DE583170C - Messgefaesskopf fuer Zapfanlagen - Google Patents

Messgefaesskopf fuer Zapfanlagen

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DE583170C
DE583170C DEF73140D DEF0073140D DE583170C DE 583170 C DE583170 C DE 583170C DE F73140 D DEF73140 D DE F73140D DE F0073140 D DEF0073140 D DE F0073140D DE 583170 C DE583170 C DE 583170C
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DE
Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/16Arrangements of liquid meters
    • B67D7/163Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type
    • B67D7/166Arrangements of liquid meters of fixed measuring chamber type comprising at least two chambers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Zapfanlage, insbesondere für flüssige Brennstoffe, mit Zwillingsmeßgefäßen, welche eine gemeinsame, durch Schwimmer gesteuerte Luftausgleichleitung, aber getrennte Flüssigkeitsüberlaufleitungen besitzen. Die Erfindung bezweckt eine einfache und zweckmäßige Ausbildung des Meßgefäßkopfes, welcher in vorteilhafter Weise so ausgebildet ist, daß einerseits eine
ίο zuverlässige Abdichtung des Meßgefäßes, andererseits eine schnelle und sichere Einstellung der Flüssigkeit auf den Eichstrich gewährleistet ist. Dies wird dadurch erreicht, daß der Verschlußkopf einen in das Meßgefäß .
hineinragenden Ansatz aufweist, welcher.als. Verdrängerkörper zur Kleinhaltung des Flüssigkeitsspiegels wirkt. Der Ansatz ist in Höhe des Eichstriches mit waagerechten und senkrechten Aussparungen und Bohrungen,.
welche zur Abführung der verdrängten Luft einerseits und der zuviel geförderten Flüssigkeit andererseits dienen, und einer durchgehenden axialen Bohrung versehen, in die von unten her das Überlaufrohr hineinreicht.
An letzteres greift ein Zuganker an, der das Meßgefäß zusammenhält. Der Ansatz des Verschlußkopfes hat weiterhin eine seitliche Aussparung, in welcher das den Überlauf und die Lüftausgleichleitung steuernde Schwimmerventil spielt.
Die Ausbildung der Meßgefäße nach der Erfindung bietet den" Vorteil, daß trotz der fast vollständigen Ausfüllung des oberen Meßgefäßraumes durch den Ansatz des Verschlußkopfes, wodurch eine schnelle und sichere Ein-Stellung der Flüssigkeit auf den Eichstrich gewährleistet wird, die Möglichkeit gegeben ist, die Ventilsteuerung für die Luftausgleichleitung und den Flüssigkeitsüberlauf sowie die Abdichtung des Meßgefäßes im oberen Teile desselben anzuordnen, ohne daß der Meßgefäßhals vergrößert zu werden braucht. Weiterhin wird nicht nur der Zusammenbau des Meßgefäßes. wesentlich erleichtert, sondern es können auch etwaige Ausbesserungen während des Betriebes durch Abnehmen des die Steuerung enthaltenden Meßgefäßkopfes einfach und schnell vorgenommen werden.
Die Erfindung ist in den Abbildungen näher veranschaulicht,' welche zwei verschiedene senkrechte Querschnitte durch den Erfindungsgegenstand zeigt.
Mit ι ist der Meßgefäßverschlußkopf bezeichnet, welcher unter Zwischenlegen eines Dichtungsringes 2 auf dem Meßgefäßhals 3 aufgesetzt ist. Ein Ansatz 4 des Meßgefäßverschlußkopfes ragt als abgestumpfter Kegel in das Meßgefäß hinein. Der Verschlußkopf 1 besitzt einen von oben bis unten durchgehenden zentralen Kanal 5 sowie eine seitliche Aussparung 6, an welche sich nach oben die Luftausgleichleitung 7 anschließt, welche seitlich aus dem Meßgefäß deckel herausgeführt ist.
Das Überlaufrohr 8 für die zuviel geförderte Flüssigkeit ragt in den etwas weiter gehaltenen zentralen Kanal 5 hinein, und zwar bis zur mittleren Höhe der waagerechten Kanäle 9.
