AT234288B - Verfahren zur Herstellung von Gesenken, Kurbelwellen und Walzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gesenken, Kurbelwellen und Walzen

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AT234288B
AT234288B AT692561A AT692561A AT234288B AT 234288 B AT234288 B AT 234288B AT 692561 A AT692561 A AT 692561A AT 692561 A AT692561 A AT 692561A AT 234288 B AT234288 B AT 234288B
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Austria
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AT692561A
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Inventor
Friedrich Honza
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Thaelmann Schwermaschbau Veb
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  Verfahren zur Herstellung von Gesenken,
Kurbelwellen und Walzen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Gesenken, Kurbelwellen, Walzen u. dgl. aus Gussstahl, die bisher einem langwierigen   Schmiede- und Vergütungsprozess   unterzogen wurden oder aus hochlegierten Stahllegierungen gegossen werden mussten. 



   Es ist allgemein bekannt, dass Teile, die besonderen Belastungen ausgesetzt sind, geschmiedet bzw. aus hochlegierten Stahlsorten gegossen werden. So werden z. B. Gesenke aus Cri-haltigem Stahl hergestellt, der noch zusätzlich mit Mo bis 1% und mehr der Hitzebeständigkeit und Wärmeverschleissfestigkeit wegen legiert wird. Um hier noch eine hohe Gleichmässigkeit des Gesenkstahles zu erzielen, werden die Gesenkstähle mehreren   Verschmiedungs-und   Vergütungsoperationen sowie Flockenbehandlungen, Gluhungen usw. unterzogen. Kurzum, es sind viele zeitraubende und kostspielige Operationen nötig, um gute und haltbare Gesenke zu bekommen. Auch ist bekannt, dass es mehrere Verfahren gibt, die es ermöglichen, Gesenke sowie andere Verschleissteile zu giessen, jedoch dies ist nur möglich, wenn hochlegierte Stähle, und das nur bei kleinen Teilen, angewendet werden.

   Es ist weiterhin bekannt, dass die   Verschleissfestigkeit   im wesentlichen von der Feinheit des Primärkornes einer Legierung abhängig ist. Die Feinheit des Primär-   komes einer Legierung ist wiederum abhängig   von der Giesstemperatur, der sogenannten Kernwachstumsgeschwindigkeit Kg, der Kernzahl (Keimzahl) Kz und der Abkühlungsgeschwindigkeit. Allerdings konnte dieser Effekt bisher nur mit hochlegierten Stählen auf MoCrNi-Basis und dann auch nur bei kleinen Gussstücken, erreicht werden. Für grössere Teile konnten die für die Bildung eines Primärkornes notwendigen Faktoren nicht genügend beeinflusst werden. 



   Der Erfindungsgedanke geht davon aus, ein feines Primärkorngefüge ohne Verwendung der an sich sehr teuren'und knappen Legierungselemente, wie MoCr und Ni durch Anwendung eines neuen Giessverfahrens zu erreichen. 
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 atmosphäre vergossen wird. 



   Der Vorteil dieses Giessverfahrens gegenüber dem Schmieden ist der, dass beim Giessen das sich primär gebildete Feinkorn und somit die grosse Verschleissfestigkeit erhalten bleibt und nicht abgearbeitet werden muss, wie das der Fall bei geschmiedeten Gesenken ist. 



   Das neue, hier geschilderte Verfahren beruht darauf, dass die gesamte Gesenk- oder andere zu gie-   ssendeFormdurch   Kühleinrichtungen, wie Kokillen, Kühlschlangen usw. es ermöglicht, den flüssigen Metallzustand schnellstens in festen Zustand zu überführen. Durch diese Unterkühlung und rasche Überführung in den festen Zustand erreicht die Kristallisationsgeschwindigkeit Kg ihr Maximum. Die Kernzahl Kz wird ebenfalls durch geringe keimbildende Elemente, wie z. B. Ti, V, B usw. in geringen Mengen bis zu maximal etwa   0,'1/0   erhöht. 



   Bei den Versuchen zeigte es sich, dass die gegossenen Gesenke bzw. andere Teile den geschmiedeten in ihrer Haltbarkeit, Festigkeit usw. überlegen waren, obwohl diese Tatsache auf den ersten Blick gewisse Anzweiflungsmomente mit sich bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Gesenken, Kurbelwellen und Walzen, dadurch gekennzeichnet, dass einer Stahlschmelze unter Schutzgasatmosphäre in an sich bekannter Weise bis zu 3% Kornverfeinerungselemente, wie Ti, B oder V zulegiert werden, und die Schmelze unter Schutzgasatmosphäre in an sich bekannter Weise iÌ1 intensiv gekühlte Formen vergossen wird.
    2. Stahllegierung zum Vergiessen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie in an sich bekannter Weise ausp, 50-0, 70% C, 1, 2 - 2% Mn, 0,6 - 1,5% Si und 0,15 - 0,25% Ti besteht.
AT692561A 1961-03-29 1961-09-11 Verfahren zur Herstellung von Gesenken, Kurbelwellen und Walzen AT234288B (de)

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