fig. 2, erscheinen lassen. Die Büttner'sche Tabelle zeigt die Producte des kleinen Einmaleins in den Längsreihen , während die Behl'.sche Tabelle die Multiplikanden in denselben Reihen angiebt. Erstere Tabelle wird meist zur mechanischen schnellen Einübung des Einmaleins angewendet, letztere zur Prüfung des Geübten und dadurch auch wieder zur Uebung wie- Veranschaulichung der Einmaleinsreihen gebraucht. Die Strichtabelle, Fig. 2, ist eine Veranschaulichungstabelle, welche die Einmaleinsreihen durch Striche veranschaulicht. In der ersten Quer-, reihe hat jedes Feld einen, in der zweiten Reihe zwei, in der dritten Reihe drei u. s. w. Striche. Aufserdem sind zur besseren Veranschaulichung für die ersten hundert Striche in abwechselnder Folge von je zehn Stück zwei von einander verschiedene Farben gewählt worden, desgleichen für die zweiten hundert Striche; die dritten hundert Striche
haben dieselbe Farbengebung wie die ersten hundert, die vierten wie die zweiten hundert u. s. f. Die Veranschaulichungstabelle ist besonders vortheilhaft mit dem nachstehend beschriebenen Ergä'nzungsapparat zu benutzen.
Dieser besteht aus einem Rahmen f, in welchen das Tabellenbrett genau hineinpafst, doch so, dafs, wie aus Fig. 9 und 10 hervorgeht, der Leserost c ungehindert bewegt werden kann. Oben und unten ist auf dem Rahmen je eine Rundstange g drehbar gelagert, auf der die Enden eines Leinwandtuches h aufgewickelt sind, welches über das Tabellenbrett fortbewegt werden kann, indem man an endlosen Schnüren i zieht, die über Rollen auf den Enden der Rundstangen von der einen zur anderen Stange laufen. In der Leinwand befindet sich ein horizontaler Schlitz, in den ein Führungsrahmen k eingesetzt ist. In dem Führungsrahmen lä'fst sich an der Handhabe / ein zweiter Rahmen m verschieben und in diesem wiederum ein Schieber η vermittelst der Handhabe 0.
Zur Benutzung der Veranschaulichungstabelle wird nach richtiger Einstellung des Leserostes c, Fig. 11, das Leinwandtuch / derartig über das Tabellenbrett verschoben, dafs der Schieber η über eine Strichquerreihe zu liegen kommt, z. B. über die oberste. Nun werden zunächst der bewegliche Führungsrahmen m (Hauptschieber) und mit diesem der Schieber η (Nebenschieber) so weit verschoben, bis das erste Feld freiliegt und ein Strich zu sehen ist, Fig. 15. Hiernach wird der Schieber η aus dem Rahmen m um ein weiteres Feld zurückgezogen, während der Rahmen in seiner Lage verbleibt, Fig 16. Es zeigt sich der zweite Strich , der aber noch durch den schmalen Rahmenstreifen von dem ersten getrennt ist. Erst wenn jetzt auch der Rahmen zurückgeschoben wird, Fig. 17, wird es dem Schüler klar, dafs beide Striche zusammengehören sollen und als eine Summe von zwei Einheiten zu betrachten sind. So lassen sich fortschreitend die verschiedenen Rechenarbeiten methodisch veranschaulichen.
Wohl zu beachten ist bei dieser Einrichtung die doppelte Rahmenanordnung mit dem Schieber in dem Leinwandluch. Nur dadurch, dafs man den verschiebbaren Rahmen m und den Schieber η entweder zusammen oder gegen einander einzeln verschieben kann, ist die vorbeschriebene Veranschaulichungsweise möglich, d. h. es können nur so dem Schüler erst ein. Strich für sich, dann ein zweiter Strich für sich und darauf die Summe dieser beiden Striche vorgeführt werden.
Mit einem einfachen Schieber läfst sich dieses nicht ausführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Rechenlehrmittel, welches ein Brett mit drei verschiedenen Tabellen hat, von denen ein Leserost immer je zwei verdeckt und ein Schlitz eines über dem Tabellenbrett stellbaren Vorhanges die dritte sichtbar macht, zwei über dem Vorhangschlitz angeordnete, gegen und mit einander bewegliche Schieber m und n, zu dem Zwecke, die Bezeichnungen des sichtbaren Tabellenfeldes entweder nach einander oder zusammen vorzuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58541D Rechenlehrmittel Expired - Lifetime DE58541C (de)

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Publication Number Publication Date
DE58541C true DE58541C (de)

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ID=332832

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DENDAT58541D Expired - Lifetime DE58541C (de) Rechenlehrmittel

Country Status (1)

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DE (1) DE58541C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2714261A (en) * 1952-05-31 1955-08-02 James L Hight Educational devices for teaching mathematics

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2714261A (en) * 1952-05-31 1955-08-02 James L Hight Educational devices for teaching mathematics

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