DE584841C - Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Grauguss - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Grauguss

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DE584841C
DE584841C DEV22304D DEV0022304D DE584841C DE 584841 C DE584841 C DE 584841C DE V22304 D DEV22304 D DE V22304D DE V0022304 D DEV0022304 D DE V0022304D DE 584841 C DE584841 C DE 584841C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C1/00Refining of pig-iron; Cast iron

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Grauguß In dem Hauptpatent 512 391 ist ein Verfahren geschützt, nach welchem aus etwa 5o °/o oder mehr kohlenstoffarmem Eisen und nur mit den für das Umschmelzen von Grauguß - üblichen Koksmengen und den dieser Koksmenge entsprechenden Windmengen eine überhitzte Schmelze mit etwa 2 bis 3 °/o Kohlenstoff hergestellt wird.
  • Es wurde gefunden, daß gewisse Eigenschaften des auf diese Weise erhaltenen Gußeisens auf einen höheren Wert gebracht werden, wenn man die Schmelze in einer zweiten Stufe derselben Ofenbehandlung auf einen Kohlenstoffgehalt bringt, der über der in dem Verfahren des Hauptpatents angegebenen Grenze liegt. Die Bearbeitbarkeit und die Vergießbarkeit werden durch die Aufkohlung verbessert, ohne daß eine wesentliche Verringerung der Festigkeitswerte auftritt. Diese Verbesserungen sind besonders in denjenigen Fällen von Bedeutung, in welchen dünnwandige Gußstücke oder solche Gegenstände hergestellt werden sollen, bei denen eine nachträgliche Oberflächenbearbeitung notwendig ist.
  • Die geringe Beeinflussung der Festigkeit durch den Kohlungsgrad entsprach zunächst nicht den Erwartungen, da man die hohen Festigkeitseigenschaften des Emmeleisens ursprünglich nur auf die niedrige Lage des Kohlenstoffgehaltes zurückgeführt hatte. Nach neueren Forschungen kommt es aber für den Festigkeitsgrad des Gußeisens weniger auf den Kohlenstoffgehalt als auf die feine Verteilung des Graphits durch Überhitzung an. Diese Erkenntnis ist hauptsächlich den Arbeiten von P i w o w a r s k y und H a n e -m a n n zu verdanken. Man hatte aus diesen Untersuchungen aber nicht den Schluß gezogen, daß hohe Stahlschrottzusätze im Kuppelofen das Eisen deshalb verbessern, weil sie eine starke Überhitzung des niedergeschmolzenen Eisens und in Verbindung hiermit eine Verfeinerung des Graphits hervorrufen, sondern glaubte vielmehr, daß die Stahlschrottzusätze nur dann von günstiger Wirkung sind, wenn ein Erzeugnis mit sehr niedrigem Kohlenstoffgehalt gewonnen wird. Es darf daher als überraschend angesehen werden, daß es möglich ist, an den Schmelzprozeß im Kupolofen eine Aufkohlungsstufe anzuschließen, ohne daß die Festigkeit des Gußeisens wesentlich beeinträchtigt wird, während die erwähnten anderen Eigenschaften erheblich verbessert werden. Zur Ausführung des Verfahrens kann man in bekannter Weise so vorgehen, daß man die Berührungsdauer der Schmelze mit dem Koks verlängert. Dies kann beispielsweise geschehen, indem man die Zeit des Durchsatzes erhöht. Man kann aber auch die Aufkohlung in bekannter Weise dadurch steigern, daß man die Höhe des Sumpfes vergrößert oder auch mehrere Düsenreihen anbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von hochwertigem Grauguß nach Patent 512, 391, dadurch gekennzeichnet, daß in einer zweiten Stufe derselben Ofenbehandlung durch an sich bekannte Mittel die Schmelze auf einen Kohlenstoffgehalt von über 3 °/a gebracht wird.
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