AT111589B - Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugußgefüges von hoher Festigkeit. - Google Patents
Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugußgefüges von hoher Festigkeit.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugussgefüges von hoher Festigkeit. Es ist bereits bekannt, dass durch Schmelzen von Eisen bei hohen Temperaturen, die über den im Kupolofen erreichbaren normalen Schmelztemperaturen liegen, eine leine Verteilung des Graphits erzielt wird, welche den auf diese Weise hergestellten Gussstücken gute Bearbeitbarkeit bei hoher Festigkeit verleiht. Dies ist von besonderer Bedeutung bei Verwendung von Gattierungen, die normal erschmolzen weiss erstarren würden, wie dies besonders bei ziemlich niedrigem Gesamtgehalt an C + Si und verhältnismässig geringen Wandstärken der Fall ist. Versuche der Anmelderin haben gezeigt, dass bei Anwendung solcher Temperaturen ganz bestimmte gesetzmässige Zusammenhänge bestehen zwischen dem bei bestimmter Gattierung auftretenden Gefüge und der Schmelztemperatur u. zw. in dem Sinne, dass zur Erzielung einer möglichst günstigen, vorwiegend eutektischen, Graphitverteilung die Schmelztemperatur umso höher gewählt werden muss, je höher der Gesamtgehalt an C + Si ist. Das Verfahren nach der Erfindung besteht demgemäss darin, dass man die Schmelze in einem geeigneten Ofen, beispielsweise einem elektrischen Ofen. einem ölgefeuerten Flammofen od. dgl. auf eine über der Kupolofentemperatur liegende Temperatur, also auf mindestens etwa 15000 erhitzt und dass man die Überhitzungstemperatur auf Grund der durch Versuche ermittelten Gesetzmässigkeit jeweils der Gattierung bzw. dem Gesamtgehalt an C + Si anpasst. Dabei ist der Einfluss der Wandstärke und damit der Abkühlungsgeschwindigkeit auf die Graphitbildung zu berücksichtigen, indem man entweder nach der Wandstärke die Gattierung und dieser entsprechend die Überhitzungstemperatur wählt, oder indem man von der erreichbaren Überhitzungstemperatur ausgeht und hienach die für die betreffende Wandstärke bestgeeignete Gattierung wählt. Die Abbildung zeigt die Überhitzungskurve, wie sie zur Erzielung eines eutektischel1 Graphitgefüges bei mittlerer Wandstärke von 20 mm zugrunde zu legen ist. Die verschiedenen Gesamtgehalt an C + Si sind als Ordinaten. die Überhitzungstemperaturen als Abszissen aufgetragen. Die Kurve lässt deutlich erkennen, dass mit steigendem C + Si-Gehalt zunehmende Überhitzungstemperaturen erforderlich sind. Ähnliche Kurven lassen sich auch für jede andere Wandstärke aufstellen. Es ist auf die Gefügebildung bzw. die Verteilung des Graphits ohne Einfluss, ob man das Eisen mit der Überhitzungstemperatur oder mit normaler Giesstemperatur vergisst. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Erzielung eines weichen, gut bearbeitbaren Graugussgefüges mit feiner Graphitverteilung bei Gattierungen grosser Festigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelze in an sich bekannter Weise auf mindestens etwa 15000 C überhitzt und dass die Überhitzungstemperatur umso höher gewählt wird, je höher der Gesamtgehalt an C + Si ist. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das überhitzte Eisen mit normaler Giesstemperatur vergossen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT111589D AT111589B (de) | 1925-11-02 | 1926-10-25 | Verfahren zur Erzielung eines gut bearbeitbaren Graugußgefüges von hoher Festigkeit. |
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