Im oberen Teil des zentralen Kanals 5 befindet sich ein Bolzen 10, der auf den Verschlußdeckel ι mittels zwischengelegter Feder 11 durch eine Schraubenmutter 12 angezogen werden kann, während an dem unteren Teil desselben mittels Bolzen 13 ein Zuganker 15 angreift, der seinerseits wiederum an einem an dem Überlaufrohr 8 sitzenden Bolzen 14 befestigt ist. Der Bolzen 14 ist quer durch das Überlauf rohr hindurchgeführt und besitzt in seiner Mitte eine senkrechte Durchbohrung 16, die dem Innendurchmesser des Überlaufrohres 8 entspricht.
Die Verschlußschraube 12 wird von einem ?.o gewölbten Deckel 17 eingeschlossen, der auf dem Meßgefäßverschlußkopf 1 unter Zwischenlegung eines Dichtungsringes 18 aufgeschraubt ist.
In die seitliche Aussparung 6 ragt von unten ein Schwimmer 19 hinein, welcher an seinem oberen Ende einen Ventilkegel 20 trägt. In dem freien mittleren Raum 21 zwischen dem Bolzen 10 und dem Überlauf rohr 8 befindet sich eine Ventilkugel 22, welche an einem seitlichen Arm 23 des Schwimmers 19 befestigt ist. Der Arm 23 befindet sich in einem Schlitz 25 der Führung 24 für den Schwimmer 19. Im unteren Teil wird der Schwimmer 19 durch einen am Überlaufrohr 8 befestigten Führungsarm 26 geführt.
Die Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiels ist folgende: Bei der Füllung des Meßgefäßes verdrängt die hochsteigende Flüssigkeit die im Meßgefäß befindliche Luft durch die offene Luftausgleichleitung 7, wobei die verdrängte Luft zu dem zweiten Meßgefäß übergeführt wird und auf den Flüssigkeitsspiegel dieses Meßgefäßes drückt und so dessen Entleerung beschleunigt. Hierbei befindet sich der Schwimmer 19 in seiner Tief lage, wobei die Ventilkugel 22 auf dem Sitz des Überlaufrohres 8 aufsitzt und den Überlauf verschlossen hält. I Am Schlüsse des Füllvorganges wird durch ■die hochsteigende Flüssigkeit der Schwimmer 19 gehoben und verschließt dabei mit seinem Ventilkegel 20 die Luftausgleichleitung 7, wobei gleichzeitig das Überlaufrohr geöffnet wird. Die zuviel ogeforderte Flüssigkeit kann nun durch die offene Überlaufleitung 8 in den Tank zurückfließen, wobei zweckmäßig durch Enghalten des Überlaufrohres oder durch den Einbau einer besonderen Drosselvorrichtung im Überlaufrohr oder an sonst geeigneter Stelle der Abfluß der zuviel geförderten Flüssigkeit verzögert wird, so daß die mit der Flüssigkeit mitgeförderten Luft- und Gasblasen Zeit haben, sich auszuscheiden.
"Durch die Kanäle 9 und die senkrechten Kanäle 5 und 6 stellt sich die Flüssigkeit beim Aufhören der Förderung auf den in Höhe des Überlaufrandes angebrachten Eichstrich ein, was ohne Schwierigkeiten und besondere Geschicklichkeit des Bedienungsmannes vor sich geht, da der Ansatz des Meß- gefäßverschlußkopfes als Verdrängerkörper den Flüssigkeitsspiegel klein hält, wodurch auch gleichzeitig die Genauigkeit der Messung erhöht wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Meßgefäßkopf für Zapfanlagen, insbesondere für flüssige Brennstoffe, mit Zwillingsmeßgenät, welches eine gemeinsame, durch Schwimmer gesteuerte Luftausgleichleitung, aber getrennte Überlaufleitungen hat, gekennzeichnet durch die Kombination eines als Verdrängerkörper in den Hals des Meßgefäßes hineinragenden Ansatzes (4) mit Aussparungen und Bohrungen (9) in Höhe des Eichstriches, einer durchgehenden axialen Bohrung (S), in die von unten her das Überlauf rohr (8) hineinreicht, an welchem ein Zuganker (15) angreift, der das Meßgefäß zu-. sammenhält, wobei der Ansatz (4) eine seitliche Aussparung (6) hat, in welcher das den Überlauf und die Luftausgleichleitung steuernde Schwimmerventil (19) 9^ spielt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF73140D 1932-04-03 1932-04-03 Messgefaesskopf fuer Zapfanlagen Expired DE583170C (de)

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